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Mixen Sie sich Ihren eigenen Sonnenschutz

Es muss nicht immer die teure Sonnenmilch aus der Apotheke sein. Wie Sie den optimalen Sonnenschutz selbst herstellen können und wie Sie auch Ihre Haare schützen, erfahren Sie hier.

Selbstgemachte Sonnencreme

Sonnenschutzmilch LSF 20 (250 ml), ca. 3 Monate haltbar: 35 g Avocadoöl kalt gepresst (natürlicher LSF 4), 10 g Lamecreme, 10 ml Fluidlecithin Super, 10 g Sofi O (UVB-Filter), 10 g Vitamin E-Acetat, 20 g Sofi Tix Breitbandpulver (UVA- und UVB-Filter) zusammen im Wasserbad auf 65 bis 70°C erhitzen. 150 ml destilliertes Wasser aufkochen und zu der Fettmischung geben, kaltrühren. 10 ml Sofi W 50 % (wasserlöslicher UV-Filter), 25 Tropfen Paraben K zugeben.

Sonnencreme LSF 12 (250 ml), unkonserviert, 1 Monat haltbar, wasserbeständig: 70 g Sesamöl kalt gepresst (natürlicher LSF 4), 20 g Sheabutter (feuchtigkeitsbindend), 10 g Emulsan, 10 g Sofi O (UVB-Filter), 10 g Sofi Tix Breitbandpulver (UVB- & UVA-Filter) 10 ml Vitamin E-Acetat (vermindert Zellschädigung) zusammen aufschmelzen. 100 ml destilliertes Wasser aufkochen, in die heiße Fettphase geben, kaltrühren, bei Handwärme 10 g Meristem-Extrakt (antiallergen, bindet freie Radikale) und 10 g Grüntee-Extrakt (gegen Strahlungsschäden) einrühren.

Sonnencreme LSF 8-10 (200 ml), 3 Monate haltbar: 35 g Jojobaöl kalt gepresst (natürlicher LSF 4), 5 g Emulsan, 5 g Cetylalkohol, 2 g Fluidlecithin Super, 10 g Sofi O (UVB-Filter), 10 ml Vitamin E-Acetat (vermindert Zellschädigung) zusammen aufschmelzen. 140 ml destilliertes Wasser aufkochen, in die heiße Fettphase geben, kaltrühren, bei Handwärme 10 ml SoFi W 50 % (UVB-Filter), 20 Tropfen Sanddornextrakt (gegen Strahlungsschäden) zugeben, mit 20 Topfen Paraben K konservieren.

Selbstgemachte After-Sun-Pflege

Duschgel: 90 g Pfefferminzwasser aufkochen, 80 g Tensidmischung HT zugeben, 2 ML Fluidlecithin Super einrühren, mit 12 ml Rewoderm andicken, 40 Tropfen Lavendelöl und 40 Tropfen Aloe Vera-10fach-Konzentrat zugeben, mit 20 Tropfen Paraben K konservieren.

After Sun Lotion (250 ml), 6 Monate haltbar: 35 g Kokosöl (kühlend, feuchtigkeitsspendend), 10 g Tegomuls, 2 Messlöffel Vitamin E-Acetat zusammen auf 65 bis 70°C erhitzen. 100 ml Lavendelwasser (beruhigend, regenerierend), 50 ml Johanniskrautwasser (heilend, regenerierend) auf 65 bis 70°C erhitzen, in die Fettmasse einrühren, bei Handwärme 10 ml Grüntee-Extrakt, 2 Messlöffel D-Panthenol (hautberuhigend und feuchtigkeitsspendend), 2 Messlöffel Aloe Vera-10fach (entzündungshemmend, feuchtigkeitsspendend) einrühren, evtl. 20 Tropfen Lavendelöl, 20 Tropfen Teebaumöl und 20 Tropfen Minzöl zugeben, mit 10 Tropfen Euxyl K 400 konservieren.

Sonnenschutz für Ihr Haar

Die Sommersonne strapaziert auch das Haar. Vor allem Frauen mit gefärbtem Haar können davon ein Lied singen. Fast jede chemische Haarfarbe (nicht nur in Bleichungsmitteln) enthält Wasserstoff-Superoxid. Dieses lässt die Haare unter Sonneneinwirkung erblassen und verstrohen. Ein wenig besser ergeht es den Frauen, die ihre Haare mit Pflanzenfarbe behandeln. Auch sie tun gut daran, beim Sonnen ihr Haar mit einem Hut oder Tuch zu schützen und beim Schwimmen eine Badekappe zu tragen.

Teurer ist es, sich eines der neuen Produkte von Kosmetikfirmen zu bedienen: UV-Schutz für die Haare. Ob als Spray oder Lotion sollen die Produkte Sonne, Wind, Meer- oder Chlorwasser den haaresträubenden Effekt nehmen und das Haupthaar glatt, glänzend und gepflegt aussehen lassen. Doch sind die Inhaltsstoffe der Produkte selbst problematisch. Sie können die Haut irritieren oder allergisieren, schlecht auszuwaschen sein oder sich auf das Hormonsystem auswirken.

Färbemittel schädigen Haarboden

Die Kopfhaut verfügt über eine normale Bakterienflora, die krankmachende Bakterienarten und Pilze in Schach hält. Damit verhütet der Körper unter anderem Schuppen. Viele chemische Haarfarben der Brauntöne enthalten p-Phenylendiamin. Dabei handelt es sich um eine Substanz, die ausgerechnet diese normalen Bakterienarten Staphylococcus epidermis und Micrococcus luteus angreift. So erhalten schädliche Bakterien wie Staphylococcus aureus und Pseudomonas aeruginosa die Oberhand, da sie den Angriff der Haarfarbe besser überstehen. Das schreibt das angesehene amerikanische Wissenschaftsmagazin New Scientist.

Wenn Sie also Ihre Kopfhaut gesund erhalten wollen oder sich über Schuppen beklagen, sollten Sie die Haarfarbe wechseln oder auf Pflanzenfarbe umsteigen. Es gibt gemischt pflanzlich-chemische Haarfarben. Achten Sie auf p-Phenylendiamin.

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