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Pflanzenfarben decken meist nicht genügend

Gerade im Frühjahr wünschen sich viele Frauen etwas mehr farbliche Glanzlichter ins Haar. Doch wenn es ums Färben geht, kämpft die Eitelkeit mit der Vernunft: Natürliche Mittel färben oft nicht stark genug, überdecken das erste Grau nicht und was wirklich deckt, sind chemische Substanzen. Diese sind zwar vom Vorwurf der Gesundheitsschädigung inzwischen frei gesprochen, aber gesundheitlich  günstig sind sie deswegen garantiert noch nicht.

Haare färben ist in der letzten Zeit in allen Altersstufen und bei beiden Geschlechtern sehr in Mode. Nicht nur Strähnchen in allen Variationen, sondern vor allem rote Haarschöpfe leuchten überall. Bei den neuen Colorationen werden oft mehrere Töne bunt gemischt oder nur bestimmte Teile des Kopfes gefärbt -beispielsweise der Nacken. Etwa die Hälfte aller Frauen und ein wachsender Anteil der Männer färbt sich regelmäßig die Haare. Viele folgen damit ihrem Wunsch, frischer und jugendlicher auszusehen. Nicht wenige wollen die ersten grauen Haare aus dem allgemeinen Blickfeld verbannen.

Obwohl auch bei den Haarfarben die pflanzlichen Färbemittel im Trend liegen, greifen die meisten dennoch zu den chemischen Mitteln. Naturfarben ergeben zwar besonders sanfte Töne, schonen das Haar, den Organismus und die Umwelt, doch reicht das Färbeergebnis für den gewünschten Erfolg oft nicht aus. Chemische Färbungen haben den Vorteil, dass sich dem Haar jede mögliche Farbvariante aufzwingen lässt, das Ergebnis länger besser und mittlerweile auch nicht mehr so unnatürlich aussieht. Der Nachteil ist, dass einzelne Inhaltsstoffe der chemischen Färbemittel mit Allergien und sogar mit Krebs lange Zeit  in Zusammenhang gebracht wurden.

Damit stellt sich die Frage, wie hoch der Preis ist, den Sie bereit sind, für das farbige Haar zu zahlen. Bei der Beantwortung dieser Frage werden Sie ziemlich allein gelassen. Denn die Wissenschaft liefert Ihnen hier keine eindeutige Schützenhilfe. Und die lapidare Aufforderung, sich doch einfach die grauen Haare herauswachsen zu lassen, stammt meist aus dem Munde von Menschen, die selbst davon noch weit entfernt sind.

Im Prinzip bestimmt Ihre Vorstellung vom Farbergebnis, welches Mittel in Frage kommt. Wenn Sie nur die eigene Haarfarbe intensivieren oder einen leichten rötlichen oder bräunlichen Schimmer ins Haar bringen möchten, können Sie die Methode mit dem geringsten Risiko wählen – das gilt sowohl für die gesundheitliche Unbedenklichkeit wie für das Farbergebnis. Wollen Sie kräftigere Farben, ist ein größerer Eingriff in Ihr Haar vonnöten.

 

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Alte Kommentare
  • Marita schrieb am 24.05.2012, 07:41 Uhr

    Ich finde es toll, dass sich dieses "Problem" thematisieren. Ich habe jahrelang immer wieder meine Haare getönt, nicht gefärbt. Irgendwann wurde ich skeptisch bezüglich der Inhaltsstoffe und habe auf Naturfarben umgestellt. Das Ergebnis, gerade bei den ersten grauen Haaren ist natürlich nicht toll. Außerdem ist die Anwendung extrem umständlich und langwierig. Ich besprach das Problem mit meiner Friseurin, die riet mir, zu den grauen bzw. weißen Haaren zu stehen. Jetzt bin ich gerade in der Phase, dass mit jedem Friseur-Besuch mehr Farbe von den letzten Strähnchen verschwinden. Meine Mutter, die selbst seit geraumer Zeit zu ihren weißen Haaren steht, findet es toll, meine Friseurin ist etwa 20 Jahre jünger als ich, findet es auch gut. Ich selbst, habe Angst vor dem Moment, wo auch der kleinste Rest von blonden Strähnchen verschwunden ist und ich nur nur "meliert" bin... Ich glaube schon, dass man mit weißen Haaren älter aussieht. Ob ich es demnächst doch wieder töne?

