Hautkrebs: Vorbeugung mit Vitamin A, Folsäure und Zink
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Auch in unseren Breiten steigt das Hautkrebsrisiko unaufhörlich – Sonnencremes mit hohem Lichtschutzfaktor sind einfach nicht mehr ausreichend. Die deutschen Hautärzte schlagen Alarm: Nicht nur der tödliche schwarze Hautkrebs (Melanom) fordert immer mehr Opfer. Auch die Erkrankungen an den so genannten weißen Hautkrebsarten, wie dem Basaliom und dem Stachelzellenkarzinom, haben erheblich zugenommen.
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Insgesamt hat sich die Zahl der Hautkrebsfälle in den vergangenen 20 Jahren versechsfacht, so Professor Rudolf Stadler, Chefarzt der Hautklinik am Klinikum Minden, bei einer Dermatologen-Fachtagung im Dezember 2004 in Köln. Die Hauptursache ist zu intensives Sonnenbaden. Aber ohne Sonne geht es auch nicht. So brauchen wir z. B. täglich eine bestimmte Dosis UV-Licht für unsere körpereigene Vitamin-D-Produktion.
Vitalstoffe schützen Ihre Haut von innen
Wie Sie auf gesunde Weise Sonne tanken und Ihre Haut durch die Einnahme von Vitalstoffen, z. B. Vitamin A Folsäure und Zink, wirksam schützen, erfahren Sie in diesem Beitrag. Außerdem sagen wir Ihnen, welche Hautveränderungen ein Frühwarnsignal für Krebs sein können und wann Sie sicherheitshalber einen Arzt aufsuchen sollten.
Vorsicht vor zu viel Sonne!
Die unsichtbare UV-Strahlung dringt tief in das Bindegewebe ein, zerstört die Kollagenfasern des Bindegewebes und macht die Blutgefäße durchlässiger, sodass die Krebszellen schnell in die Blutbahn gelangen.
Das sind die gesunden Wirkungen des Sonnenlichts:
- Aktivierung der körpereigenen Vitamin-D-Bildung für stabile Knochen
- Stärkung der Immunabwehr
- Aufhellung der Stimmung und Vorbeugung gegen Winterdepressionen
- Förderung der Abheilung von Akne, Neurodermitis und Schuppenflechte
Um die gesunden bzw. heilenden Wirkungen des Sonnenlichts zu nutzen, reichen täglich 15 bis 30 Minuten Aufenthalt an der Sonne. Alles was darüber hinausgeht, schädigt unsere Haut auf vielfache Weise, wenn wir sie nicht schützen. So kommt es auch zu gefährlichen Veränderungen des Erbguts (DNA) der Hautzellen, die zu Hautkrebs führen können.
So unterscheiden sich die drei häufigsten Hautkrebsarten:
Schwarzer Hautkrebs
- Melanom: schnelle Wucherung von pigmentbildenden Zellen und rasche Ausbreitung über die Blutbahn. Potenziell tödlich.
Weißer Hautkrebs
- Basaliom: langsame Wucherung von Basalzellen der Oberhaut mit Gewebezerstörung, aber lokal begrenzt, damit keine Metastasenbildung. Selten tödlich.
- Spinaliom (Stachelzellenkarzinom): schnelle Wucherung von Stachelzellen der Oberhaut mit rascher Metastasenbildung über die Lymphbahnen. Potenziell tödlich.
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