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Schweißfüße legen Sie mit Eichenrinde und Heilerde trocken

Eichenrinde enthält Gerbsäuren, die zusammenziehen auf die Schweißdrüsen wirken. Kochen Sie 20 g getrocknete Eichenrinde (aus der Apotheke) in zwei Litern Wasser auf. Lassen Sie alles so lange köcheln, bis sich sie Flüssigkeit auf die Hälfte reduziert hat. Seihen Sie den Sud ab, lassen Sie ihn auf etwa 36° C abkühlen, und baden Sie Ihre Füße 15 Minuten lang darin. Dieses Bad können Sie bei Bedarf täglich anwenden.

Heilerde (aus der Apotheke oder dem Drogeriemarkt) kann nicht nur den Schweiß sondern auch die darin enthaltenen Toxine binden. Streuen Sie dazu einfach etwas Heilerde auf ein Wattepad und pudern Sie damit nach der morgendlichen Waschung Ihre Fußsohlen ein.

Zusätzlich können Sie mit ein paar einfachen Maßnahmen der Geruchsbildung entgegenwirken:

  • Tragen Sie keine Strümpfe aus Synthetikmaterial, sondern wählen Sie lieber Baumwoll- oder Bambussocken.
  • Laufen Sie so oft wie möglich barfuss, damit der Schweiß verdunsten kann.-   Benutzen Sie Schuheinlagen mit Zedernholz, Aktivkohle oder Zimt (in Apotheken und Sanitätshäusern ab 4 €). Sie binden den Schweiß, zersetzen auf natürliche Art Bakterien und verhindern dadurch üblen Fußgeruch.
  • Bevorzugen Sie luftdurchlässige Schuhe aus Leder, Textil- oder Mesh-Material, in denen sich die Feuchtigkeit nicht staut.
  • Wechseln Sie mindestens alle zwei Tage Ihre Schuhe, damit sie gut durchtrocknen können.
  • Trocknen Sie nach dem täglichen Füßewaschen besonders die Zehenzwischenräume gründlich ab, da sich hier die Feuchtigkeit leicht staut.
  • Entfernen Sie regelmäßig die Hornhaut an den Fußsohlen. Überschüssige Hornlamellen sind ein idealer Nährboden für geruchsbildende Bakterien.
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Über den Autor Beate Rossbach

Dies ist das Profil von Beate Rossbach, Chefredakteurin von „Naturmedizin Aktuell“ und „Natur & Gesundheit“. Lesen Sie hier alles über sie:

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Alte Kommentare
  • Claudia Faraon schrieb am 22.07.2013, 14:45 Uhr

    Guten Tag Frau Rossbach ich habe das Problem von den Schweissfüsse aber im Winter. Wenn ich kalte Füsse bekomme, dann werden sie feucht und es ist sehr unangenehm. Was könnte der Grund sein und was kann ich dagegen machen? Herzlichen Dank für Ihre Hilfe! Freundlcihe Grüsse Claudia Faraon

  • Christine Simson schrieb am 28.07.2013, 09:03 Uhr

    Ohne an Schweißfüssen oder Hornhaut zu leiden - ich pflege meine Füße liebevoll - habe ich Ihr empfohlenes Salbei-Fußbad gemacht und es genossen. Ich habe im Garten so viel Salbei, dass das jetzt immer zu meinen Fußbädern gehören wird. Danke Christine Simson