    • MARIA LUISE BREITHAUPT antwortete am 24.05.2012, 10:51 Uhr

      Hallo Marita, bin von Natur aus aschblond u. habe immer meinen Haaren mit Strähnchen zugesetzt. ende 40 wurden die dann sehr dünn u. brüchig u. ich bin ganz `brutal´auf Henna dunkelrot umgestiegen.War mindestens 4 Monate erst Karottenrot, dann wurde es immer besser.Inzwischen bin ich 62 u. grau meliert.Das tolle ist, dass die Haare die Behandlung von Henna toll gestärkt haben. die helleren--weißen -- Haare wirken wie Highligts u. supertoll gefärbt. Der aufwand ist allerdings viel größer, als Farbe aus der Tube.Ich rühre das Henna Pulver mit warmen Rotwein an, dann wird die halbflüssige Masse strähnchenweise aufgetragen, mit einer Plastiktüte abgedeckt u. 1 Std. unterm Handtuch wirken lassen. Das man die Masse warm u. feucht hält ist das Geheimniss.Die Haare duften fantastisch . Leide verliert sich die Farbe mit der Zeit. Erst nach 3 bis 4 Anwendungen ist die Schutz-u.Farbschicht entsprechend, dass die Haare super aussehen u. sich toll anfassen. Henna ist der `natürliche´Feind einer jeden Friseuse, weil es die Kundin unabhängig macht u. diese zum Mitdenken zwingt. Chemie auf dem Kopp kann jeder...LG ML

    • Hanni antwortete am 24.05.2012, 11:24 Uhr

      also, ich meine schon, dass man mit weißen Haaren wesentlich älter aussieht. Meine Haare hätten auch kein schönes "Naturgrau" sondern wären schlicht weiß, und ich denke nicht daran so rumzulaufen. Ich habe sehr wenig Falten und sehe daher entsprechend jung aus, aber ohne Haarfarbe wäre das eine Katastrophe. Ich lasse meine Haare vom Friseur in meiner Naturhaarfarbe "blond" (nicht hellblond) färben mit ganz normalen Farben. Ich brauche das für mein Wohlbefinden. Wozu sind die Haarfarben sonst erfunden worden. Und mein Friseur findet das auch ganz in Ordnung.

    • Reynolds Monika antwortete am 24.05.2012, 12:04 Uhr

      Liebe Marita Leider sind die meisten Friseure nicht kompetent genug um eine Kundin die sich mit grauen Haaren oder mit Naturfarben auseinandersetzen möchte richtig zu beraten. Es gibt inzwischen einige Naturfriseure zu denen auch ich angehöre,die weitaus mehr an Fachwissen über Pflanzenfarbe besitzen als herkömmliche Friseure. Leider muß ich auch Frau Silvia Schneider darauf ansprechen dass einige Aussagen über die Pflanzenfarben absolut nicht zutreffen. Ich arbeite seit 8 Jahren mit Pflanzenfarben und es gibt weitaus mehr als 3 Möglichkeiten für eine individuelle Haarfaarbe. Gerade wie bei Ihnen mit einem Grauanteil gibt es wunderschöne Blondtöne die natürlich nur die grauen Haare annehmen ,und somit einen Strähneneffekt erziehlen. Deßhalb ist es sehr wichtig sich von einem Fachmann beraten zu lassen (Naturfriseur).Vielleicht finden Sie ja einen in Ihrer Nähe,der Besuch lohnt sich. Alles Gute liebe Grüße Monika Reynolds

