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Warum Sie sich selbst „nicht riechen“ können

Manchmal passiert es einem ja, dass man bei anderen Menschen einen „strengen“ Körpergeruch wahrnimmt. Woran  aber liegt es, dass man selbst nicht mitbekommt, wie man riecht? Wir klären Sie hier in diesem Beitrag über den menschlichen Eigengeruch auf.

Der menschliche Eigengeruch

Jeder Mensch hat einen sogenannten Eigengeruch – aber keiner kann ihn selbst wahrnehmen. Das ist eine durchaus kluge Vorrichtung unseres Körpers.

Düfte nehmen wir, wie ja jeder weiß, durch die Nase auf. Von den dort liegenden Riechzellen werden sie weitergeleitet, und zwar in das Gehirn. (übrigens etwas Einmaliges in unserem Körper: eine Reizweiterleitung, bei der keinerlei Nervenzellen zwischengeschaltet sind.) Hier im Gehirn werden die Gerüche identifiziert und so von uns zugeordnet; und auf diese Weise zum Beispiel entweder als angenehmer Geruch oder eben als „Gestank“ erkannt.

Überall um uns herum aber gibt es Gerüche – und Ihr Eigengeruch begleitet Sie ja, wo Sie auch gehen und stehen. Daher hat Ihr Gehirn den eigenen Geruch klugerweise ausgeblendet. So schützt es sich vor zu vielen, dauerhaften Informationen.

Es gibt allerdings auch eine Ausnahme

Wenn der Schweißgeruch, zum Beispiel der unter den Achseln, dann doch einmal zu stark wird, dann sind wir letztlich doch auch in der Lage, einen eigenen Körpergeruch wahrzunehmen.

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