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Reinigung, Pflege und Schutz der Haut

Reinigung, Pflege und Schutz der Haut

Übersicht

Antibakterielle Seifen können Keime resistent machen

Antibakterielle Haushaltshelfer sind schon seit einiger Zeit „der letzte Schrei“. Vom Putzmittel bis hin zum Müllbeutel gibt es kaum noch etwas, was keine Bakterien töten und die Umgebung porentief rein hinterlassen soll. Auch antibakterielle Seifen, die früher nur in der Arztpraxis verwendet wurden, sind in immer mehr Haushalten zu finden. Aber bringen solche Seifen tatsächlich etwas?

Amerikanische Forscher der University of Michigan haben die Wirkung von antibakteriellen Haushaltsseifen untersucht. Sie stellten fest, dass solche Seife sogar das Gegenteil von dem bewirken kann, wozu sie eigentlich gedacht ist. Aufgrund des Inhaltsstoffs Triclosan können Keime, unter anderem E.-coli-Bakterien, resistent gegen vielfach eingesetzte Antibiotika werden.

Das liegt daran, dass die Seifen mit dem Wirkstoff Triclosan zwar die innere Zellwand des Keimes angreifen, die äußere aber bleibt bestehen. Hier kann es lediglich zu Strukturveränderungen kommen. Dadurch sind aber auch die Wirkstoffe der Antibiotika nicht mehr in der Lage, den Keim anzugreifen und zu vernichten.

Ein Schutz vor ansteckenden Krankheiten ist mit antibakteriellen Haushaltsseifen nicht gegeben, zudem entfernen diese nicht mehr Keime als normale Seifen – diese aber machen Bakterien nicht resistent. Die Forschungsergebnisse beziehen sich übrigens nur auf Wirkstoffkonzentrationen, wie sie in Seifen für Privathaushalte vorkommen; Arztseifen wurden nicht untersucht.

Ist „Bio“ wirklich „Bio“?

Der Zusatz „Bio“ beflügelt heute den Verkauf von Schönheits- und Pflegemitteln. Allein im vergangenen Jahr wurde ein Zuwachs von etwa 13 Prozent bei Artikeln aus dem Bereich Naturkosmetik verzeichnet. Das nahm die Verbraucherzentrale Hamburg zum Anlass, 20 Naturkosmetikprodukte unter die Lupe zu nehmen und zu schauen, was sich denn so alles hinter dem werbewirksamen Gütesiegel „Biokosmetik“ verbirgt.

Bei einigen der geprüften Produkte handelte es sich keineswegs um Naturkosmetik. Bei anderen wurden irgendwelche pflanzlichen Inhaltsstoffe ausgelobt, einfach um auf den „grünen Zug mit aufzuspringen“. Bei den kritisierten Produkten handelt es sich nicht nur um solche traditioneller Hersteller wie Unilever oder Schwarzkopf & Henkel, sondern auch um Firmen wie Biomaris, Yves Rocher, Biotherm und The Body Shop.

Einer der Gründe: Anders als bei Bio-Lebensmitteln konnte sich die EU bislang auf kein einheitliches Gütesiegel und somit auf keine einheitlichen Qualitätsrichtlinien einigen.

Jedes Unternehmen, das nur einige Blütenblätter oder einige Tropfen ätherisches Öl in ihre Cremetöpfe rührt und in den üblichen Chemikalien versenkt, kann seine Produkte bislang noch mit den Prädikaten „Bio“ oder „Natur“, „natürlich“ oder „organic“ bewerben.

Aus weit über 500 Chemikalien werden die herkömmlichen Kosmetika zusammengemischt. Dazu gehören unter anderem Konservierungsstoffe, Duft- und Farbstoffe sowie künstliche Fette oder Öle.

Woran erkennen Sie echte Biokosmetik?

Der Bundesverband Deutscher Industrie- und Handelsunternehmen für Arzneimittel, Reformwaren, Nahrungsergänzungsmittel und Körperpflegemittel (BDIH) hat bereits vor zehn Jahren für Biokosmeik-Produkte einen Kriterienkatalog aufgestellt.

Inzwischen denkt man darüber nach, ob es sinnvoll ist, auch Kosmetika nach dem Prinzip der Ampel auszuzeichnen:

  • Rot stünde dann für Kosmetika ohne natürliche Inhaltsstoffe in Tube oder Tiegel.
  • Gelb hieße „naturnahe“ Kosmetik.
  • Grün wäre die Farbe für echte Biokosmetik.

Die von der Verbraucherzentrale Hamburg untersuchten Produkte fänden sich fast alle im gelben Bereich wieder.