    • zwanzgerl antwortete am 24.05.2012, 12:35 Uhr

      ..... dieses "Stehen" zu Grau ist eine Art von Heldentum, die besonders von Trägerinnen von noch naturblonden oder naturschwarzbraunen Mähnen ausgeübt wird. Ich habe das selbe gesagt, bis ich meine graue Haarpracht selbst als einschüchternd empfand. So ist's nun mal Da kannste machen nix ..... Unsere Journalistin im Leitartikel hat nur eins vergessen:eine Pflanzenfarben - Sitzung kostet über 100 € - und ist alle 8 Wochen fällig. Wer bitte soll das bezahlen?Ich habe jedenfalls noch andere Hobbys, die auch viel kosten. Schade zwar, aber es ist die Realität.

    • brigitte langer antwortete am 24.05.2012, 15:07 Uhr

      mit lavera pflanzenfarbe "naturrot"kann graues haar gut abgedeckt werden.ich habe braune haare mit vielen grauen strähnen,durch die naturfarbe habe ich rote (etwas karottenrot) strähnen,der rest ist braun.es schaut sehr natürlich aus und ist sehr schonend für die haare,meine sind sehr lange (ca 60 cm) und gesund.haarfarbe kann man im reformhaus kaufen.

    • Sylvia antwortete am 24.05.2012, 15:40 Uhr

      Hallo Marita, steh zu den grauen Haaren. Deinen Wangen gib eine leichte bleulichrote Nuance und mach einen frechen Kurzhaarschnitt, natürlich nur wenn dir das nach deiner Gesichtsform entspricht. Es hebt ständig deine Stimmung, du wirkst leicht, flott und stärkt dein Selbstbewußtsein. Ich habe es selbst so erlebt. Außerdem mache ich Farb- Typ und Stilberatung, also keine Angst, Farbe auf dem Kopf ist wie ständig eine Chemiefabrik auf den Körper einwirken zu lassen. Viel Spaß

  • Monika schrieb am 24.05.2012, 08:41 Uhr

    Ich bin 59 Jahre alt und finde graue Haare schön. Dieser ewige Jugendwahn nervt!!! Jedes Alter ist schön und man hat weniger Probleme wenn es jeder so akzeptiert. Allerdings ist mein Partner 13 Jahre jünger und ich komme seinem Wunsch nach, meine Haare zu tönen. Ich benutze die preiswertere Intensivtönung und ( noch ) dekt sie!! Übrigens habe ich endlich in meinem so hohen Alter meine Haare lang wachsen lassen, wei es immer mein Traum war. Und ICH bin glücklich damit!! Jeder Mensch sollte das machen, womit er sich wohl fühlt!! Danke für Ihre tollen Kommentare.

  • Marina schrieb am 24.05.2012, 08:47 Uhr

    Ein ewiges Thema bei mir. Ich habe mit 20 die ersten grauen Haare bekommen. Darauf hin habe ich gut 10 Jahre mit Henna gefärbt. Das war auch alles ok, ist ja gleichzeitig eine Haarkur. Dann (durch den hohen Grauanteil, mit 30 war ich komplett grau) wurden meine Haare leider Orange. Bin dann auf Färben umgestiegen.Alles war gut bis ich ungefähr mit 48 Jahren das Kopfjucken nach dem Färben bekam. Ich fing an die Mittel zu wechseln um eine Färbung zu finden die nicht so aggressiv ist. Ohne Ammoniak hielt sich das Problem so auf jeden Fall in Grenzen. Seit ca. 2 Jahren färbe ich nur noch mit 10 Minuten Colorationen. Geht wunderbar. Meine Haare in den Längen sind sowieso durchgefärbt und den Ansatz färben sie einwandfrei. Ich muss dazu erklären das meine Haare fast 80 cm lang sind, kein Spliss etc.!!! Ich bin ein eher jugendlicher Typ der meist um 10 Jahre jünger geschätzt wird. Ich werde das Grau nicht so schnell raus wachsen lassen. Die Vorstellung das ich dann sicher um 10 Jahre älter geschätzt werde......grausam. Also.... weitermachen und alle 4 Wochen färben.

