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Bekannter Immunhemmer erhöht das Hautkrebsrisiko

Der Wirkstoff Azathioprin, der nach Organtransplantationen, bei Rheuma und anderen Autoimmunerkrankungen die körpereigene Abwehr in Schach halten soll, erhöht das Hautkrebsrisiko in extremem Maße! Davor warnte das britische Wissenschaftsmagazin Science Ende September 2005.

Dr. Peter Karran vom Krebsforschungszentrum in London fand bei Untersuchungen von menschlichen Hautzellen heraus, dass sich Azathioprin im Erbgut der Hautzellen anreichert und damit den UV-A-Schutz blockiert. Außerdem führt der Wirkstoff unter UV-A-Licht-Einfluss zu einer verstärkten Bildung von Sauerstoffradikalen im Hautgewebe.

Falls Sie Azathioprin einnehmen und ein Wechsel des Medikaments nicht möglich ist, sollten Sie unbedingt pralles Sonnenlicht meiden – auch im Winter! Schützen Sie Ihre Haut aber auch im Schatten vor der reflektierten UV-Strahlung, indem Sie sich mit einem Sonnenblocker (Lichtschutzfaktor über 30) eincremen. Das gilt im Winter ganz besonders für Ihr Gesicht!

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