MenüMenü

Viele Maßnahmen gegen Kopfläuse sind sinnlos

  • Wenn Sie selbst befallen sind, waschen Sie sich häufig Ihre Haare. Anschließend sollten Sie diese mit Essigwasser (Verhältnis Essig/Wasser 1 zu 5) ausspülen, denn das mögen die Läuse gar nicht.
  • Das Durchkämmen der nassen Haare mit dem Nissenkamm entfernt den großen Teil der Läuse und Nissen. Das ist Ihre wichtigste Maßnahme, denn bei Feuchtigkeit klammern sich die kleinen Blutsauger an den Haaren fest und fallen beim Kämmen mit dem Nissenkamm heraus.
  • Bei akutem Befall sollten Sie sicherheitshalber alles waschen: Mützen, Kopftücher, Kissen, Schals, Haarschmuck, Mäntel, Pullover, Decken – alles, was auch nur irgendwie mit dem Kopf in Berührung kommt. Was Sie nicht waschen können, wandert am besten für einige Tage in die Tiefkühltruhe. Man sagt zwar, das sei überflüssig, doch ich meine, „sicher ist sicher“ und schaden kann es ohnehin nicht.
  • Sagen Sie Ihren Kindern – falls diese betroffen sind – dass sie nicht den Kopf mit anderen Kindern zusammenstecken sollen. Denn der Kontakt von Haar zu Haar ist der häufigste Übertragungsweg. Das gilt natürlich auch für Erwachsene.
  • Gängige Mittel sind Goldgeist (Mischung aus verschiedenen Chemikalien), Permethrin oder Alletrin, die Sie rezeptfrei in der Apotheke erhalten. Alle Mittel gegen Kopfläuse sind unterschiedlich wirksam und auch nicht frei von Nebenwirkungen. So sind die Wirkstoffe Dimeticon und Cyclometicon auf den Haaren extrem entflammbar. Bereits ein zu heißer Fön oder ein heißes Glätteisen können die Haare in Brand setzen.
  • Kämmen Sie die Plagegeister lieber konsequent mit dem Nissenkamm aus – zwei Wochen lang im Abstand von vier Tagen sollten reichen, um die Kopfläuse zum Verschwinden zu bringen. Vergewissern Sie sich, dass sie wirklich verschwunden sind. Denn Sie wissen ja: Schon zwei geschlechtsreife Läuse sind genug, um für viele, viele kleine Lausekinderchen zu sorgen.
© FID Verlag GmbH, alle Rechte vorbehalten

Alte Kommentare
  • Schmitz schrieb am 27.10.2009, 07:14 Uhr

    Sehr wichtig und auch ohne Nebenwirkungen ist die Behandlung mit Oel bei Befall von Kopfläusen. Es legt sich um die Läuse und Nissen und diese sterben ab, da Sie nicht mehr atmen können. Hierbei ist es egal ob man Babyoel, Sonnenblumenoel usw. nimmt. In Kriegszeiten wurde sogar Waffenoel genommen.

    • Schnittchen antwortete am 29.07.2014, 08:58 Uhr

      Das ist eine zuverlässige Methode. Lasst euch nichts einreden, Pflanzenöl wirkt. Allerdings muss es grosszügig und mehrfach angewendet werden. Dafür ist es ungiftig, schonend und preisgünstig. Klar dass das der Apotheke nicht gefällt. Pflanzenöl gibt's im Supermarkt.

  • helene haimann schrieb am 27.10.2009, 08:35 Uhr

    vor kurzem war ein beitrag im fersehen über kopfläuse.eine neue behandlung u.zw. die haare mit öl einstreichen, da dadurch die laus erstickt .

    • Anita antwortete am 12.01.2012, 12:54 Uhr

      Stimmt. Das habe ich selbst schon erfolgreich angewendet. Reichlich Salatöl für eine halbe Stunde, mehrmals innerhalb von 10 Tagen angewendet, das reicht. Ist auch gut gegen trockene Haare oder Kopfhaut.

    • Robert antwortete am 29.07.2014, 00:57 Uhr

      Pflanzenöl ist eine zuverlässige Methode. Aber mit Sicherheit nicht neu. Schwere Chemie wie DDT hat uns das vergessen lassen. Damit konnte man sogar Nissen in einer Anwendung erledigen und auf Wochen vorbeugend abtöten. Bedenkenlos wurde das grossflächig angewendet. Nur SO hart und mit solchen Neben- und Nachwirkungen will man heute nicht mehr eingreifen. Längst wurde das DDT verboten, längst gibt es keine Mittel vergleichbarer Wirksamkeit mehr, die nicht ebenso wie Pflanzenöl mehrere Anwendungen bräuchten. Es muss nicht immer die dicke Keule sein. Es geht auch sanft, nicht nur mit möglichst krassen Mitteln.

  • Ute HamiltonJames schrieb am 27.10.2009, 12:38 Uhr

    Die Läuse lassen sich noch leichter rauskämmen, wenn man in die nassen Haaren Pflegespülung reibt und die Läuse dadurch sozusagen den Halt verlieren.