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Beugen Sie einer Sonnenallergie rechtzeitig vor

Hautreaktionen, die durch Sonneneinwirkung entstanden sind, werden im Volksmund unter dem Sammelbegriff „Sonnenallergie“ zusammengefasst. Meistens steckt jedoch keine echte Allergie hinter den Hautsymptomen, sondern vielmehr eine Überempfindlichkeits-Reaktion der Haut auf ungewohnte Lichteinwirkung.

Übersicht

Bei bestehender Neigung zu unerwünschten Hautreaktionen auf die Sonne, können Sie versuchen, Ihre Haut mit Beta-Carotin vorzubereiten. Nehmen Sie dazu etwa vier Wochen vor Ihrem geplanten Sonnenurlaub täglich 25 mg dieses Vitalstoffs in Form von Kapseln ein. Ebenso wie Beta-Carotin ist auch Lycopin als starkes Antioxidans in der Lage, die Haut für die Abwehr der durch die Sonnenstrahlen entstehenden freien Radikale zu stärken.

Die tägliche Dosis für diesen Vitalstoff beträgt 10 – 20 mg. Kombinations-Präparate aus beiden Vitalstoffen (Oenobiol® Sonne, 30 Kps. ab 24 €; Phytosol, 30 Kps. ab 19 €; inneov® Sonne, 30 Kps. ab 19 € in der Apotheke) bieten Ihnen doppelten Schutz. Auch Kalzium hat sich bewährt, um die Haut vor entzündlichen Licht-Reaktionen zu schützen.

Es stabilisiert die Zellmembran, sodass der Botenstoff Histamin schlechter aus den Zellen austreten und allergische Reaktionen auslösen kann. Beginnen Sie mindestens zwei Tage, bevor Sie sich intensiver Sonnenbestrahlung aussetzen, täglich mindestens *500 mg* Kalzium (aus dem Drogeriemarkt oder der Apotheke) einzunehmen, und führen Sie die Einnahme während Ihres gesamten Urlaubs fort.

Eine nicht ganz billige, aber sehr wirkungsvolle Methode der Vorbeugung ist die Stärkung des Immunsystems über die Darmschleimhaut. Da alle entzündlichen und allergischen Reaktionen über das Immunsystem, das zu 70 % in der Darmschleimhaut lokalisiert ist, gesteuert werden, ist eine Stärkung dieses Schleimhaut-Immunsystems so wirkungsvoll.

Hierzu können Sie eine Woche vor Reiseantritt beginnen, ein aus Stoffwechselprodukten von Darmbakterien (Echerichia coli) hergestelltes Medikament (Synerga®, 100 ml ab 30 € in der Apotheke) einzunehmen. Dieses Präparat enthält keine Keime und ist daher ein reines Schleimhauttherapeutikum und kein Mittel zur Symbioselenkung.

Es hat auf die Darmschleimhaut eine entzündungshemmende und immunregulierende Wirkung und kann dadurch den ganzen Organismus gegen überschießende Immunreaktionen stabilisieren. Was Ihnen hilft, wenn es Sie schon erwischt hat, lesen Sie gleich.

Bieten Sie der Sonnenallergie natürlich Paroli

Das sind die besten schnellen Helfer gegen eine Sonnenallergie:

Meiden Sie direkte Sonneneinstrahlung und halten Sie sich mindestens einen Tag lang im Halbschatten auf.

Aloe-vera-Gel wirkt entzündungshemmend. Tragen Sie ein naturreines Präparat aus dem Bioladen oder der Apotheke, das Sie am Öko-Gütesiegel erkennen, großzügig auf die juckenden Hautstellen auf.

Machen Sie eine kühlende Quarkkompresse. Bestreichen Sie die betroffenen Hautstellen messerrückendick mit Magerquark und decken Sie ein Baumwolltuch darüber. Lassen Sie die Auflage vollkommen antrocknen, ehe Sie sie abwaschen.

Kartoffelmehl lindert den Juckreiz. Bestäuben Sie die juckende Haut mit Kartoffelmehl aus dem Supermarkt wie mit einem Puder. Dadurch trocknen die Bläschen rasch ein und der Juckreiz verschwindet.

