Diese Behandlung Ihrer Herpesbläschen hilft Ihnen

in FITcoach Wessinghage zum Thema Herpes
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Normalerweise lässt sich die lästige Bläschen-Infektion am Mund schon beim Ausbruch mit den modernen antiviralen Salben rasch in den Griff bekommen. In den vergangenen Jahren hat man gute Erfahrungen mit Aciclovir und Penciclovir gemacht. Penciclovir soll noch schneller als Aciclovir zum Verkrusten der Bläschen führen - vorausgesetzt, es wird so früh wie möglich verwendet. Auch Schmerzen und Spannungen werden gemildert.


Doch in einigen Fällen müssen stärkere „Geschosse" herangezogen werden. Tritt der Lippen-Herpes sehr häufig auf und bringt etwa berufliche Beeinträchtigungen mit sich oder zieht jedes Mal schwere Hautläsionen nach sich, kann eine längere medikamentöse Vorsorgebehandlung in Betracht gezogen werden. Dazu sollten Sie Ihren Hautarzt zu Rate ziehen. Er kann Ihnen spezielle Herpes-Medikamente zum Einnehmen verordnen. In manchen Fällen hat sich auch die Kombination mit kortisonhaltigen Medikamenten bewährt.

Wenn Sie herausbekommen haben, welche Anlässe bei Ihnen zum Ausbruch der Infektion führen wie etwa Sonnenstrahlen oder bestimmte berufliche Stresssituationen, können Sie mit Ihrem behandelnden Arzt über eine vorbeugende Behandlung sprechen. Das ist besonders dann wichtig, wenn Sie diese Risikosituationen nicht vermeiden können - etwa am Arbeitsplatz. Hier lässt sich virentötende Salbe kurmäßig vorbeugend einsetzen. Steht Ihnen etwas Unangenehmes bevor, das erfahrungsgemäß zum Ausbruch von Herpesbläschen führen könnte, verwenden Sie vorsorglich die Salbe, auch wenn Sie noch keine Anzeichen verspüren.

So genannte Herpes-Patches aus der Apotheke - eine Art unsichtbares Wirkstoffpflaster, das die Wundheilung fördert - können Ihnen die Bläschen-Zeit erleichtern. Denn damit überkleben Sie die Bläschen, die dann schneller abheilen. Die Pflaster können von Ihnen auch überschminkt werden.

 


von
Helmut Erb

Erfahren Sie hier mehr über Helmut Erb - unserem Sportexperten und Chefredakteur von Fit in 8 Minuten.

 
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