Die 5 Tibeter bringen Ihre innere Harmonie zurück
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 15. Februar 2012, 06:00 Uhr
GNL5356
Tibetische Mönche entwickelten vor etwa 2.000 Jahren fünf einfache Körperübungen, die Ihnen helfen, beweglich und gesund zu bleiben. Die Bewegungen aktivieren nach den Vorstellungen der Mönche die Chakren, die menschlichen Energie- und Kraftpunkte. Sie haben einen Einfluss auf Nerven- und Hormonsystem. Da sie Übungen auch Ihre Muskulatur kräftigen und Ihre Beweglichkeit fördern, steht auch die Schulmedizin den 5 Tibetern wohlwollend gegenüber.Die Übungen der 5 Tibeter, sind ein ideales Programm für Jung und Alt. Nach Absprache mit dem behandelnden Arzt sind diese Übungen sogar für viele akut und chronisch Kranke eine gute Sache. Legen Sie einfach los, wenn Sie Lust darauf verspüren. Sie brauchen keine Ausbildung und keine Ausrüstung. Selbst wenn Sie nicht auf Anhieb nicht alle Übungen schaffen, müssen Sie sich keinen Kummer machen. Das soll auch gar nicht sein. Ihr Ziel ist längerfristig: Am Ende sollten Sie jede Übung 21-mal wiederholen können. Doch am Anfang genügen 3 Wiederholungen. Lassen Sie es langsam angehen und steigern Sie sich allmählich. Hauptsache, Sie üben regelmäßig!
Der erste Tibeter: Der Kreisel
Diese Übung fördert Ihren Gleichgewichtssinn, stärkt Ihre Standfestigkeit und regt Ihren Kreislauf an:
- Stellen Sie sich aufrecht hin.
- Breiten Sie Ihre Arme in Schulterhöhe aus.
- Drehen Sie sich jetzt im Uhrzeigersinn um Ihre eigene Achse.
- Stellen Sie sich nun wieder gerade hin.
- Legen Sie Ihre Handflächen auf Brusthöhe aneinander.
- Betrachten Sie nun für kurze Zeit Ihre Daumen, und kommen Sie so zur Ruhe.
Der zweite Tibeter: Die Kerze
Diese Übung kräftigt Ihre Bauch- und Rückenmuskulatur und hilft Ihnen, Abstand zu gewinnen:
- Legen Sie sich flach mit dem Rücken auf den Boden.
- Ihre Arme liegen seitlich neben Ihrem Körper, Ihre Handflächen zeigen zum Boden.
- Heben Sie Ihren Kopf, und ziehen Sie Ihr Kinn an die Brust.
- Winkeln Sie Ihre Beine an, Ihr Oberkörper bleibt dabei auf dem Boden. Ihre Fußsohlen „gucken" in die Luft.
- Wenn es Ihnen möglich ist, strecken Sie Ihre Knie durch.
- Senken Sie nun Ihre Beine und Ihren Kopf wieder und gehen Sie in Ihre Ausgangsposition zurück.
Der dritte Tibeter „Der Halbmond":
Diese Übung dehnt Ihre Hals- und Schulterpartie sowie Ihren Brustkorb, sie fördert die Durchblutung und stärkt die Ausscheidung Ihrer Nieren. Auf der geistigen Ebene schafft sie Offenheit und kurbelt Ihre Kreativität an.
- Knien Sie sich auf den Boden, Ihr Körper ist aufrecht.
- Legen Sie die Hände stützend auf Ihre Hüften.
- Neigen Sie nun Ihren Kopf zur Brust, anschließend ganz langsam nach hinten in Ihren Nacken.
- Biegen Sie Ihre Wirbelsäule so weit durch, wie es gerade noch angenehm für Sie ist.
- Dann gehen Sie langsam wieder in die Ausgangsposition zurück.
Der vierte Tibeter: „Die Brücke":
Diese Übung stärkt Ihre Wirbelsäule, bringt Ihre Verdauung auf Trab, löst geistige Verklebungen und fördert Ihre gesunde Selbsteinschätzung.
