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Lipome sind in der Regel harmlos

„Ich habe am Ohrläppchen einen dicken Knubbel unter der Haut. Mein Arzt sagt, das sei eine kleine Fettgeschwulst gegen die man nichts unternehmen muss. Das beunruhigt mich aber sehr. Kann es nicht entarten?“ Diese oder ähnliche Fragen quälen sicher einige von Ihnen. Was der Arzt da diagnostiziert hat, nennt die Medizin ein Lipom. In der Tat unternimmt man in der Regel nichts gegen dieses gutartige Geschwulst – es sei denn sie bereitet Beschwerden. Mit Medikamenten und Salben kommen Sie einem Lipom nicht bei. Auch eine Ernährungsumstellung (weniger Fett) oder eine Diät bringt nichts. Sie müssen sich mit Ihrem „Untermieter“ leider abfinden. Worauf Sie sich jedoch unter Umständen einstellen müssen: Dass Ihre Fettgeschwulst wächst und noch weitere „Kollegen“ bekommt, die sich über Ihren ganzen Körper verteilen können. Allerdings wachsen Lipome extrem langsam und verschwinden manchmal auch von selbst wieder.

Lipome tun nicht weh und bereiten auch sonst keinerlei Beschwerden. Sie entarten so gut wie nie. Selbst regelmäßige ärztliche Kontrollen sind überflüssig. In seltenen Fällen drücken sie – wo sie nicht genügend Platz zum Wachsen finden – auf Nervengewebe oder Sehnen. Dann kann es auch schon mal schmerzhaft werden. Hier hilft die operative Entfernung des Knubbels. Das ist meist ein leichterer Eingriff, da sich die abgekapselten Lipome gut entfernen lassen. Allerdings kann sich an dieser Stelle wieder ein neuer Knoten bilden.

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Alte Kommentare
  • Isa Albrecht schrieb am 12.08.2011, 09:00 Uhr

    Bei Lipomen kann eine transdermale Nervenstimmulation absolut helfen, wie auch eine Bioresonanzbehandlung. Man muss es nur täglich über einen längeren Zeitraum anwenden....so einfach geht das Liebe Grüsse von Isa-M.Albrecht

  • margit salzer schrieb am 12.08.2011, 10:54 Uhr

    liebe Mathilde, wegen des lipoms kann ich sie beruhigen, hatte mehrere jahre mitten im rücken eines, welches langsam immer grösser wurde, hatte angst, dass es einmal auf die wirbelsäule drücken könnte, das wäre dann nicht mehr so lustig ! darum entschied ich mich es ambulant wegnehmen zu lassen, was überhaupt kein problem darstellte, natürlich kann es wieder nachwachsen, was mir auch der chirurg sagte, wenn es sie stört, vielleicht ist es auch bei ihnen leicht zu entfernen, wenn es gut liegt, sie brauchen keine angst zu haben, dass es bösartig wird !!! wünsche ihnen liebe mathilde alles alles gute und sende liebe grüsse margit

  • Renate Vesper schrieb am 12.08.2011, 19:20 Uhr

    Ich hatte letztes Jahr ca.30 Lipome auf den Augenlidern und habe sie weg lasern lassen mußte die Behandlung zwar selbst zahlen aber ich bereue es nicht,denn die Entfernung erhöht deutlich meine Lebensqualität.

    • Vika antwortete am 09.03.2012, 12:46 Uhr

      Hallo Renate, könnten Sie mir vielleicht schreiben bei welchem Arzt bzw. in welcher Klinik Sie es gemacht haben. Ich habe auch einen größeren am Hals und würde den gern entfernen lassen. Danke im Voraus, Viktoria

    • Renate Vesper antwortete am 09.03.2012, 20:57 Uhr

      Gerne schicke ich Ihnen die Adresse des Arztes, weiß nicht aus welcher Stadt Sie kommen,es ist ein Frauenarzt und hat seine Praxis in Düsseldorf,wenn Sie aus der Nähe kommen werde ich Sie gerne morgen raussuchen und Sie Ihnen schicken.Mfg.Renate Vesper

