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Anzeichen und Symptome der Sklerodermie

Bei Sklerodermie-Patienten verdickt und verhärtet sich zunächst die Haut. Unter Umständen verliert sie ihre Elastizität und glänzt, wenn sie sich über darunter liegenden Knochen spannt. Doch es gibt noch weitere Anzeichen und Symptome bei dieser Erkrankung.

  • Taubheitsgefühl, Schmerzen oder Veränderung der Farbe der Extremitäten, häufig durch Kälte oder emotionalen Stress ausgelöst (Raynaud-Phänomen)
  • Steifheit oder Schmerzen der Gelenke und Verformung der Finger
  • Verdauungsprobleme durch die schlechte Aufnahme von Nährstoffen und den verlangsamten Nahrungstransport durch verminderte Muskelfunktion im Darm
  • wunde Stellen über Gelenken, zum Beispiel an den Ellbogen und Fingerknöcheln
  • geschwollene Hände und Füße, besonders am Morgen

Je nach Art der systemischen Sklerodermie hört das weitere Fortschreiten nach etwa zwei Jahren unter Umständen auf.

Diagnose bei Sklerodermie schwierig

Zur Diagnose der Sklerodermie sind möglicherweise Laboruntersuchungen nötig. Eine Hautprobe (Biopsie) bestätigt die Annahme. Ihr Arzt untersucht unter Umständen die Speiseröhre, um Störungen des Magen-Darm-Traktes zu erkennen. Darüber hinaus kann er Tests zur Früherkennung von Störungen der Lunge, der Herzens oder der Nieren durchführen.

Die Diagnose fällt in den Frühstadien der Krankheit schwierig aus, da viele der Symptome auch bei anderen Krankheiten vorkommen oder sich mit denen anderer Krankheiten überschneiden. Allerdings ist die Abgrenzung von ähnlich aussehenden Krankheiten mit anderen Ursachen und Krankheiten wichtig.

Kontaktadresse für Betroffene

Sklerodermie Selbsthilfe e. V., Am Wollhaus 2, 74072 Heilbronn

Tel.: 07131 – 390 24 25, Fax: 07131 – 390 24 26

Mail: sklerodermie@t-online.de, Internet: sklerodermie-sh.de

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