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Verwenden Sie Anti-Pilz-Mittel abends

Nagelpilz an den Fußnägeln ist eine unangenehme Sache. Viele Präparate versprechen, die Erkrankung schnell, einfach und unaufwändig zu heilen. Leider aber sind diese Mittel immer nur so gut wie ihr Anwender – und viele Menschen verwenden sie eben falsch. Dann dauert es lange, bis der lästige Pilz verschwunden ist.

Am besten ist es nämlich, Sie wenden die Mittel abends an, bevor Sie ins Bett gehen. Natürlich könnten Sie sie auch morgens auftragen. Aber alleine der leichte Schweiß in Socken und Schuhen sowie die Reibung, die hier entsteht, sorgen dafür, dass das Medikament zumindest zum Teil wieder abgewischt wird. Die Wirkung ist dann deutlich geringer.

Tragen Sie solche Anti-Pilz-Mittel daher immer abends auf. Dann haben sie genügend Zeit, am Nagel zu wirken. Die Gefahr, dass sie zum großen Teil wieder abgewischt werden, ist deutlich geringer. Am nächsten Morgen sind sie so gut durchgetrocknet bzw. eingezogen, dass Sie sogar duschen können, ohne befürchten zu müssen, das Medikament zu entfernen.

Übrigens: das gleiche gilt für Mittel gegen Fußpilz und Nagelpilz an den Fingernägeln. Auch diese sollten Sie abends anwenden, um ein Abwischen durch Feuchtigkeit und Reibung zu minimieren.

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Dr. Martina Hahn-Hübner
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Alte Kommentare
  • Peter Hauck schrieb am 12.12.2012, 16:49 Uhr

    Der Nagelpilz ist als Symptom zu werten. Ein Symptom ist ein Freund, der einem sagt: Du mußt etwas tun, da ist etwas aus der Balance geraten. Diese Nachricht des Freundes durch Symptom-Behandlung still zu machen, halte ich für unverantwortlich. Dann ist keine Rückmeldung über den Zustand mehr gegeben. Verantwortungsvoll wäre eine Suche und Bekämpfung der Ursache für den Nagelpilz: Aus der Mykologie ist bekannt, daß Pilze ein saures Milieu brauchen, um gedeihen zu können. Es wäre deshalb angebracht, die Ursache eines Säuremileus festzustellen und wirkungsvoll entgegen zu wirken - also Säure-Basenbalance wäre angesagt. Desweiteren ist bekannt, daß Pilze Schwermetalle binden (siehe hierzu auch Dr. Klinghardt) – also ist auch in dieser Richtung evtl. etwas zu tun. Schwermetalle können Basen binden bzw. verbrauchen und somit zum Säuremilieu beitragen. Der Freund, das Symptom dient dabei als Indikator (Anzeiger). Der Rückgang des Pilzbefalls ist dann die Erfolgsmeldung der richtigen Maßnahme! Im übertragenen Sinne ist dieses auch für andere Bereiche der sog. Schulmedizin anzuwenden.

  • Elizanita schrieb am 12.12.2012, 20:53 Uhr

    Gute Tipps!