Haarausfall: Mögliche Ursachen
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GNL5356
- Arzneimittel: Chemotherapeutika bei Krebspatienten sowie eine Reihe gängiger Wirkstoffe, z. B. Antiepileptika, Cholesterinsenker, blutverdünnende Mittel (z. B. Marcumar®), Betablocker und Schilddrüsenmedikamente, können zu Haarausfall führen.
- Hormone: Während Umstellungsphasen (Schwangerschaft, Wechseljahre, Absetzen von Hormonpräparaten) kommt es leicht zu Haarverlusten.
- Umweltgifte: Vor allem Schwermetalle (Blei, Cadmium, Quecksilber) können das Haarwachstum empfindlich stören.
- Stress: Psychische Belastungen führen häufig zu Haarausfall.
- Ernährungsmängel: Im Rahmen von „Crash-Diäten", bei denen mehrere Kilo pro Woche abgespeckt werden, ist Haarausfall an der Tagesordnung. Aber auch schleichende Vitalstoffmängel durch zu wenig Obst, Gemüse oder Vollkornprodukte können langfristig das Haarwachstum bremsen.
- Falsche Haarpflege: Unverträglichkeiten von Shampoos, Färbemitteln oder bei Dauerwellen, straff zusammengebundene Haare.