Doch auch bei den „grünen“ Bereichen gibt es große Unterschiede: Kosmetika aus dem Reformhaus sind beispielsweise nicht so konsequent grün wie Produkte aus dem Bioladen. Sämtliche tierischen Zutaten sind hier allerdings grundsätzlich tabu. Das wird in den BDIH-Richtlinien nicht so streng gehandhabt.

Naturkosmetik-Pioniere wie Dr. Hauschka, Weleda oder Lavera verwenden für ihre Produkte überwiegend natürliche und hochwertige Rohstoffe. Diese stammen zum Teil aus eigenem Anbau und strengen Richtlinien. Solche Produkte haben verständlicherweise ihren Preis. Bereits etwa 10 Prozent des Umsatzes jedoch werden mit billigeren Naturkosmetika von Aldi oder Rossmann erzielt.

Inzwischen kontrollieren Vereinigungen, wie der Bundesverband der Industrie und Handelsunternehmen für Arzneimittel, Reformwaren, Nahrungsergänzungsmittel und kosmetische Mittel e. V. (BDIH), Naturkosmetikprodukte und vergeben Prüfsiegel, falls das Produkt den Anforderungen gerecht wird.

Wenn Sie bzgl. der Reinheit Ihrer Naturkosmetika auf der ganz sicheren Seite sein wollen, sollten Sie daher zu Produkten mit einem solchen zertifizierten Prüfsiegel greifen. Da die Begriffe „Naturkosmetik“ und „Biokosmetik“ gesetzlich nicht geschützt sind, helfen Ihnen Siegel, die Spreu vom Weizen zu trennen. Diese Siegel bürgen für natürliche Qualität:

– NaTrue

– Demeter


Was Sie bei Gicht essen und trinken dürfen!

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– Ecocert

– BDIH

Auf der Verpackung müssen die Inhaltsstoffe als biologisch angebaut ausgewiesen sein, und die mit einem dieser Siegel zertifizierten Produkte unterliegen außerdem ständigen Herstellungs- und Qualitätskontrollen.

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Avocado-Gesichtsmaske gegen trockene Haut

Pürieren Sie eine halbe geschälte, reife Avocado im Mixer. Fügen Sie 1 Eigelb und 1 EL Johanniskrautöl aus der Apotheke hinzu. Falls die Paste noch zu dick ist, geben Sie einige Tropfen Olivenöl hinzu.

Streichen Sie die Paste auf Ihr Gesicht und lassen Sie sie zehn Minuten einwirken, bevor Sie sie mit einem Kosmetiktuch abnehmen.

Honig-Ei-Packung gegen rissige Hände

Verquirlen Sie 2 EL Honig, 1 Eigelb und 1 EL Olivenöl, bis eine geschmeidige Masse entstanden ist.

Bestreichen Sie Ihre Handrücken damit, ziehen Sie Baumwollhandschuhe darüber und lassen Sie die Packung über Nacht einwirken. Waschen Sie die Reste morgens vorsichtig mit lauwarmem Wasser ab.

Vaseline: Heilende Eigenschaften und wirksamer Feuchtigkeitsspender

Vaseline, so liest man gelegentlich im Internet, sei gefährlich. Es ist kein Geheimnis, dass Vaseline aus Petroleum gewonnen wird. Ölbohrer entdeckten sie um das Jahr 1860, und der Chemiker Robert Chesebrough begann, Werbung für Vaseline wegen deren heilenden Eigenschaften zu machen. Er gründete eine Firma für Kosmetika und Haushaltsprodukte und nannte sie ChesebroughPonds.

Nicht raffiniertes Petrolatum, so wie es aus einer Ölquelle kommt, kann tatsachlich Unreinheiten enthalten, die möglicherweise krebserregend sind. Dagegen ist raffiniertes weises Petrolatum (Vaseline) frei von diesen Chemikalien.

Die nicht raffinierten Formen werden hauptsachlich industriell genutzt. Vaseline dagegen wird in Medikamenten und Kosmetika verwendet. Für die Kontrolle von Petrolatum in Medikamenten und Kosmetika ist die FDA zuständig. Sie hat keinerlei Bedenken, was raffiniertes Petrolatum betrifft.

Gelegentlich wird auch behauptet, Vaseline sei in der EU und in Kanada verboten, aber dies stimmt nicht. Health Canada (entspricht der FDA) hat alle Sorten von Vaseline-Produkten überprüft und nichts entdeckt, um diese als schädlich einzustufen.

