Hautkrebs: Sonnenstudios erhöhen Risiko
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Für Wissenschaftler der Darthmouth Medical School in US-Bundesstaat New Hampshire hat sich der Verdacht erhärtet, dass der Besuch von Sonnenstudios das Hautkrebsrisiko erhöht. Für die Studie wurden 800 Hautkrebspatienten aus New Hampshire im Alter zwischen 25 und 74 Jahren zu ihrer „Solarien-Vergangenheit“ befragt. Als Kontrollgruppe dienten 500 gesunde Einwohner. Die Ergebnisse sind im Journal of the National Cancer Institute im März 2002 erschienen.
Insgesamt zeigte sich, dass Studienteilnehmer, die sich in der Vergangenheit künstlich bräunen ließen, gegenüber jenen, die auf Solarienbesuche verzichteten, ein 2,5faches Risiko hatten, ein Plattenepithel-Karzinom zu entwickeln. Das Risiko, an einem Basalzell-Karzinom zu erkranken, erhöhte sich um das 1,5fache. Nach Angaben von Studienleiterin Dr. Margaret Karagas produzieren die UV-Lampen in Sonnenstudios eine besonders intensive und konzentrierte Strahlung. Mittlerweile überlegen die britischen Gesundheitsbehörden, Minderjährigen wegen der Hautkrebsgefahr den Zugang zu Bräunungsstudios zu verwehren. Ob es sich lohnt, für eine durchgebräunte Haut ein erhöhtes Krebsrisiko in Kauf zu nehmen, müssen Sie selbst entscheiden. Aber die Beschwichtigungsversuche der Sonnenstudiobetreiber stehen nach dieser Studie mehr und mehr auf wackligen Füßen.