Diese Fähigkeiten brauchen Sie, um Resilienz entwickeln zu können

in Naturmedizin aktuell
vom


Optimismus: Dazu gehört die „Ich werde es schon schaffen"-Haltung. Optimisten sehen ihre Situation zwar realistisch, glauben aber, dass negative Zustände keine Dauerangelegenheit sind und dass sie ihre Zukunft selbst gestalten können. Das sollten Sie auch so sehen. Wenn Sie sich in einer Krise befinden, werden Sie auch diese Zeit hinter sich bringen und neu durchstarten.


Akzeptanz: „Das gefällt mir zwar nicht, aber es ist so, wie es ist." So sollte Ihre Bestandsaufnahme lauten: Was kann ich aus dieser Situation noch machen? Auf jeden Fall nehme ich mein Leben selbst in die Hand und hadere nicht mit meinem Schicksal, denn das ändert ja nichts! Nur so können Sie Prioritäten setzen und klare Entscheidungen treffen.

Lösungen finden: Suchen Sie sich aktiv einen Ausweg aus Ihrer Krisensituation und verlassen Sie sich nicht darauf, dass die Lösung Sie schon finden wird. Was wird Ihnen jetzt am besten helfen? Überlegen Sie sich das genau und erlangen Sie die Kontrolle über Ihre Situation wieder. Wie sollen Ihre nächsten Schritte aussehen?

Keine Opferrolle annehmen: Hören Sie auf zu jammern oder - besser noch - beginnen Sie erst gar nicht damit. An Ihrer Erkrankung ist niemand schuld, weder Sie noch andere. Überlegen Sie sich lieber, was Sie aus Ihrer Krisensituation lernen, wie sie von ihr profitieren können. Durch Selbstmitleid wird Ihr Leben keine positive Wendung nehmen.

Verantwortung: Stehen Sie zu sich selbst und übernehmen Sie Verantwortung für sich und Ihre Handlungen. Verteidigen Sie Ihre Meinung, geben Sie aber auch Fehler zu. Schieben Sie sich jedoch nicht immer automatisch den Schwarzen Peter zu.

Netzwerke schaffen: Versuchen Sie, nicht alles allein zu stemmen. Suchen Sie sich Unterstützung von lieben anderen Menschen. Was Sie allerdings nicht brauchen, sind Sprücheklopfer, sondern Leute, die Ihnen effektiv weiterhelfen. Pflegen Sie Ihre Familie und Ihre Freundschaften schon „in guten Tagen".

Für die Zukunft planen: Überlegen Sie sich, wohin Ihr Lebensweg Sie führen soll. In welchen realistischen Teilzielen lässt sich dieses Ziel erreichen? Was müssen Sie dafür tun, ohne sich zu überfordern? Auf welche Entwicklungen müssen Sie in Bezug auf Ihre Krise gefasst sein? Können Sie sich schon heute darauf vorbereiten? Versuchen Sie auch, Ihre Träume zu verwirklichen!

 


von
Sylvia Schneider

Erfahren Sie hier mehr zu Sylvia Schneider - aus dem Redaktionsteam von FID Gesundheitswissen.

