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Hautkrebs: Behandlung

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Sylvia Schneider
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Die einzige Möglichkeit, Hautkrebs festzustellen, ist die Entnahme einer Gewebeprobe. Wenn Hautkrebs diagnostiziert worden ist, hängt die Behandlung von deren Größe, Art, Tiefe und Fundort ab. Die meisten Therapien nutzen eine örtliche Betäubung bei ambulanter Behandlung. Hier sind die Möglichkeiten, wie man Basalzellkrebs und Plattenepithelkrebs behandeln kann:

  • Kürettage und Elektrodessikation – Der Tumor wird mit einer runden Klinge, Kürette genannt, abgeschabt. Mit einer elektrischen Nadel werden dann die verbliebenen Tumorzellen zerstört. Bei diesem Verfahren kann eine flache, weiße Narbe zurück bleiben.
  • Kryochirurgie – Hierbei wird der Hautkrebs durch Einfrieren mit flüssigem Stickstoff (-196° C) zerstört. Das abgestorbene Gewebe blättert ab, während es auftaut. Diese Behandlung kann eine weiße Narbe zurücklassen.
  • Mikrographische Chirurgie nach Moh – Die Wucherung wird Schicht für Schicht abgetragen und mikroskopisch untersucht, bis alle Tumorzellen entfernt sind

Im allgemeinen ist die Moh’sche Chirurgie am besten geeignet, Tumore zu bekämpfen, ohne unnötig viel gesunde Haut aus der Tumorumgebung zu entnehmen. Die mikrographische Chirurgie nach Moh wird daher häufig bei Krebs im Gesicht und am Nacken eingesetzt.


  • Exzisionschirurgie (Ausschneiden) – Das Krebsgewebe und ein Rand gesunder Haut werden ausgeschnitten. Ausschneiden wird insbesondere für tieferliegendes Krebsgewebe angewendet.

Großzügiges Ausschneiden (wobei noch mehr gesunde Haut um den Tumor entfernt wird) ist gewöhnlich die beste Therapie gegen Melanome. Exzision kann einen Arzt erfordern, der mit Rekonstruktionsmethoden vertraut ist, um Narbenbildung, besonders im Gesicht, zu vermeiden.

  • Strahlentherapie – Tägliche Bestrahlungen, meist 1 bis 4 Wochen lang, können bei Basal- und Plattenepithetumoren eingesetzt werden, wenn für die Patienten eine Operation nicht in Frage kommt.

Auch wenn diese Therapie über einen Zeitraum von 5 Jahren einen Behandlungserfolg von 90% und mehr erzielt, hat die Moh’sche Chirurgie die höchste Erfolgsrate – 99% bei Menschen mit Basalzellkrebs und 97% bei Menschen mit Plattenepithelkrebs.

Die Behandlung von Melanomen hängt von der Dicke und der Tiefe der Hautveränderung ab. Entscheidend ist auch, ob sich der Krebs bereits außerhalb der Haut ausgebreitet hat, zum Beispiel bis zu den Lymphknoten. Bei Melanomen im frühem Stadium besteht die beste Behandlung in einer chirurgischen Entfernung.

Dabei wird das Krebsgewebe und ein Rand gesunder Haut sowie eine Schicht unterhalb der Haut entfernt. Bei den meisten Melanomen im frühem Stadium reicht dieses Verfahren, um den Krebs zu bekämpfen. Bei Melanomen, die ein hohes Risiko darstellen, wird möglicherweise auch eine Entfernung der regionalen Lymphknoten vorgenommen.

Wenn Melanome sich jenseits der Haut ausgebreitet haben, umfassen die Behandlungsmöglichkeiten chirurgische Entfernung, Chemo,- Strahlenund Immuntherapie. Es ist wichtig, die unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten sowie deren potenzielle Risiken und Nebenwirkungen zu kennen.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber, welche Behandlung für Sie die Beste ist.

 


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