MenüMenü

Warzen: Selbstbehandlung meist wirkungslos

Im Sommer kommen sie wieder ans Tageslicht, wenn die Schuhe luftiger werden und die Socken in der Schublade bleiben: unschöne Warzen an den Fußsohlen. Die Ursache für die hartnäckigen Gebilde aus Hornhaut ist fast immer eine Infektion mit humanen Papilomviren. Vor diesen HPV abgekürzten Erregern können Sie sich kaum schützen: Schon ein kleiner Riss in der Haut reicht aus; laufen Sie dann barfuß daher, wo vor Ihnen jemand mit Warzen hergelaufen ist, z. B. im Schwimmbad, können Sie sich rasch infizieren.

So einfach es ist, sich zu infizieren, so schwer ist es, die Warzen wieder los zu werden. Helfen sollen Vereisungssprays, die die Behandlung angeblich so einfach wie beim Arzt machen. Allerdings funktioniert dies in den meisten Fällen nicht. Denn die Wurzel einer Warze sitzt sehr tief. Sie werden kaum selbst in der Lage sein, diese zu entfernen, da dies sehr schmerzhaft ist. Bleibt diese Wurzel aber in Ihrem Körper, bildet sich rasch eine neue Warze.

Hinzu kommt, dass diese Vereisungssprays oder -stifte gar nicht kalt genug werden. Benötigt wird eine Temperatur von minus 170 Grad Celsius, erreicht werden allerdings gerade einmal minus 55 Grad Celsius. Daher sind die Mittel eigentlich immer wirkungslos.

Störende Warzen sollten Sie daher immer dem Arzt zeigen. Zwar sind fast alle der 90 Warzenarten lediglich ein kosmetisches Problem – entstehen sie aber an ungünstiger Stelle, können sie beim Laufen stark schmerzen. Dann kann der Arzt eine effektive Therapie empfehlen und Sie so von den lästigen Hornhautwucherungen befreien.

© FID Verlag GmbH, alle Rechte vorbehalten
Dr. Martina Hahn-Hübner
Über den Autor Dr. Martina Hahn-Hübner

Dies ist die Profilseite von unserer Expertin Dr. Martina Hahn-Hübner. Hier erfahren Sie alles Wichtige rund um die Gesundheitsexpertin.

Regelmäßig Informationen über Dermatologie erhalten — kostenlos!
Profitieren Sie von unserem kostenlosen Informations-Angebot und erhalten Sie regelmäßig die neusten Informationen von Dr. Martina Hahn-Hübner. Über 344.000 Leser können nicht irren.

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht an Dritte weitergegeben!

Alte Kommentare
  • Christine Wolf schrieb am 12.06.2012, 14:43 Uhr

    Wir haben eine erstaunlich gute und wirkungsvolle Erfahrung mit dem Besprechen der Warzen gemacht. Mein Sohn, 12 Jahre, dachte sich dazu einen kleinen Spruch aus, dazu habe ich einfach die Hand aufgelegt. Zwei Wochen später war alles weg! Die vorherige Behandlung durch den Hautarzt hatte keinen Erfolg gezeigt.

    • Bumatic Ernesto antwortete am 19.06.2012, 10:01 Uhr

      Wäre super wenn das funktioniert. Diese Kräfte sind ernorm, konnte das selbst einmal erleben. Sie sind allerdings fast ausgestorben, niemand glaubt mehr daran, doch sie si nd da.

    • Christine Wolf antwortete am 20.06.2012, 10:17 Uhr

      Es wird glücklicherweise wieder mehr daran geglaubt und auch praktiziert. Leider wird es nicht mehr innerhalb der Familien übertragen, aber vielleicht können wir ja einen neuen Anfang machen!

  • Albrecht E schrieb am 12.06.2012, 22:34 Uhr

    Ich hatte leider so ein Ding und es war am Fussballen sehr schmerzhaft beim Auftreten. Mit Geduld und Thujatinktur ist es weg gegangen. Allerdings hab ich jeden Abend ein Stückchen Papiertaschentuch mit Tinktur darauf gelegt und den Fuss vorne (Zehen schauten raus) mit Frischhaltefolie umwickelt. Jede Nacht war so die Stelle feucht mit der Tinktur. Lose Haut habei ich sanft abgerubbelt, und eines Tages fiel ein Knötchen raus, und weg war sie. Schon während der Behandlung wurden die Schmerzen besser.

  • Ernesto Bumatic schrieb am 13.06.2012, 17:00 Uhr

    Sie sind kaum wegzukriegen, habe eine am Pennis. Wurde mit Laser weggemacht. Alles schmerzlos. Nun nach etwa einem Jahr, wächst sie wieder. Muss wohl nochmals in die Klinik.

  • Annette schrieb am 13.06.2012, 18:31 Uhr

    In der Natur findet sich ein sehr gutes Mittel gegen Warzen: Schöllkraut. In den Stielen hat diese Planze einen orangefarbenen Saft. Diesen mehrmals auf die Warzen auftragen und die Warzen verschwinden.