Diese homöopathischen Mittel vertreiben den höllischen Tinnitusschmerz
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 5. Oktober 2011, 06:00 Uhr
GNL5356
Der Schmerz bei einer Trigeminusneuralgie fährt wie ein Blitz durch den Gesichtsnerv. Typisch ist, dass er in der Regel nur eine Gesichtshälfte betrifft. Am häufigsten beginnt er im Oberkiefer und strahlt zum Auge oder in die seitliche Stirn aus. Oft sind Ober- und Unterkiefer gemeinsam betroffen. Ausgelöst wird der Schmerz meist durch Berühren eines so genannten Triggerpunktes - meist im Bereich des Oberkiefers, an der Wange oder am Nasenflügel. Um den Nervenschmerz auszulösen genügt oft schon eine leichte Berührung oder Bewegung, etwa beim Zähneputzen, Kauen oder Sprechen. Auch kalte Luft oder Veränderungen der Mimik können die Neuralgie triggern.
Meist dauert der Schmerz nur wenige Sekunden, manchmal 1/2 bis 1 Minute. Er kann sich im Laufe eines Tages in rascher Folge bis zu hundert Mal wiederholen. Zwischen den Schmerzattacken können im Anfangsstadium noch längere Pausen von mehreren Monaten oder gar Jahre liegen. Später werden diese schmerzfreien Intervalle deutlich weniger. Einen massiv vermehrten Speichel- und Tränenfluss, Naselaufen und Gesichtsrötung, Depressionen und Lebensangst gibt es gratis dazu.
Homöopathische Mittel werden in Zusammenarbeit mit einem Homöopathen nach Ihren individuellen Symptomen ausgewählt. Bei einem Tinnitus können Ihnen beispielsweise folgende Mittel helfen:
- Aconitum napellus: wenn der Schmerz durch Kältereize ausgelöst wird
- Arsenicum album: bei besonders starken Schmerzen mit Todesangst, großer Schwäche, Übelkeit und Erbrechen
- Belladonna: bei allgemeinen Schmerzzuständen
- Cedron: bei Neuralgie des ersten Trigeminusastes
- China: wenn die Schmerzen täglich zur selben Stunde auftreten
- Colchicum: bei klopfenden Schmerzen, die durch Kälte ausgelöst und nachts schlimmer werden.
- Colocynthis: wenn sich die Nervenschmerzen durch Wärme bessern
- Kreosotum: bei brennenden Gesichtsschmerzen, die sich durch Bewegung und Sprechen verschlechtern
- Spigelia: bei stechenden, kaum auszuhaltenden Schmerzen, die sich bei Berührung und Bewegung verschlimmern, abends aber besser werden
- Magnesium phosphoricum: wenn Wärme oder Hitze die Schmerzen bessern
- Mezereum: bei Schmerzen am Wangenknochen oder über den Augen, Wärme verschlimmert die Schmerzen
- Thuja occidentalis: wenn die Schmerzen im Stehen oder Sitzen schlimmer werden oder Bewusstlosigkeit auslösen
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Michael Aurich (05.10. 2011 07:09 Uhr):
Tinnitus und Trigeminus sind bei mir bisher immer zwei verschiedene Sachen gewesen - in diesem Artikel scheinbar nicht. Oder irre ich mich?
Antworten - Kommentar von Konsolke (05.10. 2011 07:27 Uhr):
in welchem Zusammenhang steht denn der Trigeminusschmerz mit dem Tinnitus ?
Antworten - Kommentar von Gerhard Roth (05.10. 2011 07:35 Uhr):
Trigeminus hat nichts mit Tinnitus zu tun, was in ihrem Artikel mehrmals verwechselt wurde (Überschrift und im Text).
Antworten - Kommentar von Gudrun Falkowski (05.10. 2011 08:12 Uhr):
Reden Sie hier über Tinnitus oder Trigeminus-Neuralgie? Das sind ja wohl recht unterschiedliche Erkrankungen!!!
Antworten - Kommentar von Sina (05.10. 2011 08:39 Uhr):
Geht es hier jetzt um Tinnitus oder Trigeminus??
Antworten
- Kommentar von Maria Neuper (05.10. 2011 10:01 Uhr):
Tinnitus und Trigeminus sind wohl nicht dasselbe
Antworten - Kommentar von Elke Lobos (05.10. 2011 10:18 Uhr):
Was ich nicht verstehe ist, warum wechselweise von der Trigeminusneuralgie und vom Tinnitus gesprochen wird - das sind ja zwei völlig unterschiedliche Problemfelder. Die Schmerzbeschreibung ist eindeutig Trigeminusneuralgie (kenne ich leider) Liegt hier eine unabsichtliche Vermischung vor?
Antworten - Kommentar von Ingeborg Wesemann (05.10. 2011 10:44 Uhr):
Ist hier Tinnitus und Trigeminus durcheinandergeraten? Das ist doch nicht dasselbe?
Antworten - Kommentar von Edith Kaase (05.10. 2011 12:00 Uhr):
Tinnitus u. Trigeminusschmerz sind 2 vollkommen unterschiedliche Symptome, die nichts miteinander zu tun haben. Hier sind 2 Symptom-Erkrankungen durcheinander gebracht worden.
Antworten - Kommentar von Paschetag (05.10. 2011 14:32 Uhr):
Sehr geehrte Damen und Herren, meineserachtens kommt in Ihrem Artikel wiederholt das Wort Tinnitus vor. Ich denke, Sie meinen jeweils Trigeminusneuralgie-oder? Vielleicht möchten Sie den Artikel nochmals veröffentlichen. Ansonsten finde ich Ihren Newsletter gut. Vielen Dank. Paschetag
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- Kommentar von Jeanette (05.10. 2011 15:41 Uhr):
Danke für diese homöopathische mittel aber das trifft nicht für Leute die reine Tinnitis haben.
Antworten - Kommentar von Petra Donau (05.10. 2011 22:09 Uhr):
Nicht Tinnitus sondern Trigeminusneuralgie! War mit Sicherheit ein versehen.
Antworten - Kommentar von Röss (24.11. 2011 18:03 Uhr):
Betr.: Ihren Artikel vom 5.10.2011 über die Trigeminusneuralgie. In der Überschrift sprechen sie von höllischnen Tinnitusschmerz und im 3. Absatz davon, welche Mittel bei Tinnitus helfen. Ich wäre ihnen sehr dankbar, wenn sie mir erklären würden ob die angegebenen Mittel bei Tinnitus oder bei Trigeminusschmerzen helfen. mfg. A. Röss
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