  • Christine Weismayer schrieb am 24.05.2012, 09:15 Uhr

    Ich färbe seit vielen Jahren mit Henna und habe herausgefunden, dass die Farbe sehr lange kräftig bleibt, wenn man sie sehr lange unter Wärme einwirken lässt. Ich persönlich habe aschblonde Haare mit nur wenigen weißen. Alle zwei Monate lasse ich mir beim Friseur den sehr heißen Henna-Brei auftragen, gehe dann mit einem Turban nach Hause und wasche mir dann nach 5-6 Stunden alles in der Dusche aus. Der Effekt ist brillant, die Farbe kräftig. Da ich ca. 3x wöchentlich die Haare wasche, wird die Farbe im Laufe der Zeit etwas weniger intensiv, aber auch nach zwei Monaten ist sie noch durchaus schön. Eine Alternative wäre, beim Friseur mindestens 2 Stunden unter der Trockenhaube zu sitzen. Seinerzeit musste ich mit meinem Friseur kämpfen, da er mir immer einreden wollte, dass 40 Minuten ausreichend seien. Er musste dann, als er den Effekt bei mir sah, klein beigeben. Aber wer will denn schon zwei Stunden unter der Trockenhaube sitzen! Mit meinem Turban auf dem Kopf kann ich zwar das Haus nicht verlassen, aber ich kann wenigstens zu Hause meine normalen Dinge erledigen.

  • Brigitte schrieb am 24.05.2012, 09:46 Uhr

    Ich hatte bereits mit 30 die ersten grauen Strähnen im Haar, und "lebte" jahrelang mit einer Tönung, allerdings in meinem natürlichen Haarton. Das ging wunderbar, bis mein Haar eines Tages immer dünner wurde und meine Friseurin feststellte, dass die Haare am Ansatz abbrachen und die Kopfhaut an mehreren Stellen offen war. Mir blieb praktisch nichts anderes übrig, als auf das Tönen zu verzichten. Das Ergebnis wurde von allen bewundert, und ich fand es auch nicht allzu schlecht. Also habe ich mich relativ früh (viel zu früh für meinen Geschmack) der "Grau-Fraktion" angeschlossen. Eins ist jedoch bei Naturgrau ganz wichtig: Der Haarschnitt muss stimmen, und der Rest auch. Wenn eine "frisch" Ergraute sich vorher nie geschminkt hat, wird es jetzt höchste Zeit. Ein bisschen Farbe im Gesicht frischt das gesamte Erscheinungsbild auf. Bei der Kleidung sollte man auf die "richtigen" Farben achten. Das ist bei grauen Haaren wichtiger denn je. Heute bin ich Mitte Fünfzig und fühle mich mit meinem grauen Haarschopf wohl. Ich bekomme wegen meines Aussehens manchmal sogar Komplimente von jüngeren Kollegen! Also nur Mut: Grau kann toll aussehen, wenn das gesamte Erscheinungsbild "stimmt"! Mich ärgert nur eins: Männer haben dieses Problem offenbar seltener als Frauen, aber das liegt wohl daran, dass Frauen nur allzu oft zuerst nach ihrem Aussehen und in zweiter Linie nach ihren "inneren Werten" beurteilt werden. Aber das ist wieder ein Thema für sich ...

  • Renata Streicher schrieb am 24.05.2012, 12:08 Uhr

    Ich habe sehr gute Erfahrungen gemacht mit Pflanzenfarben. Totale Abdeckung des Grauanteils der Haare. War aber bei einer sogenannten Natur-Coiffeuse. Wermutstropfen: sehr teuer! Den Pflanzenbrei, der da aufgetragen wird, wird nach Gewicht verrechnet. Wenn jemand so wie ich viel und dickes schulterlanges Haar hat, wird's teuer. Alternative halbpflanzliches Färbemittel aus dem Reformhaus "Sanotint" ist auch meist sehr gut verträglich. Ich fühle mich halt noch zu jung, um graue Haar zu tragen und an mir gefallen sie mir nicht. Es gibt aber Frauen, die sehen mit grauen gepflegten Haaren sehr attraktiv aus.

