Diese drei Heilkräuter bringen Ihre Stimmung auf Trab
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 4. November 2010, 06:00 Uhr
GNL5356
Heilpflanzen sind natürliche Mittel, die bei jedem Menschen etwas anders wirken. Deshalb können Sie ruhig ein wenig experimentieren. Diese Pflanzen empfehle ich Ihnen zunächst dafür:
- Baldrian beruhigt Ihre Nerven und bettet Sie zur Ruhe: Diese Heilpflanze ist eines der wirkungsvollsten Mittel gegen Schlafstörungen, innere Unruhe und schlechte Laune. Mehr als 100 Inhaltsstoffe sollen an dieser Wirkung beteiligt sein. Die Baldrianwurzel enthält wertvolle ätherische Öle. Baldrianwurzel erhalten Sie als Tee, Badezusatz, Tinktur oder Fertigpräparat in der Apotheke (zum Beispiel ....). Das Kraut eignet sich auch gut als Vorbereitung auf stressige Tage oder knifflige Termine. Nehmen Sie am Abend zuvor ein Baldrianbad oder 2 Dragees mit je 300 mg Extrakt eine halbe bis 2 Stunden vor dem Schlafengehen und Sie können sich am nächsten Tag frisch ausgeruht ans Werk machen. Noch besser wirkt eine morgendliche und abendliche Einnahme von jeweils 300 bis 400 mg über einen Zeitraum von mindestens 14 Tagen,
- Basilikum hebt Ihre Stimmung und Ihre Liebeslust: Nicht nur auf „Mozzarella caprese" ist Basilikum ein Stimmungsmacher par excellence, auch als Heilkraut entfaltet es eine belebende Wirkung. Es vertreibt Ihre innere Unruhe, Abgespanntheit und schlechte Stimmung. Es kurbelt Ihre Hirnleistung und die sexuelle Ansprechbarkeit an. Zudem harmonisiert es die Verdauung. Essen Sie Basilikum als Gewürzkraut möglichst frisch. Als Teekraut erhalten Sie Basilikum in der Apotheke. Davon können Sie täglich eine Tasse (1 TL Kraut auf 1 Tasse kochendes Wasser) trinken. Allerdings nicht länger als 14 Tage, denn dann können die Inhaltsstoffe möglicherweise negative Wirkungen entfalten. Von Basilikumtinktur aus der Apotheke rate ich Ihnen deshalb ab.
- Ginkgo erfrischt Ihr Gehirn: Ist eine mangelhafte Durchblutung des Gehirns Schuld an Ihrer schlechten Stimmung, dann kann diese Heilpflanze Wunder wirken. Seine Inhaltsstoffe verflüssigen Ihr Blut (deshalb Vorsicht bei Gerinnungsstörungen) und sorgen dafür, dass mehr Sauerstoff ins Gehirn gelangt. In der Apotheke erhalten Sie Fertigpräparate. Diese haben sich in wissenschaftlichen Studien als gut verträglich und äußerst wirksam erwiesen. Sie werden auch bei Durchblutungsstörungen, Hirnleistungsprobleme, leichten Depressionen und beginnender Demenz (die sie jedoch nicht aufhalten kann) empfohlen. Die Kombination mit Johanniskraut verstärkt diese Wirkung noch.
ähnliche Beiträge
Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Rosmarie Zambrino (04.11. 2010 07:33 Uhr):
Ich werde das Probieren und werde Ihnen ein Feedback geben Herbstliche Grüsse R.Z.
Antworten - Kommentar von Wolf D Wanderer (04.11. 2010 10:07 Uhr):
Ich würde mich freuen, wenn Sie auf die Rolle von L-Tryptophan in diesem Zusammenhang eingehen könnten. Danke. WD.
Antworten