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Grundlagenwissen zum Thema Heuschnupfen

Im Frühling beginnen die Augen zu jucken und tränen und die Nase läuft. Wo andere im Garten ihren Kaffee genießen, fliehen Heuschnupfen-Geplagte vor Pollen und Gräsern ins Haus. Wer den genauen Auslöser der Allergie noch nicht weiß, sollte einen Allergietest machen. Mithilfe eines Pollenflugkalenders lässt sich das Auftreten der Beschwerden zeitlich einschätzen.

Hilfe durch den Pollenflugkalender

Pollenflugkalender geben Auskunft darüber, wann welche Pflanze blüht und ihre Pollen zur Bestäubung anderer Pflanzen auf den Weg schickt. Hier kann man ablesen, wann die Belastung durch welches Gras, welche Pflanze, welchen Baum am höchsten ist und wann man als Allergiker folglich besser im Haus bleiben und die Fenster schließen sollte.

In unseren Breiten ist folgendes Belastungsprofil für Allergiker vorhersehbar:

 

Hasel und Erle

Januar: In der ersten Hälfte leichte Belastungen (< 4 Pollen pro m³ Luft) durch die Pollen von Hasel und Erle, welche zur zweiten Monatshälfte mäßig stark (4 – 20 Pollen pro m³ Luft) ausfallen.

Februar: Starke Belastung (21 – 50 Pollen pro m³) durch Haselpollen in der ersten Monatshälfte, welche sich zu einer sehr starken (> 50 Pollen pro m³) Belastung in der zweiten Monatshälfte auswächst. Die mäßige Belastung der Erle bleibt hingegen in der ersten Monatshälfte konstant niedrig. Sie steigt langsamer an bis zum Ende des Monats auf ein starkes Niveau.

Birke

März: Die Belastung durch Haselpollen sinkt auf ein starkes Niveau und bleibt über den Monat konstant. Die Belastung durch Erlenpollen ist stark in der ersten Monatshälfte und sinkt auf ein starkes Niveau gegen Monatsende. Die Birke beginnt am Monatsbeginn langsam mit der Blüte, wodurch ihre Pollen in der zweiten Monatshälfte auf ein mäßiges Niveau ansteigen.

April: Hasel und Erle belasten am Monatsbeginn mäßig und beenden ihre Blühsaison in den letzten Tagen des Monats. Die Birke verzeichnet im monatlichen Pollenflugkalender eine starke, bis zu Monatsende auf sehr stark anwachsende Pollenmenge. Ebenso beginnen die ersten Gräser in diesen Monat mit der Blüte. Auf den Feldern blüht der erste Roggen und belastet leicht.

Roggen und Wildgräser

Mai: Die letzten Hasel- und Birkenpollen verschwinden im Laufe des Monats, während die Birke in der ersten Monatshälfte eine stark belastende Pollenmenge erzeugt. Erst gegen Monatsende mäßigt sich ihre Blühaktivität. Sowohl Roggen als auch Wildgräser beginnen mit ihrer vollen Blühphase und steigern ihre Pollenproduktion gegen Monatsende zu einer starken Belastungskonzentration für den Allergiker.

Juni: Die Birke verblüht im Laufe des Monats während die Hauptblütephase von Roggen und Wildgräsern mit sehr starken Pollenbelastungen zum Monatsbeginn einsetzt. Ebenfalls belastend wirkt der Beginn der Beifußblüte in der zweiten Monatshälfte.

Beifußblüte

Juli: Während die Belastung durch Roggenpollen in diesem Monat langsam dem Ende zu geht, beginnen die Wildgräser mit einer weiteren sehr stark belastenden Blütezeit. Ebenfalls stark ist die Belastung durch die Beifußblüte besonders gegen Monatsende. Neu hinzu kommt die eingeschleppte Ambrosia. Ihre Pollen gelten als besonders aggressiv und allergen. Ihre Blütezeit beginnt in der zweiten Monatshälfte.

August: Der Roggen verblüht langsam, während die Belastung durch Gräserpollen mäßig bleibt. Die Belastung durch Beifuß und gegen Monatsende durch die Ambrosia verstärkt sich.

Ambrosia

September bisNovember: Die Gräser verblühen und die Ambrosia lässt in ihrem Pollenflug langsam nach. Bis Mitte November ist mit einer schwachen Belastung durch Ambrosia zu rechnen.

Dezember: In der zweiten Monatshälfte beginnt der Hasel mit seiner Blüte und belastet die Luft gering.

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