 
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Kommentar von Christine

Liebe Frau Schneider, ich möchte zum Punkt Opferrolle und Schuld oder nicht Schuld folgendes bemerken: Als Heilerin kontaktieren mich oft Ärzte, fragen nach meiner Meinung oder schicken auch Patienten zu mir, wenn der Wunsch besteht. Immer wieder kann ich nur bestätigen: WENN UNSERE SEELE VOLL IST - REAGIERT DER KÖRPER. Und dazu gebe ich auch gern ein Beispiel: Zu mir kam ein Herr von weiter her, der seit Jahren mit der Diagnose Psoriasis Arthritis lebte. Sein Rücken war mit großen Flecken überzogen, seine Kniegelenke schmerzten und waren ebenfalls teilweise mit offenen Flecken belegt. Ich fragte wie immer nach dem Sternzeichen, wann die Krankheit begann und was da gerade in seinem Leben passiert sei. Er, ein STeinbock, erzählte mir daraufhin einen Ausschnitt aus seinem Leben zu dieser Entstehungsgeschichte und merkte recht bald, dass er selbst eigentlich der Verursacher seiner Krankheit war. Aus riesengroßer Enttäuschung hat er einfach "dicht gemacht" und keinen Menschen mehr an sich herangelassen. Aber nicht nur das, er war auch nicht bereit, auch nur einen Schritt mehr auf andere Menschen zuzugehen, hat sich völlig abgeschottet. Mein Fazit: Steinbock-Gesundheitsebene sind Knie, WS und Haut. SEIN Problem Knie, WS und Haut. Er hat sich ein Abwehrsystem aufgebaut - aus enttäuschter Liebe. Er hat die Liebe aus seinem Leben verbannt, ist stur geworden wie ein Panzer. Erstens sind die Knie ein Zeichen von Sturheit und Panzer sagt man ja auch im Volksmund zur Haut. Ich riet ihm also, sich wieder für die Liebe zu öffnen, einer Frau wieder in seinem Leben einen Platz zu geben. Erst hat er stur(wie ein Steinbock ja eh ist) seine Knieoperationen durchgezogen. Zwar war der Schmerz etwas weniger, aber im Grunde hat sich meine Meinung bestätigt, geht es ihm auch nicht viel besser. Dann gab es wieder eine Frau in seinem Leben und siehe da, die Schuppenflechte begann ihren Rückzug, die schrecklichen Spritzen, die er sich verabreichen mußte, konnte er erweitern von aller zwei Wochen auf 6-8 Wochen. Doch dann bekam er plötzlich Angst, wieder enttäuscht zu werden, brach das Verhältnis einfach ab, machte wieder zu und der Krankheitsverlauf nahm seinen Weg wieder auf. Ich wollte an diesem Beispiel einfach mal sagen: Wenn unsere Seele voll ist, reagiert der Körper. Es sind schon WIR, die wir dafür zuständig sind. Fragen sie mal einen Zuckerkranken nach der Süße seines Lebens? Er wird mit Sicherheit Verbitterung signalisieren, denn er kennt sie nicht, er bekommt sie mit Insulin? In vielen Dingen sollten wir umdenken und damit könnten wir uns jede Menge Pharmaka ersparen. Herzlichst Ihre Christine

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Kommentar von Doris

Grüss Gott beieinander, dass das Jammern und sich selbst bemitleiden einem immer tiefer in den Sumpf zieht, wurde mir nach einem Locked-in-Syndrom sehr schnell bewusst. Damals gerade mal 49 Jahre alt, als ich wieder mich bemerkbar machen konnte, mein Mann mir vorsichtig beibrachte, dass ich rechtseitig gelähmt sei, haderte ich genau 24 Std. mit meinem Schicksal und kamdann zu dem Entschluss, NEIN und nochmals NEIN, ich versuche mich ameigenen Haarschopf aus dem Sumpf zu ziehen. Ich fing an laut zu lesen, denn auch das Sprachzentrum funktionierte nicht mehr, als nächstes machte ich mit der rechten Hand Schreibübungen und als nächstes versuchte ich mit bestimmten Übungen meine eingeschränkte Beweglichkeit wieder zu erlangen etc. etc. nach 1/2 Jahr war ich wieder soweit hergestellt, dass ich meine Familie wieder versorgen konnte, zwar Mühsam aber es ging stetig bergauf. Darauf hin gründete ich eine Interessengemeinschaft und baute diese auf bis auf knapp 80 mehr oder weniger stark Betroffene. Daraus habe ich gelernt, dass wenn man ein Ziel vor den Augen hat vieles noch erreichen kann. DieInteressengemeinschaft besteht immer noch, wir treffen uns in unregelmässigen Abständen und teilen uns gegenseitig die gemachten Erfahrungen mit. Unsere Devise heisst "1000 mm ergibt auch ein Meter" und meine persönliche Erfahrung ist "Klagendarf man aber nicht Jammern". Soviel zum Beitrag von oben, den ich nur voll bejahen kann. D.T.

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