Diagnose Krebs – Was tun, wenn Sie jetzt ganz alleine dastehen?
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 7. Dezember 2010, 06:00 Uhr
GNL5356
In der Adventszeit ist es besonders schmerzlich, wenn Familie oder nahe Freunde fehlen. Werden Sie in dieser Zeit mit der Diagnose „Krebs" konfrontiert, kann ein fehlendes soziales Umfeld zu einer besonders schweren Belastung führen. Das Gefühl, dieser Situation scheinbar machtlos gegenüberzustehen, macht sich dann schnell breit. Was tun, wenn einem die Alltagspflichten und die Bewältigung von Diagnose und Therapie schier über den Kopf zu wachsen drohen? Hier hilft Ihnen das Internetportal der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG). Es befasst sich mit der Not alleinstehender und an Krebs erkrankter Menschen und zeigt Ihnen Möglichkeiten und Ansprechpartner auf.
Soziale und professionelle Netzwerke können Ihnen unbürokratisch helfen und Ihnen Halt geben. Häufig muss man erst lernen, dies zu erkennen und praktische Hilfe von Fremden in Anspruch zu nehmen. Einen Einblick in die Praxis liefert hierzu das Internetportal der DKG mit seinem „Thema des Monats" im Dezember, das zahlreiche Tipps und Hinweise gibt. Ergänzend erläutert die Ärztin und Diplom-Psychologin Dagmar Kürschner, Leiterin des Beratungsdienstes der Hamburger Krebsgesellschaft, in einem Interview, welche Möglichkeiten der Unterstützung für Betroffene bestehen. Bericht und Interview finden Sie unter: www.krebsgesellschaft.de/thema_dezember2010