Die Passionsblume entspannt Ihre Nerven und sorgt für ruhigen Schlaf
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 18. März 2011, 06:00 Uhr
GNL5356
Für arzneiliche Zwecke baut man das Kraut in Kulturen an, erntet zur Blütezeit und trocknet schonend an der Sonne. Teegerecht zugeschnitten wird das unser Passionsblumenkraut-Tee. Zur Bereitung der homöopathischen Urtinktur allerdings verwendet man die frische, zur Blütezeit geerntete Pflanze.
Sowohl der Tee als auch die Tinktur und die verschiedensten Zubereitungen der Passionsblume erfreuen sich großer Beliebtheit als ausgleichendes und beruhigendes Mittel. In der Kinderheilkunde wird die Passionsblume gegen Angstzustände, Überreiztheit, Nervenschwäche, Ein- oder Durchschlafstörungen eingesetzt. Aber auch Erwachsene, ältere Menschen und Frauen, die unter Wechseljahrsbeschwerden leiden, sprechen positiv auf die Wirkstoffe der Pflanze mit der bizarren Blüte an. Sie wirken beruhigend, fördern den Schlaf und lösen Krämpfe. In der Volksmedizin gilt die Passionsblume als eines der besten Heilkräuter zur Behandlung von anhaltender Schlaflosigkeit. Das in der Wurzel enthaltene Passiflorin wirkt morphinähnlich und wird als Narkotikum und Entkrampfungsmittel bei Epilepsie eingesetzt.
Offiziell werden vom prüfenden Institut der Bundesbehörden folgende Heilanzeigen genannt: Nervöse Unruhe im Klimakterium, leichte Einschlafstörungen, nervös bedingte Beschwerden im Magen- und Darmbereich. Nebenwirkungen sind nicht bekannt. Vor allem macht es nicht abhängig und man wacht am Morgen erfrischt und wach auf.
Darüber hinaus wird es empfohlen bei
- Krämpfen
- Neuralgien
- Herzneurosen
- Keuchhusten
- Asthma