7 Dinge, die unbedingt ins Urlaubsgepäck gehören

Montezumas Rache, Insektenstiche, Sonnenallergien oder das fremde Klima: Es gibt eine Reihe von K.o.-Kriterien für Ihre Gesundheit und Erholung im Urlaub. Sie sollten in Ihrer freien Zeit nicht krank werden, sondern kostbare Zeit mit Ihrer Familie verbringen. Auch wenn ein allgemeiner Schutz unmöglich ist, gilt es, ein paar grundsätzliche Regeln zu beachten.


Was Sie bei Gicht essen und trinken dürfen!

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Denken Sie daran!

  1. Oben auf der Liste steht eine kleine Notfallapotheke. Pflaster und ein Sprühverband gehören ebenso dazu wie ein Präparat gegen Kopfschmerzen, Fieber und zur Beruhigung des Darms. Darüber hinaus packen Sie alle Medikamente ein, die Sie jeden Tag einnehmen. Denken Sie daran, dass Sie vieles nicht mit ins Handgepäck im Flugzeug nehmen dürfen. Verstauen Sie es stattdessen in Ihrem Koffer.
  2. Denken Sie gegebenenfalls an Ihre Brille, an Kontaktlinsen und Reinigungsflüssigkeit sowie an Ihre Sonnenbrille. Grelles Sonnenlicht reizt die Augen und strengt Sie unnötig an!
  3. Packen Sie Badeschuhe mit ein. Ganz gleich, ob Sie vorzugsweise Ihre Zeit am Pool verbringen oder an einem schönen Strand: Tragen Sie die überall erhältlichen und praktischen Badeschuhe. Zum einen schützen sie Ihre Füße vor Verletzungen und zum anderen vor Keimen.
  4. Am besten Sie nehmen ein paar Desinfektionstücher mit und wischen vor allen Dingen in den ersten Tagen über die Sanitäreinrichtungen in Ihrem Urlaubsdomizil.
  5. Achten Sie bei der Wahl Ihrer Urlaubsgarderobe auf helle Farben, so bringen Sie den ersten effektiven Mückenschutz mit. Zu Ihrer Urlaubsgepäck-Grundausstattung gehört darüber hinaus eine Mückenlotion.
  6. Packen Sie einen Hut oder eine Baseball-Kappe mit ein. Die Sonnenbrille schützt Ihre Augen, aber vor einem Sonnenstich schützt lediglich eine geeignete Kopfbedeckung.
  7. Ein Wörterbuch in der Landessprache wirkt Wunder, wenn Sie in der Apotheke eines fremden Landes etwas kaufen. Auch wenn die Verständigung ansonsten kein Problem für Sie darstellt, ist in solchen Fällen ein kleines Handwörterbuch Gold wert.

Achtung bei diesen Tätigkeiten im Sommer

  1. Cabrio- und Fahrradfahren: Bei diesen Tätigkeiten greifen Sie besser zu einer Schutz- oder Sonnenbrille. Durch den Fahrtwind und die Zugluft können kleine Schmutz- und Staubpartikel in die Augen gelangen und folgenreiche Schäden anrichten. Auch Autogebläse und Klimaanlagen reizen die Augen.
  2. Schwimmen: Insbesondere das Schwimmen in gechlorten Freibädern ist für die Augen nicht ungefährlich. Beim Kontakt mit Chlor beginnen die Augen zu brennen, zu jucken und sich zu röten. Daher ist es empfehlenswert, Schwimmbrillen zu verwenden.
  3. Sonnenbäder: Entspannen in der Sonne ist Balsam für Körper und Seele. Doch gerade jetzt ist es wichtig, dass Sie Ihre Augen, die empfindlich auf eine starke UV-Strahlung reagieren, mit einer Sonnenbrille schützen. Achten Sie unbedingt (vor allem beim Aufenthalt am Wasser und im Gebirge) auf das CE-Zeichen am Bügel Ihrer Sonnenbrille. Dieses garantiert, dass die Sicherheitsanforderungen der EU eingehalten wurden, und sorgt für ausreichenden Schutz vor gefährlichen Strahlen. Die Sonnenbrille ist somit nicht nur ein Accessoire, sondern besitzt auch eine wichtige Schutzfunktion. Sie kann Sie vor einer Binde- oder Hornhautentzündung bewahren.

