Die wichtigsten Regeln für Ihre Heim-Ölung
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 14. Oktober 2009, 06:00 Uhr
GNL5356
- Ihr Öl sollte immer leicht erwärmt sein: Füllen Sie sich eine kleine Flasche ab und stellen Sie diese in einen Topf mit heißem Leitungswasser.
- Das Zimmer, in dem Sie die Massage durchführen, darf ruhig mollig warm sein, damit Sie nicht frieren.
- Legen Sie sich ein Badelaken unter die Füße - das wärmt Sie von unten und schützt vor Spritzern. Ziehen am besten auch Badelatschen an, so kann das Öl länger in Ihre Füße einziehen, wenn es sich in den Sohlen sammelt.
- Wenn Sie bei der Massage sitzen wollen, legen Sie ein weiteres Handtuch mit Gummiunterlage über den Sitz.
- Ölen Sie sich von Kopf bis Fuß zunächst gleichmäßig ein und führen Sie dabei sanft fließende Streichbewegungen durch.
- Streichen Sie stets gleichmäßig mit der flachen Hand und erzeugen Sie niemals einen Schmerz, indem Sie auf der Stelle "herumrubbeln" oder punktuell an sich herumdrücken. Festes Kneten und Massieren beschleunigt den Durchtritt der Wirkstoffe des Öl durch die Haut nicht. Im Gegenteil: Die Zellenzwischenräume werden gequetscht, sodass das Öl schlechter in der Lage ist, überschüssige Stoffwechselprodukte an sich zu binden und abzutransportieren.
- Körperpartien wie Ober- und Unterarme, Ober- und Unterschenkel sowie Ihren Rücken können Sie mit großen auf- und abführenden Längsstrichen behandeln. Die Gelenke danken Ihnen kreisende Bewegungen. An Beinen, Rumpf und Kopf sollten Sie mit beiden Händen seitengleich arbeiten. Setzen Sie beim Wechsel der Bewegungen und Strichrichtungen so wenig wie möglich ab. Achten Sie auf fließende Übergänge.
- Die Massage sollte wenigstens 10 Minuten dauern, damit das Öl die unteren Schichten Ihrer Haut erreichen kann.
- Anschließend wickeln Sie sich in ein großes Badetuch und lassen das Öl noch etwas einziehen (das gereifte Öl zieht schneller ein als normales Öl).
- Nun können Sie das Öl mit einem warmen Wannen- oder Ölbad abspülen oder die Reste mit Küchenpapier abreiben.
Achtung: Während der Menstruation wird Abhyanga nicht empfohlen, da diese als eigener Reinigungsvorgang des weiblichen Körpers angesehen wird, der nicht durch einen Abhyanga gestört werden sollte.
Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von karin weber (22.10. 2009 20:56 Uhr):
... und WELCHES ÖL empfehlen Sie dafür? schöne grüße karin weber
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