  • Regina Alex schrieb am 14.08.2011, 04:13 Uhr

    Kommentar betrifft Artikel Lipome Sehr geehrte Frau Schneider, ich habe am Übergang vom Ohr zum Gesicht, Unterkieferknochen; ein ehemals unscheinbares Fettknötchen. Im laufe von ca.30 Jahren ist dieses inzwischen zu einem hässlichen schwarzen Knubbel mutiert. Da sich an dieser Stelle sehr viele Gesichtsnerven befinden, ist ein Eingriff nicht ganz unkompliziert. Aus diesem Grund habe ich ihn bisher auch nicht entfernen lassen. Aber selbst der schönste Ohrring kann ihn bald nicht mehr vertuschen, eher das Gegenteil trifft zu.... zum Artikel Venenleiden/Stützstrümpfe: macht es Sinn, Stützstrümpfe auch nachts zu tragen?? Ich möchte an dieser Stelle gern meine persönlichen Erlebnisse zum Thema Epilepsie abgeben. Ich habe die Beiträge zur Epilepsie mit Interesse verfolgt und bin entsetzt über die Erfahrung, die die benachteiligte Patientin in Bonn machen musste. Solchen Menschen, und vor allen Ärzten! kann man nur wünschen, daß sie selber oder ihre Nächsten einen ähnlichen Leidensweg gehen müssen. Das mag böse klingen, aber nur so wird deren Willkür und Arroganz gebrochen. Ich weiß um einen Chefarzt, der sich allen von der Öffentlichkeit gewünschten Beitragen zur Arbeit im Verein Eltern krebskranker Kinder e.V. immer leicht zynisch abweisend und desinteressiert entzogen hat. Eines Tages erkrankte ein Kind in seiner Verwandtschaft an Leukämie. Seitdem wurde aus dem CHEFARZT ein MENSCH, der sich für diesen Verein stark macht und plötzlich viele Mittel und Wege findet… Ich bin selbst betroffen von Epilepsie. Bis zur richtigen klinischen Diagnose hatte ich einen langen Leidensweg, den auch ich einer selbstherrlichen Psychologin verdanke. Grandmal Anfälle traten nachts auf und gingen in Schlaf über. Ich wusste daher von nichts, wachte mit wahnsinnigen Kopf- und -Muskelschmerzen auf, fühlte mich stark nervlich überreizt und angegriffen, was ich alles nicht einordnen konnte. Absenzen, die tagsüber auftraten konnte ich schlecht beschreiben. Es waren ja nur Sekunden, die dabei abliefen. Diese „Angst und Panikattacken“ wurden von einer frischgebackenen, absolut sozialistisch- und auch von sich selbst überzeugten Psychologin als abartige Ausbrüche wegen meiner gesellschaftlich/politischen Unzufriedenheit und meiner ungeklärten privaten Verhältnissen abgewertet. Meine sozialistische Betriebsärztin hatte mich wegen Migräne und Schlafstörungen zu ihr überwiesen. Sozusagen war ich also selber Schuld an diesen „Ausfällen“ und die Stasi wusste Bescheid um meine privaten Angelegenheiten... Noch schlimmer habe ich nur die Ärzte aus der Klinik in Erinnerung, die uns Patienten so behandelten, als wären wir geistig behindert, Visiten wurden nur in Latein und an der Tür vom Patientenzimmer abgehalten. Wir fühlten uns wehrlos und ausgesetzt, als Versuchsobjekte Die Krankheit wurde in der Uni-Klinik, Fachabteilung für Neurologie mit den "russischen" Methoden der DDR 1976 diagnostiziert. Wer das auch erlebt hat-, ACG, PCG - weiß, wovon ich rede. CT und MRT waren damals Fremdwörter. Während eines Urlaubs in der damaligen UdSSR erlitt ich einen Grand mal, im Beisein von Mitreisenden, lernte ein russisches Krankenhaus kennen und hatte gleichzeitig den „Großen Bruder“ als Zeuge -und wurde nach dem Urlaub zu Hause endlich klinisch eingehend untersucht, wenn auch nach den zuvor beschriebenen Methoden. Somit war ich 4 qualvolle Jahre ohne fachärztliche Behandlung und war den unangenehmen Anfällen wehrlos zu jeder Zeit ausgeliefert. Wie viele Peinlichkeiten ich durchstehen musste, möchte ich gar nicht mehr wissen. Als ich nach Entlassung aus der