Gürtelrose: Neues Impfserum
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In Kürze wird es möglich sein, gegen die äußerst schmerzhafte Gürtelrose – medizinisch Herpes zoster – ein Impfserum einzusetzen.
Mit einer erfolgreichen Impfung können der Ausbruch der Gürtelrose sowie die akuten und chronischen Nervenschmerzen (postzosterische Neuralgie, PZN) verhindert werden. In einer Untersuchung an mehr als 38.000 Erwachsenen wurde der Lebendimpfstoff überprüft.
Eine Infektion mit Windpockenviren in der Kindheit ist meist die Ursache für eine Gürtelrose. Denn die Viren schlummern lebenslang in den Schaltstellen der Nerven. Zwar bildet jeder, der eine Windpockeninfektion überstanden hat, Antikörper. Doch die sind nicht stark genug, um das schlummernde Virus in Schach zu halten, wenn es „aufwacht“ und aktiv wird. Dazu gehören bestimmte Abwehrzellen, die T-Lymphozyten, die eine Aktivierung der Viren in den Nervenschaltstellen unterbinden.
Gerade bei älteren Menschen bewirkt die Impfung eine Aktivierung dieser so wichtigen Abwehrzellen.
Gerade bei älteren Menschen bewirkt die Impfung eine Aktivierung dieser so wichtigen Abwehrzellen.
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