  • petra anna twelsiek schrieb am 24.05.2012, 13:34 Uhr

    das problem haben wohl sehr viele frauen (männer auch??). habe früher auch gemeint, graue haare sehen doch gut aus ich zeig die, wenn ich welche hab...wie die zeiten sich doch ändern! gehöre zu denen, die naturfarbe nur 1-2 mal ausprobiert haben, und seitdem auf chemie zurückgreifen- leider.

  • Birgit Johann schrieb am 24.05.2012, 15:00 Uhr

    Liebe Frau Schneider, dass das Ergebnis von Naturfarben zu wünschen übrig lässt, kann ich nicht bestätigen. Ich werde bald 55, seit etwa fünf Jahren färbe ich regelmäßig mit "Goldblond" (Kräutermischung von Logona) und bekomme seitdem öfters mal Komplimente wegen meines jungen Aussehens. Meine Haare sind von Natur aus mittelblond, allerdings hatten sich mit Ende Vierzig doch schon etliche graue Strähnen gezeigt. Damals hatten mir einige Freundinnen dringend geraten, "Mensch, färb dir doch mal die Haare. Dann würdest du bedeutend jünger aussehen!" Aber da ich weiß, dass wir über unsere Kopfhaut extrem gut Stoffe aufnehmen, konnte ich mich einfach nicht entschließen, zu Kunstfarben zu greifen. Etwa alle sechs Wochen wende ich nun die Naturfarben an, und ich muss sagen, diese Behandlung tut nicht nur meiner Seele sondern auch meinem Haar gut. Dafür nehme ich es gerne auf mich, zwei Stunden lang mit Duschhaube und Pudelmütze herumzulaufen.

    • Jutta Gundacker antwortete am 24.05.2012, 23:10 Uhr

      Durch meine starke Allergie auf Chemiefarben färbe ich meine Haare schon seit 10 Jahren mit Pfanzenfarben. Hatte vorher eine fast Glatze. Mit der Pflanzenfarbe wurde mein Haar wieder fest und kerngesund. Damit sie nicht trocken werden, mache ich mir anschließend eine Naturkur mit Eigelb, Olivenöl und Sahnequark. Das lasse ich 1Std einwirken. Danach nochmal kurz durchwaschen. Meine Haare und Kopfhaut haben es mir gedankt.

  • Gisela Knorr schrieb am 24.05.2012, 16:06 Uhr

    Gezwungen durch eine Kopfoperation habe ich das Färben meiner bisher brünetten Haare eingestellt, einfach der Gesundheit meiner Kopfhaut zuliebe. Und siehe da - der Mut zum grauen Haar hat sich gelohnt! Kein lästiges Rumpatzen mit der Tönungsflüssigkeit, einen flotten Kurzhaarschnitt von einem guten Frisör (der war selbst überrascht) Lidschatten, Wimperntusche, ein leichtes makeup mit rouge, helle und kräftige Farben in T-shirts, Blusen und Tüchern, und ich bin und fühle mich flotter als bisher und bekomme das auch öfters gesagt. Jünger muss man ja nicht aussehen, da betrügt man sich irgendwie selber. Also liebe färbende Mitleserinnen - Mut zu sich selbst und zu grauem Haar!!

