Gürtelrose: Naturheilverfahren stärken Abwehrkräfte
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Naturheilverfahren stärken Ihre Abwehrkräfte
Als unterstützende Maßnahme oder wenn Sie die Gürtelrose nicht allzu arg erwischt hat, können Sie zur Linderung der Entzündung und der Schmerzen auf verschiedene naturheilkundliche Verfahren vertrauen.
Folgende Maßnahmen haben sich bei Gürtelrose bewährt:
- Akupunktur gegen den Schmerz
- Eigenblutbehandlungen
- Enzymtherapie
- Neuraltherapie
- Sauerstoff- und Ozontherapie
Im Fall der Gürtelrose soll mit diesen Maßnahmen vor allem die Chronifizierung der Schmerzen verhindert werden. In Ihrem Jahresindex finden Sie nähere Hinweise auf die genauen Anwendungsverfahren.
Da ein Ausbruch der Gürtelrose meistens auf eine geschwächtes Immunsystem hindeutet, das die Viren nicht mehr wie sonst jahrelang vorher in Schach halten kann, sollten Sie auch an die Steigerung Ihrer Abwehrkräfte denken.
Ihr Immunsystem trainieren Sie beispielsweise mit Kneippschen Anwendungen (Güsse, Bäder etc.) oder regelmäßigen Saunagängen. Als pflanzliche Immunstimulanzien haben sich unter anderem Echinacea-Präparate bewährt.
Bienengift und Vitamine bremsen das Virus aus
In der Homöopathie gibt es ebenfalls eine Reihe von Mitteln, die ein erfahrener Therapeut je nach den individuellen Begleitumständen der Gürtelrose auswählen muss. So wird er beispielsweise bei brennenden, stechenden Schmerzen vor allem auf Präparate aus Bienengift (Apis) setzen. Bei extremem Berührungsschmerz ist Schlehe (Prunus spinosa) das Mittel der Wahl. Bewährt hat sich darüber hinaus Seidelbast (Daphne mezereum).
Gute Erfahrungen liegen auch beim Einsatz von hoch dosierten Vitalstoffen vor. So wird in der akuten Phase zur Unterstützung des Immunsystems die tägliche Einnahme von bis zu 3 x 1 g Vitamin C, 600 I. E. (ca. 400 mg) Vitamin E sowie 50 mg Zink empfohlen.
Viele naturheilkundige Ärzte verabreichen den Patienten zweimal wöchentlich eine Infusion mit einem hoch dosierten Gemisch von B-Vitaminen. Diese Vitalstoffe gelten gemeinhin als „Balsam für die Nerven“.