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Haarausfall: B-Vitamine fördern Haarwuchs

Sehr häufig verbergen sich hinter einem Haarverlust unerkannte Vitalstoffmängel. Als spezielles „Haarvitamin“ gilt das zu den B-Vitaminen zählende Biotin. Es unterstützt viele Stoffwechselreaktionen, die auch für das Haarwachstum wichtig sind. Des Weiteren fördert es den Einbau schwefelhaltiger Aminosäuren, die der Haarstruktur Festigkeit verleihen.

Von großer Bedeutung ist darüber hinaus das Vitamin B6. Es verhindert überhöhte Zinkverluste des Körpers über die Niere. Da die meisten B-Vitamine Hand in Hand zusammenarbeiten, sollten Sie sinnvollerweise als Präparat einen so genannten Vitamin-B-Komplex einnehmen. Das sind sämtliche B-Vitamine in einem ausgewogenen Verhältnis gemischt. Solche Präparate erhalten Sie in Apotheken und Drogeriemärkten. Die Monatstherapiekosten liegen für Zink, Biotin und den Vitamin-B-Komplex zusammen bei 10 bis 20 Euro.

Ergänzung durch Aminosäuren in schweren Fällen von Haarverlust

In besonders hartnäckigen Fällen von Haarverlust ergänzen Sie diese Vitalstoffe durch die schwefelhaltigen Aminosäuren Cystein und Methionin. Sie beteiligen sich entscheidend am Aufbau der Haarproteine. Diese Vitalstoffe beziehen Sie über eine Apotheke oder direkt im Versandhandel. Die Therapiekosten betragen pro Monat 10 bis 15 Euro.

Nehmen Sie die Präparate drei bis sechs Monate lang ein. Wenn sich danach keine Besserung zeigt, beruht Ihr Haarausfall mit großer Wahrscheinlichkeit nicht auf einem Vitalstoffmangel. Sprechen Sie dann mit Ihrem Arzt über unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten.

Achten Sie auch auf Zink!

Achten Sie ganz darüber hinaus auf Ihre Versorgung mit dem Spurenelement Zink. Mediziner des Necker-Hospitals in Paris zeigten 1988, dass Zink die schädliche Testosteron-Wirkung in der Haarwurzel unterdrückt. So wirkt es ähnlich wie das wissenschaftlich erprobte Haarwuchsmittel Propecia®. Mehrere Studien weltweit ergaben seitdem, dass Zink (2 x täglich 10 bis 20 mg über einen Zeitraum von zwei bis sechs Monaten) die beginnende Glatzenbildung stoppen kann.

Wenn Sie ein Zinkpräparat anwenden, sollten Sie es eine Stunde vor einer Mahlzeit einnehmen. Das erhöht seine Bioverfügbarkeit.

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