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So rücken Sie lästigen Warzen effektiv zu Leibe

Warzen werden durch Viren (Humanes Papilloma Virus, HPV) hervorgerufen und sind sehr ansteckend. Warzen am Fuß sind besonders häufig. Klassische Übertragungsstätten insbesondere für Fußsohlenwarzen (Plantar- oder Dornwarzen) sind Swimmingpools, Badeanstalten, Sporthallen, Fitnessclubs und Umkleideräume. Die Viren werden entweder durch den direkten Kontakt oder über Gegenstände „weitergereicht“. Sie können bis zu 20 Monate in der Zelle schlummern, bevor sie sich bemerkbar machen. Zudem sind sie ziemlich unberechenbar. Sie können sich mit und ohne Behandlung spontan wieder zurückbilden, können Ihnen aber auch jahrelang treu bleiben.

Um die Warzen wieder loszuwerden, probieren Sie erst einmal diese bewährten Hausmittel aus:

  • Bestreichen Sie die Warzen regelmäßig mit dem zerquetschten Blattgrün des Lebensbaumes (bekommen Sie als „Thuja extern“ in der Apotheke). Sie können auch frischen Schöllkrautsaft aus der Apotheke nehmen. Beide Pflanzen enthalten virushemmende Substanzen.
  • Besprechen Sie die Warzen bei Vollmond und bestreichen Sie diese dabei mit einer Speckschwarte. Diese Suggestion kann auf dem Umweg über Ihre Psyche Ihre Abwehrkraft gegen die Viren mobilisieren. Besprechen ist in der Tat oft erstaunlich erfolgreich, was auch Hautärzte bestätigen.
  • Sie können aber auch in der Apotheke Warzenpflaster oder salizylsäurehaltige Lösungen zur Schältherapie kaufen. Abzuraten ist von aggressiven, ätzenden Mitteln wie Höllenstein (Silbernitrat) oder Eis-Essig, denn diese können zu Entzündungen führen. Schützen Sie das umgebende Hautgewebe durch das Auftragen von Zinkpaste oder Vaseline.
  • Alles was Ihre Durchblutung fördert wie Wechselduschen und -bäder, Massagen, Sauna, Dampfbad und Sport können Ihrem Abwehrsystem beim Kampf gegen die Warzen helfen. 

Lassen Sie aber zunächst checken, ob es wirklich Warzen sind

Sie sollten aber dennoch zunächst einen Hautarzt aufsuchen, damit er feststellen kann, ob es sich bei Ihnen wirklich um Warzen handelt oder ob es einfach kleine harmlose Hautwucherungen sind, die sich oft mit dem Alter einstellen. Diese reagieren natürlich nicht auf die genannten Mittel gegen Warzen. Der Hautarzt kann die Warzen und Hautwucherungen mit Elektroninstrumenten „verkochen“, mit Kältetherapie vereisen, mit Laserstrahlen verdampfen oder mit einem Zellgift bepinseln. Stellen Sie Warzen im Genital- oder Analbereich fest, sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt konsultieren. Das Warzenvirus, das diese Infektionen auslöst, wird für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs verantwortlich gemacht. Neuerdings wird diskutiert, ob dieses Virus auch an der Entstehung von Hautkrebs beteiligt ist.

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Helmut Erb
Über den Autor Helmut Erb

Experte im Bereich Sport und Fitness Helmut Erb war weit über 30 Jahre Kampfschwimmer bei der Deutschen Marine. Seine beruflichen […]

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Alte Kommentare
  • Stefan Britz schrieb am 15.12.2011, 05:18 Uhr

    Ich hatte eine Alterswarze, laut Hautarzt, hatte diese vorsichtig mit einem Schälmesser aus der Haut gehoben, schmerzlos, anschließend desinfiziert. Ich habe bis jetzt keine Warze mehr bekommen.

  • Jutta Naumann schrieb am 15.12.2011, 07:00 Uhr

    Guten Morgen Herr Erb, Ihr Kommentar zur Dankbarkeit ist ganz hervorragend. Kann dem voll und ganz zustimmen, da selbst mit dem erwähnten Schneeballsystem gute Erfahrungen gemacht habe.

  • Steffie Leimert schrieb am 15.12.2011, 09:15 Uhr

    Zu Punkt 2 "Besprechen": Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass es hilft, allerdings habe ich ein Stück Zucker verwendet und es anschließend in den Garten Richtung Mond geworfen, "damit es die Warze mitnimmt". Nach 2 Wochen war sie weg, nachdem ich einige Jahre mit den anderen Mittelchen aus der Apotheke erfolglos war. Bei meinem Kind hat Schöllkrautsaft geholfen, jedoch direkt im Sommer aus der Pflanze genommen. Das ist aber etwas aufwändig, da täglich mehrmals über Wochen aufgetragen werden muss.

  • Gisela Friesenecker schrieb am 18.12.2011, 13:01 Uhr

    Der gelbe Saft des Schöllkrauts (Unkraut) ist ebenfalls -besonders im Frühjahr- ein gutes Mittel, das bei längerer Anwendung (Betupfen) zum Erfolg führt.

  • Doris Bingenheimer schrieb am 20.12.2011, 14:55 Uhr

    Habe selbst die beste Erfahrung mit dem gelben Schöllkrautsaft aus dem Garten gemacht. Was außerdem gut hilft; morgens der eigene Speichel vor dem Frühstück - jedoch bei abnehmenden Mond am besten. Andere Menschen haben mir dies auch schon bestätigt.