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Nachtkerzenöl: Kein Erfolg bei Neurodermitis

Nachtkerzenöl ist in vielen Cremes enthalten. Es soll bei trockener Haut helfen und hier Jucken, Rötungen oder aber gegen Schuppung der Haut lindern. Dies funktioniert dadurch, dass das Nachtkerzenöl den Zellstoffwechsel anregt.

Grund dafür ist die in ihm enthaltene Gamma-Linolensäure. Es handelt sich dabei um eine dreifach ungesättigte Fettsäure, die die positiven Wirkungen auf das Hautbild hat. Alternativ können Sie Nachtkerzenöl auch als Kapsel einnehmen; auch dies soll den Hautzustand verbessern.

Darüber hinaus wird Nachtkerzenöl oft auch als Mittel bei Neurodermitis angeboten. Aber hilft es wirklich? In den USA haben Wissenschaftler eine Studie mit über 1.500 Teilnehmern durchgeführt, um diese Behauptung zu untersuchen.

Das Ergebnis der Studie, bei der nicht nur Nachtkerzenöl, sondern auch Borretschsamenöl getestet worden war, ließ keine positiven Rückschlüsse zu. Die Einnahme beider Substanzen wirke sich nicht auf die Erkrankung aus und sei wirkungslos, so die Forscher. Es gäbe keinen zusätzlichen Nutzen bei der Ekzem-Behandlung – egal, wie lange die Substanzen genommen würden.

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Dr. Martina Hahn-Hübner
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Alte Kommentare
  • Jens schrieb am 07.08.2013, 16:29 Uhr

    Schade das man die Studie nicht nachvoll ziehen kann, denn wir haben das Gegenteil erfahren.. sehr sehr vielen Menschen durch u.a. Nachtkerzenöl von dem Juckreiz befreien können (von heilen darf man in Deutschland ja nicht reden) Ich kann nur jedem empfehlen seine eigenen Erfahrungen machen. Richtig angewandt, wird jeder sein Ergebnis bekommen Gesunde Grüße Jens

  • Elisabeth Wolf schrieb am 07.08.2013, 21:16 Uhr

    Wie bei so vielen "Studien" über die Sie berichten, frage ich mich, wer hat diese Studie bezahlt. Denn oft kommen nach einiger Zeit Studienergebnisse, die genau das Gegenteil dokumentieren.

  • anonym schrieb am 08.08.2013, 08:01 Uhr

    Eines der besten Mittel gegen Neurodermitis ist immer noch auf vegetarische Kost umstellen, und den raffinierten Zucker weglassen. Habe einige im Bekanntenkreis, die vieles erprobt haben, bei denen letzten Endes aber nur Fleisch, Wurst und Zucker weglassen geholfen hat.

  • Rita Lind schrieb am 08.08.2013, 15:20 Uhr

    Mein Sohn hat keine Neurodermitis. Aber er hatte einen bitterbösen Ausschlag am ganzen Arm. Möglicherweise sind seine Tattoos der Grund dafür. Der Hautarzt hat von Antibiotika bis Cortisontabletten alles versucht. Erst die Behandlung mit Nachtkerzenöl hat geholfen. Dauerte allerdings auch 2 Monate.