Hautkrebs: Behandlung von Vulvakrebs
Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf der Übersichtsseite Hautkrebs
GNL5356
Sind veränderte Hautbereiche erst einmal erkannt, dann hängt die weitere Behandlung davon ab, in welchem Stadium die Veränderungen sind (präkanzerös oder kanzerös) und welchem Zelltyp die veränderten Krebszellen angehören. Auch das Alter der Patientin und deren Gesundheitszustand werden bei der Therapie berücksichtigt.
Eine Operation ist die häufigste Behandlungsmethode. Mit Hilfe einer Laserbehandlung können die oberflächlichen, abnormen Zellen zerstört werden. Dabei hat die Haut eine hohe Chance, mit minimaler Narbenbildung abzuheilen, eine histologische Untersuchung auf Radikalität und Eindringtiefe ist dann nicht mehr möglich.
Größere, veränderte Hautareale oder Vulvakrebs im fortgeschrittenen Stadium müssen in der Regel operativ entfernt werden, zusammen mit den Lymphknoten in der Leiste. Falls größere Gewebebereiche entfernt werden müssen, sind Hauttransplantationen und eine plastische Operation notwendig. Betrahlungen oder Chemotherapie werden nur selten angewendet und dann auch nur für Patientinnen mit Vulvakrebs im fortgeschrittenen Stadium.
Wird Vulvakrebs früh erkannt, so ist die Heilungsrate hoch. Sie sollten daher, falls Sie an Ihrer Vulvahaut irgendeine Veränderung bemerken zum Arzt gehen. Regelmäßige gynäkologische Untersuchungen in Verbindung mit einer Kontrolle der Vulvahaut sind wichtig.
ähnliche Beiträge
- Daran erkennen Sie einen Hautkrebs
- Fahnden Sie jetzt nach Hautkrebs
- Ist die neue Hautkrebs-Untersuchung für Sie sinnvoll?
- Hautkrebs hat viele Gesichter
- Neue Hautkrebs-Risiken: So schützen Sie sich!
- Schwarzer Hautkrebs: Früherkennung sichert hohe Überlebenschance
- Sonnenschutz: Bitte nicht sparsam werden!
- So unterscheiden Sie Muttermale von Hautkrebs