Vor- und Nachteile von Vaseline

Vaseline ist ein sehr wirksamer Feuchtigkeitsspender und wird daher häufig als Inhaltsstoff von Cremes und Lotionen verwendet. Berichte über eine Kontaktdermatitis (Hautentzündung) sind selten. Arzte verwenden Vaseline gern bei chirurgischen Wunden, weil sie erwiesenermaßen besser ist und weniger reizt als die antibiotische Salbe Bacitracin.

Manchmal allerdings sollte Vaseline nicht verwendet werden, z. B. bei frischen Verbrennungen, denn Vaseline schließt die Hitze ein. (Das gilt übrigens auch für Butter, die in solchen Fallen ebenfalls häufig als „Heilmittel“ beworben wird.)

Vaseline eignet sich auch nicht als Gleitmittel für Kondome, weil diese dadurch aufweichen und reissen können. (Benutzen Sie ein Gleitmittel auf Wasserbasis.) Und schließlich sollten Sie Vaseline nicht als Nasencreme verwenden, weil sie eingeatmet werden kann. Bei langfristigem oder übermäßigem Gebrauch kann sie nicht nur zu Lungenschaden fuhren, sondern auch die seltene Krankheit Lipoidpneumonie auslosen.

Gelegentlich eine trockene Nase mit etwas Vaseline einzureiben, um Nasenbluten vorzubeugen, ist vollkommen unproblematisch. Aber cremen Sie nur den äußeren Nasenbereich ein. Wenn Sie Ihre Nase täglich eincremen wollen, sollten Sie sich jedoch in der Apotheke ein Gel auf Wasserbasis kaufen.

Der Satz vom Schönheitsschlaf: Kein dummer Spruch!

„Ich brauche meinen Schönheitsschlaf“ – was wir gerne einmal so daher sagen als Entschuldigung, einen Abend früh zu beenden, ist gar kein dummer Spruch; auch wenn es sich vielleicht so anhört.

Denn – schwer zu glauben, aber wahr – sind Sie ausgeschlafen, wirken Sie auf andere Menschen nicht nur attraktiver, sondern auch deutlich gesünder.

Schönheitsschlaf bringt also doch etwas

Das ist das Ergebnis einer Untersuchung von schwedischen Wissenschaftlern. Sie fotografierten Studienteilnehmer einmal nach einer achtstündigen und einmal nach einer fünfstündigen Nachtruhe. Gesichtsausdruck, Position, Frisur und anderes war auf beiden Fotos gleich.

Diese Fotos wurden über 60 Testpersonen vorlegt. Diese durften jedes Bild sechs Sekunden lang anschauen und mussten dann beurteilen, wie attraktiv und gesund sie die Teilnehmer fanden.

Das Ergebnis

Die Bilder, die nach der achtstündigen Schlafphase gemacht wurden, erhielten deutlich bessere Werte – Schlafmangel zeichnet sich also deutlich im Gesicht ab.

Kann man von Fettstiften für die Lippen süchtig werden?

Die Sache mit der Sucht nach dem Fettstift stimmt in gewisser Weise schon, aber nicht, weil die Lippen kein Fett mehr produzieren. Vielmehr sind Mineralöle daran schuld, die in den meisten Lippenpflegestiften enthalten sind.

Hierbei handelt es sich meist um Paraffine. Ihre Lippen sehen diese Stoffe als Fremdkörper an, vor denen sie sich schützen müssen: Sie werden dicker, legen sich sozusagen eine Schutzschicht zu.

Die Folge: durch die gesteigerte Dicke werden die Lippen gleichzeitig auch starrer und unbeweglicher. Sie reißen immer wieder auf – und Sie greifen zum Fettstift. Aus diesem Teufelskreis kommen Sie dann nur noch schwer wieder heraus.

Auch sollten Sie Ihre Lippen nicht ablecken, wie es einige Menschen als Alternative zum Fettstift empfehlen. Durch das Ablecken können Verkrustungen auf Ihren Lippen entstehen. Hierauf nisten sich rasch Bakterien oder Pilze ein – es kann zu einer schwer zu behandelnden Lippenentzündung, der Cheilitis, führen.

Sind Ihre Lippen rau und spröde, sollten Sie es lieber mit einem alten Hausmittel versuchen: Rubbeln Sie die Lippen mit einem feuchten Frotteelappen sanft ab. Das sorgt für gute Durchblutung. Schmieren Sie sich anschließend eine Schicht Honig auf die Lippen. Sie werden wunderbar weich – und wenn Sie sich dann mal über die Lippen lecken, schmeckt es auch noch gut.

So machen Sie Ihre Haut frühlingsfit!

Wenn es Frühling wird, hat unsere Haut hat nunandere Bedürfnisse als in den trüben Monaten. So wie Sie wahrscheinlich Haus und Garten frühlingsfit gemacht haben, sollten Sie nun auch Ihre Haut auf die sonnige Zeit vorbereiten.

