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Bundesinstitut für Risikobewertung warnt vor aufhellenden Cremes

In der vergangenen Woche sprachen wir über möglicherweise krebserzeugende Parabene, die Kosmetika und Deos als Konservierungsstoff zugesetzt werden. Nun steht ein neuer Stoff in Kosmetika in Verdacht krebserregend zu sein, das Arbutin. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) warnt bereits davor. BB-Cremes sind der neue Hit in der Kosmetik, sie sollen Pigmentflecken aufhellen, Narben und Rötungen abdecken, die Haut pflegen und schützen. In Asien sind die auch bei uns inzwischen stark beworbenen BB-Cremes bereits das Nonplusultra in der Gesichtspflege. Grund: Helle Haut gilt dort als besonders attraktiv. Das BfR hat dieses Cremes als gesundheitlich bedenklich eingestuft, sofern sie den Stoff Arbutin enthalten. Dieses hat die Eigenschaft, Hydrochinon freizusetzen, und das gilt als gefährlich. Die entsprechenden Institutionen der EU hatten bereits davor eine Warnung ausgesprochen. Noch vor einer Weile hatte das BfR die Risikolage günstiger beurteilt. BB heißt „Blemish Balsam“ und weist darufhin, dass die Creme Makel der Haut beseitigen soll.

Die Frauenzeitschriften warnen schon seit geraumer Zeit vor Arbutin – jedoch in anderem Zusammenhang: Der Stoff steckt in der Schale von Birnen und kann im Körper von Darmbakterien zu Glukose und Hydrochinon umgewandelt. Letzteres gilt – wie oben erwähnt – als krebserregend. Toxikologen raten deshalb häufig dazu, Birnen lieber geschält zu genießen. Allerdings gilt Kritikern die Gefährlichkeit des Arbutins als noch nicht genügend wissenschaftlich untermauert. Kosmetika mit reinem Hydrochinon sind schon lange verboten.

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Helmut Erb
Über den Autor Helmut Erb

Experte im Bereich Sport und Fitness Helmut Erb war weit über 30 Jahre Kampfschwimmer bei der Deutschen Marine. Seine beruflichen […]

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