Hautkrebs: Welche Frauen tragen höheres Vulvakrebsrisiko?
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Es gibt mehrere Risikofaktoren für Vulvakrebs. Allerdings tritt er selbst bei den Frauen mit einem hohen Risiko selten auf. Folgende Faktoren erhöhen das Risiko einer Erkrankung:
- Alter – 96 % der im Jahr 2000 in Deutschland an Vulvakrebs verstorbenen Frauen war älter als 50 Jahre (Statistisches Bundesamt, Bonn). In den USA sind 7% der betroffenen Frauen bei der Diagnosestellung älter als 50 und 2/3 von ihnen älter als 70 Jahre. Zu beobachten ist jedoch eine steigende Anzahl von 30- bis 40-jährigen, bei denen eine Diagnose gestellt wird. Experten erklären sich die zunehmende Anzahl von jüngeren betroffenen Frauen mit Tabakgenuss, Krankheiten, die das Immunsystem schwächen und den Kontakt mit dem menschlichen Papillomavirus (HPV), das durch Geschlechtsverkehr übertragen wird.
- Intraepitheliales Vulvakarzinom – An intraepitheliales Vulva-karzinom erkrankt zu sein, erhöht das Vulvakrebsrisiko. Allerdings werden die meisten Vor-Krebsstadi-en mit entsprechender Behandlung nicht kanzerös.
- Der Kontakt mit bestimmten menschlichen Papillomaviren – HPVs könnten Schätzungen zufolge für die Hälfte aller Vulvakrebsfälle verantwortlich sein. Das Risiko einer HPV-Infektion steigt, wenn bereits in jungen Jahren sexuelle Kontakte bestanden oder wenn eine Person viele Sexualpartner hatte oder einen Partner, der wiederum zuvor viele sexuelle Kontakte hatte.
- Rauchen – Rauchen erhöht das Risiko eines wiederholten Auftretens von intraepitheliales Vulva-karzinom.
- HIV-Infektion – Wenn Sie HIV-infiziert sind, sind Sie anfälliger für HPV-Infektionen. Damit erhöht sich Ihr Risiko für Vulvakrebs.