Schützen Sie Ihre Gesundheit auf Flugreisen

Jetzt beginnt die Urlaubszeit und viele haben eine Reise in südliche Länder geplant. Doch so schön die Zeit unter der Sonne am Meer auch ist, so stressig und belastend für die Gesundheit kann die Flugreise dahin sein. Aber das muss nicht sein!

  • Sorgen Sie im Flieger trotz enger Sitzreihen für eine gute Durchblutung Ihrer Beine, um einen Venenstau zu verhindern. Da durch den Unterdruck in der Kabine die Füße etwas anschwellen, sollten Sie für eine gute Durchblutung der Füße gleich zu Beginn des Flugs die Schuhe ausziehen. Gehen Sie jede Stunde einmal etwas im Gang des Flugzeugs auf und ab.
  • Machen Sie auch im Sitzen ein bisschen Gymnastik für Ihre Venen. Heben Sie dazu die Fersen an, versuchen Sie sich im Boden festzukrallen und spannen Sie dabei die Wadenmuskeln kräftig an.
  • Trinken Sie während des Flugs unbedingt reichlich, da Ihr Körper pro sechs Stunden Flugzeit einen Liter Wasser verliert. Mindestens ein großes Glas stilles Wasser pro Flugstunde sollte es daher schon sein. Meiden Sie lieber Alkohol und Kaffee, da beide Getränke Ihrem Körper ebenfalls Flüssigkeit entziehen.
  • Für Ihre Haut ist jeder Flug eine echte Strapaze, denn die Luft an Bord ist mit etwa 10 bis 15 Prozent Luftfeuchtigkeit so trocken wie die Wüstenluft. Schützen Sie daher auch Ihre Haut vor dem Wasserverlust und gönnen Sie ihr eine Extraportion Feuchtigkeitscreme.

Essen ohne Kohlenhydrate?

Diese Lebensmittel sollten Sie dann meiden . . .

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Wenn Sie diese kleinen Tipps beherzigen, werden Sie sich auch nach einem längeren Flug in Ihrer Haut rundum wohlfühlen.

Essbarer Sonnenschutz: Diese Lebensmittel schützen von innen

Natürlich braucht Ihre Haut einen guten Sonnenschutz aus der Tube, wenn Sie gerne mal ein Sonnenbad nehmen. Sie können Ihre Haut aber auch zusätzlich verwöhnen, wenn Sie die richtigen Lebensmittel verzehren: In vielen Lebensmitteln stecken hochwirksame Stoffe, die Ihre Haut widerstandsfähiger machen und gleichzeitig vor UV-Strahlen schützen.

Inhalt

    1. Vitamin A pflegt Ihre Haut nicht nur als Creme
    2. So bekommen Sie schneller einen Sommerteint
    3. Warum Obst und Gemüse Ihre Haut schützen
    4. Vitamin E stärkt den Sonnenschutz

Vitamin A pflegt Ihre Haut nicht nur als Creme

Das fettlösliche Vitamin A sorgt bei Ihnen für eine geschmeidige Haut. Es steckt nur in tierischen Lebensmitteln wie beispielsweise Leber, fettreichen Fischsorten (Hering, Makrele, Thunfisch), Butter, Käse und Eiern. Pflanzliche Lebensmittel liefern Ihrem Körper Vorstufen des Vitamin A.

Bei einem regelmäßigen Verzehr lagern sich diese Carotinoide bei Ihnen in verschiedene Hautschichten ein. Sie sorgen für eine gesunde Hautfarbe und bilden gleichzeitig einen körpereigenen Schutz vor Sonnenbrand. Viel Carotin steckt in Möhren, Grünkohl, Spinat, Fenchel, Brokkoli, Endivie und Feldsalat. Ihr Körper kann das Carotin in Vitamin A umwandeln.

Wichtig: Essen Sie Lebensmittel, die reich an Carotin sind immer zusammen mit etwas Fett. So kann Ihr Körper die wertvollen Stoffe besser verwerten. Also dünsten Sie Ihr Gemüse mit etwas Butter oder Olivenöl.