- Setzen Sie sich mit ausgestreckten Beinen und geradem Rücken auf den Boden. Ihre Füße liegen knapp schulterbreit auseinander. Ihre Hände liegen neben Ihrem Po auf dem Boden.
- Neigen Sie Ihren Kopf nun zunächst zur Brust und anschließend in den Rücken zurück in den Nacken.
- Pressen Sie Ihre Hände gegen den Boden und drücken dabei Ihr Becken nach oben, so dass sich Ihre Füße aufstellen.
- Spannen Sie kurze Zeit jeden Muskel Ihres Körpers an, und kehren Sie dann in die Ausgangsposition zurück.
Der fünfte Tibeter: „Der Berg":
Diese Übung dehnt und kräftigt Ihre Muskulatur, regt Ihren Kreislauf an, vertreibt Grübeleien und negative Gedanken, stärkt Ihre Konzentrationsfähigkeit.
- Legen Sie sich mit dem Bauch auf den Boden.
- Strecken Sie sich nun nach oben und neigen dabei den Kopf in den Nacken.
- Heben Sie Ihr Becken oben, Po voran, bis Sie ein umgedrehtes V bilden.
- Ziehen Sie Ihr Kinn zur Brust, und versuchen dabei, Ihre Fersen in Richtung Boden zu drücken.
- Dann gehen Sie langsam in Ihre Ausgangsposition zurück.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Murat Dinçmen (15.02. 2012 08:39 Uhr):
Wo sind die anderen Tibeter? Sie erwaehnen nur die ersten Beiden?
Antworten - Kommentar von Reiner Zücker (15.02. 2012 09:37 Uhr):
Der erste Tibeter: Der Kreisel Diese Übung fördert Ihren Gleichgewichtssinn, stärkt Ihre Standfestigkeit und regt Ihren Kreislauf an: Stellen Sie sich aufrecht hin. Breiten Sie Ihre Arme in Schulterhöhe aus. Drehen Sie sich jetzt 20 mal im Uhrzeigersinn um Ihre eigene Achse. Stellen Sie sich nun wieder gerade hin. Legen Sie Ihre Handflächen auf Brusthöhe aneinander. Betrachten Sie nun für kurze Zeit Ihre Daumen, und konzentrieren Sie sich in Gedanken auf den höchsten Punkt ihres Kopfes, kommen Sie so zur Ruhe. Der zweite Tibeter: Die Kerze Diese Übung kräftigt Ihre Bauch- und Rückenmuskulatur und hilft Ihnen, Abstand zu gewinnen: Legen Sie sich flach mit dem Rücken auf den Boden. Ihre Arme liegen seitlich neben Ihrem Körper, Ihre Handflächen zeigen zum Boden. Heben Sie Ihren Kopf, und ziehen Sie Ihr Kinn an die Brust. Winkeln Sie Ihre Beine an, Ihr Oberkörper bleibt dabei auf dem Boden. Ihre Fußsohlen „gucken" in die Luft. Atmen Sie dabei tief ein. Wenn es Ihnen möglich ist, strecken Sie Ihre Knie durch. Senken Sie nun Ihre Beine und Ihren Kopf wieder und gehen Sie (unter Ausatmung) in Ihre Ausgangsposition zurück. Wiederholen Sie auch dies 20 mal. Der dritte Tibeter Hinweis: Knieende Stellung - Hierbei senke ich den Kopf unter Ausatmung bis zum Boden (Stärkung der Rückenmuskulatur) Aufrichtung mit einatmen, dabei Kopf mit Muskelkraft(nicht mit Schwung!) nach hinten ziehen. 20 x Ich mache die Übungen viele Jahre und weiß, daß sich dadurch der Energiefluß dramatisch verstärkt. Spürbar wird das in der Chakrenmeditation, die ich im Liegen durchführe, ca. 30 min. Soweit meine Ergänzungen. Ihr Leser
Antworten- Antwort von Walter Wiesmath (15.02. 2012 15:40 Uhr):
