Diese Heilpflanzen helfen Ihnen bei Gelenkschmerzen
Dr. Dietmar Kowertz in Verbraucherschutz Vertraulich
vom 12. Mai 2011, 10:00 Uhr
GNL5356
Pflanzliche Heilmittel erzeugen in der Regel weniger Nebenwirkungen und sind oft nicht weniger wirksam als Pillen aus der Pharma-Küche. Mit den folgenden Heilpflanzen-Anwendungen können Sie die Einnahme Ihrer Schmerzpillen womöglich stark reduzieren bzw. ganz auf sie verzichten. Bedenken Sie aber, dass deren Wirkung erst nach längerer Einnahme (4-6 Wochen) einsetzt und - bitten Sie vorher Ihren Arzt um Zustimmung.
Brennnessel
wirkt entzündungshemmend und harntreibend. 2 Teelöffel gestoßene Brennnesselblätter mit heißem Wasser überbrühen, 10 Minuten ziehen lassen, dann abseihen. Mehrmals täglich eine Tasse.
Weidenrinde
Lateinischer Name Salicea, aus ihr wurde ursprünglich die Salicylsäure gewonnen. Wirkt entzündungshemmend. Als Fertigpräparat erhältlich, z.B. Assalix.
Löwenzahn
wirkt entzündungshemmend und harmonisierend.
Weihrauch
hemmt Entzündungsprozesse, wirkt immunstärkend. Alle Präparate sind rezeptpflichtig mit Ausnahme der homöopathischen, z.B. Olibanum RA.
Zinnkraut und Ackerschachtelhalm
wirken entzündungshemmend und schmerzstillend. Als Tee: 1 gehäuften Teelöffel pro Tasse mit kochendem Wasser übergießen, 5 Minuten ziehen lassen und abseihen. 2 x täglich eine Tasse.
Wacholder
entschlackt und entgiftet. Wacholderöl-Kapseln kurmäßig über einen Zeitraum von 4 bis 6 Wochen einnehmen. Hinweis: Nierenkranke dürfen Wacholderpräparate grundsätzlich nicht einnehmen.