  • Inge schrieb am 24.05.2012, 18:31 Uhr

    Ich möchte auf keinen Fall mit grauen Haaren herumlaufen, sehe durch die Färbung (blond) wesentlich jünger aus. Gibt es hier keine Empfehlung, welche Färbemittel nicht so aggressiv sind. Ich töne und färbe meine Haare inzwischen fast 40 Jahre (bin 65 J.), seit vielen Jahren mit dem gleichen Färbemittel von Loreal. Vor zwei Monaten hatte ich eine starke Allergie-Reaktion, die noch nicht ganz abgeklungen ist. Da wird man schon nachdenklich. Vielleicht hat man ja hier auch die Rezeptur umgestellt. Mit welcher Natur-Tönung bekommt man denn einen satten Blondton ?

    • Hanni antwortete am 25.05.2012, 09:29 Uhr

      Die Frage nach der Naturtönung kann ich dir leider nicht beantworten. Sagen möchte ich dir aber, dass ich froh bin, dass es hier wenigstens noch eine andere Frau gibt, die nicht mit grauen Haaren rumlaufen will. Hatte ja schon Komplexe!

    • Elisabeth antwortete am 02.06.2012, 19:04 Uhr

      Ich bin Naturfriseurin und möchte dir raten einen Naturfriseur in deiner Nähe zu suchen. Blond kann man wunderbar auf grauen Haaren färben, je weißer die Haare desto heller das Blond. Da viele Menschen die Pflanzenfarbe länger als nötig einwirken lassen und das bei Blond etwas ungemütlich werden könnte rate ich dir zu Fachkompetenz. Wenn es wirklich eine reine Pflanzenfarbe ist (ohne Farbverstärker zb Eos) ist es max 20 min drauf, je nach Firma , Haarstärke und so weiter. Mach dich schlau ob in deiner Gegend ´jemand arbeitet. Alles liebe

  • Mary schrieb am 24.05.2012, 23:24 Uhr

    Hallo Frau Schneider, dies ist ein interessanter Beitrag. Ich gehöre zu der Species Frau, die bereits mit 30 Jahren graue Haare bekam. da war ich natürlich gar nicht begeistert drüber. Ich habe allerdings nie die Haare gefärbt, sondern nur getönt, erst mit Tönfestigern und später mit stärkeren Mitteln. Aber irgendwann (mit etwa 40 Jahren) hatte ich keine Lust mehr auf all die Chemie und den Umstand beim Färben. Also habe ich vor ca. 10 Jahren während der Sommerferien beschlossen, die Farbe raus wachsen zu lassen. Zum Vorschein kam ein wunderschönes Grau. Als ich nach den Ferien wieder in die Schule kam, fragte eine Schülerin "Färben Sie jetzt Ihre Haare?". Da musste ich ganz schön schmunzeln. Ich bin beim Grau geblieben, auch wenn es mitlerweile fast weiß ist. Aber mit einer Kurzhaarfrisur sieht es immer noch ganz gut aus. Meine Mutter, die mit fast 80 Jahren ihre Haare noch immer färbt, hat schon oft zu mir gesagt "Super, dass du zu deinen grauen Haaren stehen kannst. Ich schaffe das nicht." Und dabei bleibe ich.

  • Silvia Bross schrieb am 26.05.2012, 18:42 Uhr

    Mit 35 Jahren hatte ich schon graue Haare. Aus beruflichen Gründen war ich gezwungen die Haare zu färben. Als ich mich beruflich veränderte habe ich meine grauen Haare rauswachsen lassen. Ich trug die weissen Haare mit Stolz, fand mich sehr elegant. Leider existierte ich ab diesem Zeitpunkt nicht mehr für die Männerwelt. Als dann nach fünf Jahren mein Mann mich bat doch wieder zu färben habe ich es ihm zuliebe getan. Ich bin dennoch dankbar für die 5 Jahre ohne Chemie.So konnte sich meine Kopfhaut erholen und mein Portemonnaie.

    • Waltraud antwortete am 02.06.2012, 19:08 Uhr

      ich möchte nicht meine Grenze überschreiten dennoch finde ich es schade das dein Mann dich nicht als "du" wahrnehmen kann, würde er sich die Haare färben lassen für dich!?