Die langen Wintermonate mit ständigen Wechseln zwischen warm-trockener Heizungsluft in den Räumen und kalten Außentemperaturen hat sie strapaziert und sie verlangt daher nach einer Extraportion Pflege.


Essen ohne Kohlenhydrate?

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Hautpeeling und Körperöl selbst gemacht

Beginnen Sie Ihr Frühjahrs-Hautprogramm mit einem Meersalz-Peeling. Verrühren Sie dazu 6 EL grobkörniges Salz aus dem Toten Meer (aus dem Drogeriemarkt) mit 2 EL Olivenöl und einem EL Sahne. Massieren Sie mit dieser Mischung Ihre Haut am ganzen Körper in kreisenden Bewegungen.

Streichen Sie dabei an den Armen und Beinen jeweils von unten nach oben. Durch dieses Peeling lösen Sie auf der Haut aufgelagerte Hornschüppchen, verbessern die Hautdurchblutung und machen die Haut aufnahmefähig für die nachfolgende Pflege.

Duschen Sie die Salzreste warm ab und tupfen Sie Ihre Haut nur leicht mit einem Handtuch ab. Auf die noch leicht feuchte Haut tragen Sie nun ein nährendes Körperöl, das Sie sich leicht selbst herstellen können, auf.

Geben Sie 50 ml Mandelöl zusammen mit 100 ml Jojobaöl (jeweils aus der Apotheke oder aus dem Bioladen) in eine dunkle Flasche und fügen Sie ein paar Tropfen von Ihrem Lieblingsduft hinzu. Pflegen Sie mit diesem Öl die Haut am ganzen Körper.

Damit auch Ihr Gesicht ein Verwöhnprogramm bekommt, können Sie einepflegende Gesichtsmaske auflegen. Verrühren Sie eine zerdrückte Banane und 1 EL Quark zu einem Brei, stechen Sie eine Kapsel Vitamin E auf und träufeln Sie das Öl in die Mischung. Lassen Sie die Maske 20 Minuten lang einwirken, ehe Sie sie mit warmem Wasser abspülen.

Zuckerpeeling: Das sollten Sie ausprobieren

Zucker ist die perfekte Basis für ein reinigendes Körperpeeling, denn die Zuckerkristalle lösen abgestorbene Hautzellen und sind dabei nicht so scharfkantig wie Salzkristalle.

In Kombination mit Olivenöl wird die Haut gleichzeitig gepflegt und ein paar Spritzer Zitrone haben zusätzlich einen straffenden Effekt. Wenn Sie Ihrem Peeling einige Tropfen ätherisches Öl wie Zitronen-, Limonen-, oder Vanilleöl beifügen, erhöhen Sie den Wohlfühleffekt und profitieren gleichzeitig von der Aromatherapie.

Sie benötigen:

  • 2 EL braunen Rohrzucker
  • 1 EL Olivenöl
  • Saft einer halben Zitrone
  • 2 bis 3 Tropfen ätherisches Öl nach persönlicher Vorliebe

Vermischen Sie alle Zutaten frisch in einer kleinen Schale und massieren Sie den ganzen Körper in kreisenden Bewegungen mit der Peeling-Mischung.

Am besten wenden Sie das Peeling unter der Dusche an, befeuchten die Haut nach dem ersten Einreiben mit etwas Wasser und massieren dann so lange, bis sich die Zuckerkristalle aufgelöst haben. Duschen Sie sich anschließend warm ab. Nach diesem Peeling benötigen Sie anschließend keine weitere Körperpflege in Form von Cremes oder Lotionen.

Mixen Sie sich Ihren eigenen Sonnenschutz

Es muss nicht immer die teure Sonnenmilch aus der Apotheke sein. Wie Sie den optimalen Sonnenschutz selbst herstellen können und wie Sie auch Ihre Haare schützen, erfahren Sie hier.

Selbstgemachte Sonnencreme

Sonnenschutzmilch LSF 20 (250 ml), ca. 3 Monate haltbar: 35 g Avocadoöl kalt gepresst (natürlicher LSF 4), 10 g Lamecreme, 10 ml Fluidlecithin Super, 10 g Sofi O (UVB-Filter), 10 g Vitamin E-Acetat, 20 g Sofi Tix Breitbandpulver (UVA- und UVB-Filter) zusammen im Wasserbad auf 65 bis 70°C erhitzen. 150 ml destilliertes Wasser aufkochen und zu der Fettmischung geben, kaltrühren. 10 ml Sofi W 50 % (wasserlöslicher UV-Filter), 25 Tropfen Paraben K zugeben.

