Dienstwagen bei längerer Erkrankung futsch!

in Verbraucherschutz Vertraulich
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Wer lange krank ist, muss auch nicht Auto fahren. Erst recht nicht, wenn es sich um einen Dienstwagen handelt, sagt der Kadi.

 

Außerdem gleich: Weshalb Bewegung nicht nur Ihrem Körper, sondern auch Ihrem Geist gut tut. Und: Tipps zum sinnvollen Umgang mit Klimageräten.


 

Viel Spaß beim Lesen!

Dr. Dietmar Kowertz

 

Dienstwagen bei längerer Erkrankung futsch!

Fahren Sie einen Dienstwagen und dürfen Sie ihn auch privat nutzen? Dann kann Ihr Chef diesen zurück verlangen, wenn Sie einmal längere Zeit krank sind. Ein Arbeitnehmer darf den Wagen so lange behalten, wie er während der Erkrankung Anspruch auf Arbeitsentgelt hat, in der Regel also 6 Wochen. Fehlt er länger, kann der Chef die Rückgabe des Wagens verlangen. Bundesarbeitsgericht, Aktenzeichen 9 AZR 631/09


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Dr. Dietmar Kowertz

Erfahren Sie hier mehr zu Dr. Dietmar Kowertz - Chefredakteur von Benefit.

 
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Kommentar von Bergmann

.. das gilt hoffentlich auch für die Regierenden, z.B. Schäubelino ..

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Antwort von Evelin Hausmann:

Es heißt ja Dienstwagen, also sollte man ihn vorrangig auch dafür nutzen, sollte es der fall sein, dass man mit seinem Arbeitgeber eine Regelung getroffen hat, dass man das fahrzeug auch privat nutzen kann, ist das etwas anderes.- Klar dürfte sein, dass man ein Dienstfahrzeug nicht Monate lang als totes Kapital rumstehen lassen kann. Gäbe es aber die Situation, dass es absehbar ist, wenn der Arbeitnehmer wieder arbeitsfähig ist und er in der Lage ist seinen Außendienst per Telefon zumindest, wenn es sich um eine Vertretertätigkeit handelt, zu betreuen, dann wird man auch Rücksicht walten lassen. Es kommt immer auf den Einzelfall an. Welche Verdienste die arbeitskraft ihrer Firma schon eingefahren hat, da muss man auch mal loyal sein. Niemand ist zum Spass krank. Hier sollten es geregelte Absprachen mit schriftlicher Form ausgehandelt werden. Egal ob Politiker oder andere Berufstätige. Vor Gott sind alle Menschen gleich. Politiker sollten sogar eine Vorbildsform leben. Wer Gesetze macht, sollte sie auch für sich in Anspruch nehmen.

Antwort von Evelin Hausmann:

Es ist angebracht, in solchen Kommentaren sehr moderat mit Namen umzugehen, solange man nicht ganz genau informiert ist, schnell kann man eine Person in Verruf bringen und dann geht der Schuss nach hinten los. Wir sollten alle erst einmal vor der eigenen Türe kehren, bevor wir uns um den Misthaufen des Nachbarn kümmern. Persönlich kann man ja mal freundschaftlich einen Tipp geben, aber auch da habe ich die Erfahrung machen müssen, dass man ins Fettnäpfchen treten kann.- Es gibt Menschen, die glauben alles was sie selbst tun ist richtig, sind pikiert wenn es um das eigene Nest geht. Sie wollen " Ihre Wahrheit" leben und wenn es total daneben ist. Dann sollte man sie machen lassen, irgendwann hat jeder seinen Meister gefunden. Wenn es dann auf die schmerzliche Tour ist, wird er sich erinnern, dass man ihm nur helfen wollte, doch dann ist es zumindest in dem einen Falle zu spät. Aber das nächste Mal wird man hoffentlich bescheid wissen oder seinen Fehler zugeben, denn unfehlbare Menschen gibt es nicht, nicht einmal der Papst ist unfehlbar, auch wenn manche diesem Irrglauben unterliegen. Nur Gott ist unfehlbar. Danke