Dem Leser meinen herzlichen Glückwunsch zu seinen Erfolgen. Ich kenne andere Ergebnisse mit den 5 Tibetern. Dazu kann ich das Buch von Wolfgang und Brigitte Gilleisen "Erfahrungen mit den 5 Tibetern" erschienen im Integralverlag Wessobrunn. Außerdem gibt es einen Artikel von Chris Griscom über einen 6. Tibeter. aus ihrem Buch "Der Quell des Lebens. Meine Art Yoga zu unterrichten ist anders. Walter Wiesmath Yogalehrer BDY/EYU
- Antwort von Georg MichaelisBraun (15.02. 2012 15:58 Uhr):
Sehr geehrte Frau Schneider, Leider haben Sie die Tibeter nur viel zu kurz "angeschnitten", um diesen gerecht zu werden, Eine gründlichere Recherche ist unabdingbar! Wie soll ich Ihren Informationen weiterhin vertrauen? UAwg = um Antwort wird (unbedingt) gebeten Hochachtungsvoll Georg Michaelis-Braun
- Antwort von Walter Wiesmath (15.02. 2012 15:40 Uhr):
- Kommentar von Ulrich Staudt (15.02. 2012 12:13 Uhr):
Hallo Frau Schneider, prima Sache mit den 5 Tibetern! Aber: es fehlen in Ihrer Darstellung die Tibeter 3 bis 5! Kommen die später? Sie haben dazu aber nichts gesagt! Danke und freundliche Grüße Ulrich Staudt
Antworten- Antwort von Wiesmath Walter (15.02. 2012 15:44 Uhr):
Lesen Sie dazu die im Integral Verlag erschienen Bücher. "Die fünf Tibeter" und "Die Erfahrungen mit den fünf Tibetern" und das Buch von Chris Griscom "Der Quell des Lebens".
- Antwort von Wiesmath Walter (15.02. 2012 15:44 Uhr):
- Kommentar von Sandra Braun (15.02. 2012 13:36 Uhr):
Hallo Frau Schneider, ich lese ihre Beiträge immer sehr gerne, dafür erst mal ein Danke schön. Die Tibeter sind wirklich sehr wirkungsvoll, bin selbst Anwenderin, sie sind vor allem am Morgen angenehm und zeitlich machbar, um in Schwung zu kommen. Bei Ihrer Beschreibung fehlt jedoch die dazugehörige Atemtechnik, die wichtig ist und unterstützend wirkt. Lieben Gruß
Antworten - Kommentar von Praxis für Naturheilkunde Ifta (15.02. 2012 15:08 Uhr):
Gi-Gong, Tai-Chi halten den seelischen und körperlichen Energiefluss in Schwung und sorgt für geistiges, seelisch und körperliches Wohlbefinden bei regelmäßiger Anwendung 3mal pro Woche. Sehr gute Idee dies zu veröffentlichen.
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- Kommentar von Rüdiger Euler (15.02. 2012 18:04 Uhr):
Sie haben eine Fleischwurst und schneiden sie in 5 Stücke. 2 davon bekommt der Dackel. Er wedelt heftig und will mehr. Aber nein, der Rest landet im Kühlschrank....
Antworten- Antwort von Angelika Schilling (15.02. 2012 22:27 Uhr):
Wann kommen die restlichen Tibeter? Es heißt doch fünf und nicht zwei?
- Antwort von Angelika Schilling (15.02. 2012 22:27 Uhr):
- Kommentar von karin lukoschek (15.02. 2012 21:57 Uhr):
ich finde die "5 Tibeter " beinhalten mehr als nur irgendwelche Übungen oder Bewegungen,die dem Körper und der Seele gut tun. Wer einen sehr guten Artikel über die "5 Tibeter " lesen möchte: der Fünf-Tibeter- Trainer- Ausbilder Arnold H. Lanz hat einen wunderbaren Artikel verfasst mit Unterstüzung von M Magyarosy und G. Junker, der im Spiegel veröffentlicht wurde. Leider habe ich kein Datum, wann er erschien, aber es können schon gute 2o Jahre her sein. Doch wen stört's schon- sie sind sicher zeitlos die "Fünf".
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