Sonnencreme LSF 12 (250 ml), unkonserviert, 1 Monat haltbar, wasserbeständig: 70 g Sesamöl kalt gepresst (natürlicher LSF 4), 20 g Sheabutter (feuchtigkeitsbindend), 10 g Emulsan, 10 g Sofi O (UVB-Filter), 10 g Sofi Tix Breitbandpulver (UVB- UVA-Filter) 10 ml Vitamin E-Acetat (vermindert Zellschädigung) zusammen aufschmelzen.

100 ml destilliertes Wasser aufkochen, in die heiße Fettphase geben, kaltrühren, bei Handwärme 10 g Meristem-Extrakt (antiallergen, bindet freie Radikale) und 10 g Grüntee-Extrakt (gegen Strahlungsschäden) einrühren.

Sonnencreme LSF 8-10 (200 ml), 3 Monate haltbar: 35 g Jojobaöl kalt gepresst (natürlicher LSF 4), 5 g Emulsan, 5 g Cetylalkohol, 2 g Fluidlecithin Super, 10 g Sofi O (UVB-Filter), 10 ml Vitamin E-Acetat (vermindert Zellschädigung) zusammen aufschmelzen.

140 ml destilliertes Wasser aufkochen, in die heiße Fettphase geben, kaltrühren, bei Handwärme 10 ml SoFi W 50 % (UVB-Filter), 20 Tropfen Sanddornextrakt (gegen Strahlungsschäden) zugeben, mit 20 Topfen Paraben K konservieren.

Selbstgemachte After-Sun-Pflege

Duschgel: 90 g Pfefferminzwasser aufkochen, 80 g Tensidmischung HT zugeben, 2 ML Fluidlecithin Super einrühren, mit 12 ml Rewoderm andicken, 40 Tropfen Lavendelöl und 40 Tropfen Aloe Vera-10fach-Konzentrat zugeben, mit 20 Tropfen Paraben K konservieren.

After Sun Lotion (250 ml), 6 Monate haltbar: 35 g Kokosöl (kühlend, feuchtigkeitsspendend), 10 g Tegomuls, 2 Messlöffel Vitamin E-Acetat zusammen auf 65 bis 70°C erhitzen.

100 ml Lavendelwasser (beruhigend, regenerierend), 50 ml Johanniskrautwasser (heilend, regenerierend) auf 65 bis 70°C erhitzen, in die Fettmasse einrühren, bei Handwärme 10 ml Grüntee-Extrakt, 2 Messlöffel D-Panthenol (hautberuhigend und feuchtigkeitsspendend), 2 Messlöffel Aloe Vera-10fach (entzündungshemmend, feuchtigkeitsspendend) einrühren, evtl. 20 Tropfen Lavendelöl, 20 Tropfen Teebaumöl und 20 Tropfen Minzöl zugeben, mit 10 Tropfen Euxyl K 400 konservieren.

Afrikanische Tonerde für die Schönheit

Ein enger Verwandter der Heilerde ist die afrikanische Tonerde namens Rhassoul. Sie ist bis heute eines der bevorzugten Reinigungsmittel des Orients und ebenfalls seit altersher bekannt. Mit Wasser angerührt, wird Rhassoul zur Reinigung von Kopf bis Fuß eingesetzt. Man schätzt an Rhassoul, das mancherorts auch Ghassoul genannt wird, dass es – wie die Heilerde -– keine Schaumbildner, Konservierungsstoffe und Emulgatoren enthält.

Graubraune Erde aus der Sahara wird feingemahlen und mit Wasser und anderen Ingredienzen zu einem Waschbrei angerührt. Die darin enthaltenen Minerale binden Schmutz- und Fettpartikel, ohne den natürlichen Hautschutz anzugreifen, die Haut zu stark zu entfetten oder sie auszutrocknen.

Für Anfänger ist das „Gemansche“ mit Rhassoul noch etwas gewöhnungsbedürftig. Vor allem bei langen Haaren dauert das Ausspülen sehr viel länger und verbraucht sehr viel mehr Wasser. Trotzdem dankt das Haar es Ihnen:

Rhassoul ist besonders bei schnell nachfettendem Haar eine Alternative zu den herkömmlichen Shampoos mit ihren teils aggressiven waschaktiven Substanzen. Bei trockenen Haarspitzen lohnt es sich, etwas Mandelöl in den Brei zu rühren.

Rhassoul-Pulver pur erhalten Sie beispielsweise im Reformhaus und Bio-Laden. Dort gibt es ebenfalls fertige Rhassoul-Waschpaste.

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