Die Seborrhoische Dermatitis, besser bekannt als Kopfschuppen, ist eine verbreitete Hautkrankheit, die mit einer juckenden Kopfhaut und kleinen weißen Flocken im Haar verbunden ist. Es kann ein kosmetisches Problem sein, lässt sich aber in der Regel in den Griff bekommen. Schwach ausgeprägte Kopfschuppen lassen sich oft durch tägliches Spülen mit einem sanften, normalen Shampoo entfernen. Falls das nicht reicht, versuchen Sie Folgendes:
- Shampoos gegen Schuppen – Verschiedene rezeptfreie Anti-Schuppen-Shampoos enthalten unterschiedliche Wirkstoffe. Achten Sie bei den Inhaltsstoffen auf Zinkpyrithion, Salicylsäure, Kohlenteer, Selendisulfid, Ciclopirox oder Ketoconazol. Waschen Sie Ihre Haare täglich und achten Sie darauf, dass das Shampoo einige Minuten auf Ihrer Kopfhaut bleibt. Anti-Schuppen-Shampoos verlieren mit der Zeit etwas von ihrer Wirkung. Deshalb werden Sie wahrscheinlich verschiedene Produkte ausprobieren bzw. abwechseln müssen.
- Pflegen Sie Ihre Haare vorsichtig – Wirkstoffhaltige Shampoos können Haare und Kopfhaut belasten, weshalb Sie vorsichtig mit ihnen umgehen sollten. Besonders Produkte auf Teerbasis können braune Flecken auf hellen oder grauen Haaren hinterlassen. Hilfreich kann auch ein Wechsel zwischen einem regulären und einem Anti-Schuppen-Shampoo sein.
- Gehen Sie zum Arzt – Wenn die Schuppen über 6 Wochen bestehen bleiben, kann er Sie mit einem verschreibungspflichtigen Shampoo, einer topischen Steroidlotion, oral zu nehmenden Medikamenten oder einer Kombination daraus behandeln und so ein länger anhaltendes beschwerdefreies Intervall herbeiführen.