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Bekämpfen Sie Ihre Rosazea mit einer Ernährungsumstellung

Die Medizin teilt die Erkrankung Rosazea in 3 Stadien ein:

  1. Es treten länger anhaltende Rötungen vor allem im Nasenwinkel und Wangenbereich auf.
  2. Zusätzlich stellen sich Knötchen und Pickel ein.
  3. Es bilden sich große entzündliche Knoten, die Haut wird grobporig und entzündlich verdickt. In einigen Fällen kommt es zu einer Verdickung der Nase.

Antibiotika wirken bei Rosazea entzündungshemmend

In den Stadien 1 und 2 verordnen die Hautärzte meist eine Antibiotika-Salbe (zum Beispiel mit dem Wirkstoff Metronidazol), die als sehr wirkungsvoll gilt. Sie wirkt in erster Linie entzündungshemmend. Auch Schwefelpräparate oder die Einnahme von Zink gelten als hilfreich. In schweren Fällen werden orale Antibiotika verschrieben. Oft werden am Anfang Salbe und Medikamente gleichzeitig verordnet. Zusätzlich ist es wichtig, dass Sie die möglichen Verstärker reduzieren oder eliminieren. Manchmal verbessert sich der Zustand der Haut dann schon von alleine wieder.

Ernährungsumstellung kann auch gegen Rosazea helfen

Stellen Sie Ihre Ernährung um. Von guten Erfahrungen mit einer Umstellung der Ernährung berichten Naturheilmedizinier und Heilpraktiker. Dabei ist es wichtig,

  • viel kaliumreiches Obst, Gemüse und Getreide zu essen – etwa Erbsen, Bohnen, Bananen, Kohl, Kartoffeln, Amaranth oder Quinoa
  • ballastsstoffreiche Nahrungsmittel zu bevorzugen – wie Müsli und Vollkornbrot
  • auf süße und salzige Snacks zu verzichten, ebenso auf Kuchen, andere Süßigkeiten und Limonaden
  • den Fleischkonsum zu reduzieren
  • bei empfindlichem Darm zunächst einige Zeit lang Frischkost zu vermeiden und schonend Gekochtem den Vorzug zu geben
  • zwischen den Mahlzeiten und nicht zu den Mahlzeiten viel zu trinken – am besten Wasser, verdünnte Fruchtsäfte, Früchte- oder Kräutertee
  • gelegentlich für einige Wochen eine Brottrunkkur (Reformhaus) zu machen, um die Talgproduktion in den Talgdrüsen der Haut zu verringern.
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