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„Hässliche“ Blumen – großes Allergiepotential

Menschen, die unter Heuschnupfen leiden, halten sich häufig auch von wunderschönen Blumensträußen fern, immer in der Angst, diese könnten einen Allergieanfall auslösen. Dabei ist dies in den meisten Fällen gar nicht nötig. Denn schöne Blumen sind fast niemals schuld an laufender Nase und tränenden, brennenden Augen.

Stattdessen sind es eher unscheinbare oder gar „hässliche“ Pflanzen, die einen Allergieanfall verursachen. Beifuß, aber auch der bei Gärtnern so unbeliebte Giersch und Ambrosie sorgen für die Beschwerden. Der Nachteil: Diese Pflanzen bestechen nicht durch hübsche Blütenpracht, sondern blühen vielmehr im Verborgenen. Teilweise haben sie sehr kleine Blüten, die kaum zu erkennen sind.

Hinzu kommt, dass sie massiv Pollen produzieren. Eine einzelne Ambrosie kann pro Saison bis zu einer Billion Pollen in die Luft schleudern. Und diese wiederum lösen bei bis zu drei Vierteln aller Allergiker Beschwerden aus.

Es ist übrigens genau der Verbreitungsunterschied der Pollen, der dafür sorgt, dass hübsche Pflanzen kaum Allergien auslösen. Diese nämlich nutzen Insekten für die Verbreitung ihrer Pollen. So sind diese quasi „gebunden“. Zudem kommen die Pollen durch die Insekten in der Regel immer ans Ziel, also zur nächsten Pflanze. Dadurch müssen „hübsche“ Pflanzen deutlich weniger Pollen produzieren.

Die eher als „häßlich“ zu bezeichnenden Pflanzen dagegen lassen ihre Pollen vom Wind verteilen. Diese fliegen also weiträumig herum. Zudem werden deutlich mehr Pollen freigesetzt, damit so viele wie möglich ihr Ziel erreichen – so kommt es, dass diese deutlich eher zu Allergien führen.

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Dr. Martina Hahn-Hübner
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Alte Kommentare
  • Johann Niedermayer schrieb am 30.04.2014, 16:19 Uhr

    Im Zusammenhang von Allergien verdient die NAET-Technologie Aufmerksamkeit. Der Unterschied zur Schulmedizin besteht offenbar darin, dass bei der NAET-Technologie die Desensibilisierung durch eine Beeinflussung des Energiemusters (Schwingungen) herbeigeführt wird. Die Schulmedizin dagegen macht das auf chemischem Wege. Aber wer sagt denn, dass letztlich nicht auch diese Methode auf energetischer Ebene wirkt?