So bekommen Sie schneller einen Sommerteint

Besonders wirksam für den Eigenschutz Ihrer Haut sind die Carotinoide Beta-Carotin und Lycopin. Sie stecken zum Beispiel in Karotten, Tomaten, roten Beeren und Früchten wie Wassermelone, Mango, Papaya, Grapefruit und Aprikosen. Die beiden wertvollen Vitalstoffe sitzen vor allem in der Schale und den äußeren Schichten der Pflanzen und schützen diese unter anderem vor zu hoher Sonneneinstrahlung.

Beim Menschen haben sie eine ähnliche schützende Wirkung und stärken die Hautpigmentierung; Sie werden also schneller braun. Besonders reich an Lycopin sind Tomaten. Ihr Körper kann diesen Stoff besonders gut verwerten, wenn die Tomaten erhitzt wurden. Daher sind Tomaten aus der Konserve oder Tomatenmark eine Wohltat für Ihren Körper.

Tipp: Trinken Sie Zur Vorbereitung auf Ihren Strandurlaub täglich ein Glas Karottensaft, in das Sie ein paar Tropfen Olivenöl geben. Verwenden Sie Tomatenmark doch öfter mal als Streichbelag auf Ihrem Brot.

Warum Obst und Gemüse Ihre Haut schützen

Vitamin-C-reiche Lebensmittel schützen Ihre Haut von innen. Der Grund: Das Vitamin wirkt in Ihrem Körper als Radikalfänger. Freie Radikale sind schädliche Substanzen, die beim Sonnenbaden vermehrt in Ihrem Körper entstehen. Vitamin C fängt diese Stoffe ab und macht sie unschädlich.

Das mindert auch Ihr Risiko für die Entwicklung von Hautkrebs. Das Vitamin sorgt dafür, dass Ihre Haut im Sommer straff bleibt und weniger empfindlich auf die Sonnenstrahlen reagiert. Das führt tatsächlich dazu, dass Ihre Hautalterung verlangsamt abläuft.

Eine gute Versorgung mit Vitamin C hellt außerdem Pigmentflecken auf und bewirkt, dass Ihre Haut schön gleichmäßig Farbe bekommt. Die besten Quellen sindfrisches Obst und Gemüse. Zu den Vitamin-C-reichsten Sorten gehören Acerolakirschen, Sanddornbeeren, Zitrusfrüchte, Erdbeeren und Johannisbeeren. Beim Gemüse sind vor allem Paprika, Fenchel und alle Kohlarten reich an Vitamin C.

Vitamin E stärkt den Sonnenschutz

Das fettlösliche Vitamin E lagert sich in Ihrer Haut ein und wirkt dort der Hautalterung entgegen. Vitamin E zählt wie das Vitamin C zur Gruppe der Antioxidantien. Besonders viel natürliches Vitamin E enthalten Pflanzenöle (z. B. Weizenkeimöl, Sonnenblumenöl und Avocadofett), Getreidekeime, Nüsse und Mandeln.

Das Fett der Avocado tut deshalb Ihrer Haut besonders gut. Weizenkeime strotzen ebenfalls nur so vor Vitamin E und dürfen deshalb im Sommer nicht fehlen.

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Alte Kommentare
  • wyrembek sonja schrieb am 03.07.2014, 06:38 Uhr

    Täglich ein Fläschchen Möhrensaft reicht nach meinen zufällig gemachten Erfahrungen vollkommen aus (aus dem blau-weißen Discounter schmeckt er am besten, befindet sich zudem in einer Glasflasche und enthält exakt die richtige Menge...darüber hinaus ausgesprochen günstig ;) ) Ich bin auch der Überzeugung, daß es sich bei diesen Hauterscheinungen unter Sonneneinfluß keineswegs um eine Allergie gegen die Sonne handelt, sondern vielmehr liegt hier eine andere Erkrankung vor.

  • Burkhfard schrieb am 03.07.2014, 12:21 Uhr

    Laut dem Arzt Dr von Helden ist Sonnenallergie eine Folge von zu wenig Sonne :-), genauer: Mangel an Vitamin D. (Raimund von Helden, Gesund in sieben Tagen, Erfolge mit der Vitamin-D-Therapie, Hygeia-Verlag, ab 2011