Sklerodermie: Unheilbar
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Da keine Heilung für die Sklerodermie bekannt ist, wird sie im Allgemeinen symptomatisch behandelt, um den Patienten das Leben mit der Krankheit nach Möglichkeit zu erleichtern. Es ist wichtig, entsprechende Maßnahmen zur Erhaltung der Lungen-, Herz- und Nierenfunktion zu ergreifen, wenn diese bedroht sind.
Bei der zirkumskripten Sklerodermie sind Maßnahmen zum Schutz der Haut hilfreich. Kaltwasser-Raumluftbefeuchter, überfette Seife, Feuchtigkeitscreme und Gleitmittel können der Hauttrockenheit vorbeugen. Auch lokal angewandte Kortikosteroide helfen. Bei der Akrosklerose sind vor allem Kälteschutz und gefäßerweiternde Medikamente hilfreich.
Bei der systemischen Sklerodermie kann zusätzlich mit ASS (z. B. Aspirin®) oder anderen NSAR (nicht steroidale Antirheumatika) zur Behandlung von Gelenkschmerzen und -schwellungen therapiert werden. Kortikosteroide können zur Behandlung von Störungen in Lunge, Gelenken und Muskeln erforderlich werden.
Gegebenenfalls wird ihr Arzt auch Medikamente zur Bekämpfung des Sodbrennens, der Verbesserung der Darmbeweglichkeit und zum Schutz von Magen und Speiseröhre empfehlen. Der frühe Einsatz von Medikamenten gegen Bluthochdruck ist zur Erhaltung der Nierenfunktion sinnvoll.
Zusätzlich könnte Ihr Arzt Ihnen Übungen zur Erhaltung der Beweglichkeit der Haut und der Gelenke sowie zur Verbesserung der Durchblutung empfehlen.
Obwohl sich kein Medikament durchgehend erfolgreich bei der Behandlung der Sklerodermie zeigte, gibt es ständig Versuchsreihen zur Wirksamkeit verschiedener immunsuppressiver (das Immunsystem unterdrückende) Medikamente.