Klinik diese Psychologin mit der Diagnose konfrontierte und sie auf ihre falsche Behandlung ansprach, sagte die mir auch noch ins Gesicht, daß sie von anfang an daran dachte und wusste, daß es sich bei mir um Epilepsie handeln musste. Ich weiß nicht mehr, ob sie meine Frage --WARUM sie nicht mindestens die Betriebsärztin unterrichtet hat- beantwortet hat. Ich weiß nur, daß ich ihr sehr nahe war und sie die Treppe rückwärts hinunterstolperte. Sie erkannte meinen Zorn und hatte offensichtlich mindestens Angst vor einem meiner „abartigen Ausbrüche“…. Ich bin heute noch ohnmächtig und traumatisiert über dieses Geschehene von damals. Eine Anzeige gegen diese Rote Kuh und unfähige Fachkraft war natürlich unmöglich! Von einer Freundin und von Bekannten weiß ich, daß leider auch die Zustände in dieser Klinik für Neurologie und Psychiatrie nach 30 Jahren nicht viel besser sind, was den würdevollen Umgang mit dem Patienten angeht. Aber zu meinem Glück kann ich auch berichten, daß ich bisher immer sehr gute und aufmerksame Ärzte in fachambulanter Betreuung erlebe, die mich und meine Leiden ernst nehmen. 1998 Im Alltag meide ich es weitestgehend, mein Umfeld über meine Krankheit zu unterrichten. Ich habe die schlechte Erfahrung gemacht, daß zwar alle scheinbar Verständnis zeigen. Aber es ist eher Mitleid oder Intoleranz bis Distanzierung. Das ist nicht hilfreich. Zurzeit arbeite ich in einer Kita. Kürzlich wurde uns mitgeteilt, daß wir demnächst eine neue Mitarbeiterin haben. Die sei Epileptikerin und dürfe nicht alleine arbeiten. (Ich war damit nicht gemeint, es wissen aber nicht alle um mein Leiden) Kurz darauf sagte mir meine unmittelbare Kollegin, “ was soll ich denn mit so einer, die epileptische Anfälle kriegt? Mit der kann ich doch nicht arbeiten!“ Monate zuvor bat sie die Chefin, bei der nächsten Umbesetzung mich an ihre Seite zu stellen. Sie würde gern mit mir zusammenarbeiten. Ihrem und meinem Wunsch wurde entsprochen. Als ich sie über mich aufklärte, konnte sie ihre Verblüffung kaum unterdrücken und es war ihr sichtlich peinlich. “Und mir kannst du wohl nicht arbeiten?“ war meine Antwort. Dabei ist mir wieder gezeigt worden, wie viele Vorurteile Menschen hegen, sich ungern auf andere einlassen, sobald diese anders sind oder unbequem werden könnten. Vollwertig bin ich in vielen Augen nicht und die wenigsten Menschen können wirklich im Alltag/Beruf mit chronisch kranken Menschen umgehen. Wie auch, sie haben ja das Leiden nicht und leiden nicht darunter; müssen nicht mit Medikamenten und deren ... Wirkungen leben und sind auch in keiner Weise beeinträchtigt. Wie sollen sie dann nachfühlen, daß es uns nicht jeden Tag gleich gut geht- auch wenn wir anfallsfrei sind? Wir chronisch Kranken sind eindeutig benachteiligt, im persönlichen wie im gesellschaftlichen Bereich und leider auch nicht so frei wie wir gerne wären. Dabei haben wir den Gesunden so viel voraus, und mancher könnte sich bei uns was kopieren oder einen Rat einholen. Weil, wir sind mutig, stellen uns den Hindernissen, trotzen dem Schicksal, wir sind vorurteilsfrei, wir haben ein tieferes Gespür für viele Dinge und sehen das Leben von einem anderen Blickwinkel .Da muß manch einer erstmal hinkommen. Manchmal schaffen das auch Ärzte. Zum Schluß möchte ich auf das Thema Patientenverfügung eingehen. Es wäre schön, wenn dieser Bereich von Ihnen aufgegriffen würde. Kann ich in meiner Patientenverfügung verfassen, daß im Bedarfsfalle eine bestimmte Fachklinik von mir abgelehnt wird und ich die Fachklinik eines anderen Ortes festlege? Im sinne von Freie Ärztewahl?? vielen Dank an Ihr Portal mit besten Grüßen R. Alex