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Neurodermitis: Natürlicher Schutz gegen Hautkrebs

Allein in Deutschland sind bis zu 15 Prozent aller Kinder von Neurodermitis betroffen. Rund drei Prozent von ihnen leiden auch noch als Erwachsene unter dieser Krankheit. Forscher haben jetzt aber herausgefunden, dass diese Hauterkrankung auch eine positive Seite hat: Betroffene haben ein deutlich geringeres Risiko, an Hautkrebs zu erkranken.

Bei Neurodermitis handelt es sich um eine gestörte Barrierefunktion der Haut, dadurch können Bakterien und andere Erreger leichter eindringen. Die Folge sind infektionen. Und genau diese Infektionen bieten auch den Krebsschutz. Denn durch die ständigen Entzündungen werden nicht nur gesunde Hautzellen vernichtet, sondern auch Krebszellen.

Forscher des King’s College London hatten dies herausgefunden, als sie Mäuse untersucht hatten. Sie entdeckten, dass Mäuse, die unter Neurodermitis litten, nur ein Sechstel der Hautkrebstumore entwickelten, wenn sie krebsauslösenden Stoffen ausgesetzt waren, verglichen mit gesunden Tieren.

Doch die Forscher wollen nun noch in eine ganz andere Richtung weiterdenken. Denn sie gehen davon aus, dass man Krebs eines Tages durch eine gezielte Beeinflussung des Immunsystems bekämpfen kann.

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Dr. Martina Hahn-Hübner
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Alte Kommentare
  • Achim W Flores schrieb am 08.12.2014, 20:18 Uhr

    Sehr geehrte Frau Dr. Hahn-Hübner, vielen Dank für Ihren Beitrag. Neurodermitis gegen Hautkrebs...??? Eine schreckliche Allergie als Mittel gegen Hautkrebs....??? Sorry, aber wo bleibt da der gesunde Menschenverstand??? Hautkrebs ist sicherlich nicht der gefährlichste unter allen Krebssorten und hat sicherlich auch mit Vitamin-und Mineralmangel zu tun, wie alle anderen Allergien und Krankheiten auch. Zu wenig Carotin oder Vitamin A+D führt unweigerlich zu Hautallergien und Krankheiten. Außerdem alle Kosmetika und Cremes, Sonnencremes!!!, mit deren supergiftigen Stoffen sorgen sicherlich weiterhin für alle schweren Erkrankungen und Entartungen der Haut. Ich glaube nicht, dass nur das Sonnenlicht schuld an soviel Hauterkrankungen ist....vielmehr ist es eine Kombination von Mangel und chemisches Gift, was die Menschen sich alles auf die Haut schmieren. Echter Hautschutz kann nur von Innen...Olivenöl und Mittelmeerkost ist sehr wohl der beste Schutz vor Hauterkrankungen....und nicht zu vergessen: SONNENLICHT !!! in Maßen. Mit freundlichen Grüßen A.W.Flores ;-)

  • Bernd Michael schrieb am 08.12.2014, 21:03 Uhr

    Hallo Frau Dr. Hahn-Hübner, so lange die wahren Ursachen für Krebs nicht beseitigt werden, wird auch ein beeinflusstes Immunsystem das Problem nicht lösen. Und diese Beeinflussung sind ganz bestimmt wieder mal neue Medikamente. Die wahren Ursachen für Krebs liegen in der Störung der Mitochondrien bzw. deren Symbiose mit den Zellen. Krebsauslösende Stoffe sind ganz einfach Mitochondriengifte, die diese schädigen bzw. zerstören. Dazu gehören auch sehr viel Medikamente wie Chemomittel, Antibiotika, Schmerzmittel u.a. Nur wenn ich diese Störungen (Übersäuerung, oxidativer und nitrosativer Stress, Mikronährstoffmangel, chronische Entzündungen, Belastung durch Gifte, Schadstoffe und Schwermetalle) beseitige, können unsere Mitochondrien ordnungsgemäß arbeiten und die Zellen mit Energie versorgen. Nur in diesem Zustand wird die Dauer-Notschaltung Energiegewinnung durch Zuckervergärung verbunden mit schneller Zellteilung verhindert. Das Immunsystem spielt hier eine untergeordnete Rolle. Und dafür brauche ich keine Medikamente nur Natur. Kennen sie das Buch von Dr. Heinrich Kremer "Die stille Revolution der Krebs- und AIDS-Medizin"? Beste Grüße B. Michael