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So viele Haare dürfen Sie täglich verlieren

Etwa zwei Millionen Haare wachsen verteilt über Ihren ganzen Körper. Jedes der Kopfhaare wächst bei einem gesunden Menschen mit einer Geschwindigkeit von rund einem Zentimeter im Monat. Dies ist den haarbildenden Zellen zu verdanken. Sie teilen sich schneller als andere Zellen im Körper, da im Bereich der Haarwurzeln ein außerordentlich angeregter Stoffwechsel herrscht.

Das einzelne Haar wächst in bestimmten Schüben. Die Länge der Wachstumszyklen richtet sich danach, wo am Körper das Haar sitzt. Das Kopfhaar wächst im allgemeinen etwas langsamer als das unter den Achseln, als die Wimpern oder die Augenbrauen.

Der Lebenslauf des Haares besteht aus drei unterschiedlichen Phasen:

  • der Wachstumsphase – sie dauert etwa zwei bis sechs Jahre
  • der Übergangsphase – sie braucht etwa zwei Wochen
  • der Ruhephase – sie liegt zwischen zwei und vier Monaten.

Etwa 70 bis 100 Haare fallen pro Tag aus, das ist völlig normal. Im Frühjahr und im Herbst sind es etwas mehr als im Sommer und im Winter. Hält der Haarausfall über längere Zeit an und gehen die Haare gar büschelweise aus, handelt es sich um echten Haarausfall, medizinisch Alopezie. Meist macht sich das Leiden zunächst vorne am Kopf im so genannten Parietalbereich bemerkbar – leider gerade da, wo andere es auch am ehesten sehen. Im fortgeschrittenen Alter wird das Haar nicht mehr so lang und auch nicht mehr so dick wie in jungen Jahren. Nach außen hin wirkt es dann so, als werde das Haar weniger.

 

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Alte Kommentare
  • Doris von der Ropp schrieb am 16.12.2011, 13:52 Uhr

    finde die info sehr aufschlussreich - bin 56 jahre jung und schon früh ergraut - meine haare sind feiner geworden und deshalb sehen sie wie weniger aus... aber ich färbe nicht und ich föhne nicht...damit meine kopfhaut nicht belastet wird...

  • Rainer Seifert schrieb am 16.12.2011, 19:05 Uhr

    Grüß Gott Frau Schneider, das weltbekannte Krankenhaus in Berlin heißt immer noch Charite´. Was würde Prof. Sauerbruch sagen, wenn Sie hier jedesmal den letzten,betonten Buchstaben weglassen?

  • Gabriele schrieb am 17.12.2011, 18:10 Uhr

    Ich gebe immer die Empfehlung, wenn jemand über starken Haarausfall klagt und es sind kaum Hinweise gegeben, daß dies auf genetische Einflüsse zurückzuführen ist oder schlechte Ernährung: Hormone checken lasen vom Arzt (Schilddrüse) Stress abbauen (durch Joga, Sport, Arbeitsplatzwechsel usw.) Wenn jemand mehr und mehr Haare verliert, wenn es stumpf aussieht und matt, trotz gesunder Ernährung (Viel Gemüse, Obst, Nüsse, Samen, Kräuter, wenig Fleisch und Fisch bzw. tierisches Eiweiß) liegt es oft nahe, daß eine starke "Metallvergiftung" vorliegt (Quecksilber, Cadmium, Blei usw.). Dann ist dringend eine Metallausleitung angesagt (was eigentlich sowieso jeder tun sollte, ob krank oder nicht krank) Koriander, Chlorella-Alge, Bärlauch oder mit einer Chelat-Therapie (eine Art Blutwäsche) Auch ist nach "Blut-Parasiten" zu schauen. Macht aber i.d.R ein Heilpraktiker mittels "Dunkelfeld-Analyse" Die "klassische Schulmedizin" hat leider kaum Interesse daran, die Ursachen von Krankheiten zu heilen. Leider verdient man an der "Sympton-Kurierei" mehr Geld und durch "Symptomverschiebung" sind die Kunden schon für den nächsten Termin disponiert. Auch Kliniken müssen heute ökonomisch arbeiten und brauchen stets volle Bettenbelegung usw. Nehmen Sie ihr SChicksal selber in die Hand. Entgiften Sie ihren Körper und er kann eigentlich nicht mehr krank werden, nur noch verunfallen... und auch dafür sind SIE zuständig, wachsam zu bleiben.

  • österreich schrieb am 19.12.2011, 19:45 Uhr

    meine Seele ist zerstört und nun gehen mir die Haare sehr aus und sie sind sehr grau geworden. War immer ein sehr zufriedener und gesunder Mensch. Was soll ich tun.