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Grundlagenwissen zum Thema Kosmetik

Das Wort Kosmetik stammt vom altgriechischen kosmetikos(schmücken). Die deutsche Sprache kennt das Wort erst seit dem 18. Jahrhundert. Zu dieser Zeit kam die Bezeichnung über Frankreich in den deutschen Sprachraum. Im heutigen Sprachgebrauch bezeichnet der Ausdruck die Körper- und Schönheitspflege. Die Substanzen, die dabei verwendet werden, nennt man Kosmetika. Sie pflegen und reinigen den Körper und sorgen für einen angenehmen Duft. In diesem Zusammenhang werden Kosmetika zum Erhalt, der Verbesserung und der Wiederherstellung der körperlichen Schönheit eingesetzt. Ein eigener Teilbereich widmet sich der Verlangsamung von Alterungsprozessen.

Die Übergänge zwischen Kosmetik, Hygiene und Wellness verschwimmen

Noch bis ins 19. Jahrhundert wurde zwischen cosmetica medicamenta, Kosmetik zu medizinischen Zwecken und ars cosmetica, Kosmetik zu modischen Zwecken unterschieden. Heute sind die Übergänge fließend. Auch die Grenzen zwischen Kosmetik, Hygiene und Wellness-Anwendungen verschwimmen immer mehr: So können beispielsweise Wellness-Kuren wie Saunagänge eine positive Wirkung auf die Haut haben.

Fachleute unterscheiden die Kosmetik in fünf Teilbereiche:

  • Reinigung, Pflege und Schutz der Haut
  • Reinigung, Pflege und Schutz des Haars
  • Zahn- und Mundpflege
  • dekorative Kosmetik – Make-up
  • Kosmetika, die den Körpergeruch beeinflussen

Von der Kulthandlung zum täglichen Morgenritual

Das Bedürfnis zur Verschönerung des Körpers beizutragen ist im Menschen tief verankert. Archäologen können die Sorge um die persönliche Schönheit bis zu den Anfängen menschlicher Kultur zurückverfolgen. In vielen Kulturen spielten kosmetische Rituale eine wichtige Rolle. Heute ist diese Praxis weit verbreitet. In den alten Hochkulturen, beispielsweise im alten Ägypten, drückte die Anwendung von Kosmetika soziales Prestige aus: Viele der Düfte und Farbstoffe waren teuer und oft schwer zu bekommen.

Seit dieser Zeit hat sich viel getan: Sowohl pflegende als auch dekorative Kosmetik ist preisgünstig in Drogeriemärkten zu bekommen, kann aber auch nach wie vor sehr teuer sein. Das Schönheitsempfinden kann in jedem Kulturkreis unterschiedlich sein. Entsprechend sind auch Kosmetik und die Verwendung von Kosmetika kulturabhängig. So existiert in Indien ein Markt für Bleichmittel. Dort gilt helle Haut als erstrebenswert. Im Gegensatz dazu bieten deutsche Drogeriemärkte Selbstbräuner an, um ohne schädliches Sonnenbad einen frischen Teint zu erhalten. In Europa existiert seit 1976 eine einheitliche Gesetzgebung, die sogenannte Kosmetik-Richtlinie. Sie definiert nicht nur Kosmetika genau. Darüber hinaus regelt sie die Sicherheitsanforderungen und die Kennzeichnungspflicht der verwendeten Inhaltsstoffe.

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