Gürtelrose: Auslöser
Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf der Übersichtsseite Gürtelrose
Die Gürtelrose wird durch Mitglieder der Herpes-Familie ausgelöst, die auch für andere Erkrankungen verantwortlich sind. Herpesviren sind Tarnkünstler. Haben sie sich einmal im Körper eingenistet, lassen sie sich nicht wieder vertreiben. Sie schlummern in den Zellen an Enden von kleinen Nervengeflechten bis sich eine Gelegenheit findet, dem Menschen Stress zu machen. Etwa wenn Sie selbst Stress haben oder Ihr Immunsystem geschwächt oder mit einem anderen Krankheitserreger beschäftigt ist.
GNL5356
Die Familie der Herpesviren ist groß und besteht aus einigen hundert Mitgliedern. Sie rufen eine Vielzahl unterschiedlicher Krankheitsbilder hervor – wie die Lippenbläschen, den Genitalherpes, Windpocken, Gürtelrose oder Pfeiffersches Drüsenfieber. Experten schätzen, dass etwa 60 bis 90 % aller Bundesbürger Herpesviren in sich schlummern haben. Viele wissen nichts davon.
Auch das Pfeiffersche Drüsenfieber ist eine Krankheit aus dem Hause Herpes. Es wird durch das so genannte Epstein- Barr-Virus ausgelöst und macht sich meist bei älteren Kindern oder Jugendlichen bemerkbar. Nach anfänglichen Symptomen kommt es zu Mandelentzündungen und Schwellungen der Lymphknoten am ganzen Körper.
Besonders die Lymphknoten am Hals können die Größe eines Hühnereis erreichen. Oft werden Milz und Leber in Mitleidenschaft gezogen. Das Fieber kann mehrere Wochen andauern. Dem kann sich eine lange Erschöpfungsphase anschließen. Übertragen wird diese Herpes-Form durch Speichel, was ihr auch den Namen Kusskrankheit einbrachte.
Einigen Herpes-Viren wird nachgesagt, dass sie an der Entstehung für manche Krebs-Erkrankungen mit verantwortlich sind. So wird der Epstein-Barr-Virus für Krebs-Erkrankungen des Lymphsystems verantwortlich gemacht.
Diese Risikofaktoren können eine Gürtelrose auslösen:
- Stress
- zu lange Sonnenbäder Überanstrengung
- Diabetes
- rheumatoide Arthritis
- Grippe
- Tumorleiden (auch unerkannte)
- chronische Infektionen (z.B. Hepatitis, HIV)
- Einnahme abwehrschwächender Medikamente wie Kortison oder Antibiotika
- Störfelder wie chronische Entzündungen oder Narben
- falsche Ernährung und Bewegungsmangel
ähnliche Beiträge
Weitere Beiträge zu diesem Thema
Kostenlose Newsletter
Heilen mit Vitalstoffen
Wie Sie Krankheiten für immer besiegen mit Vitaminen, Mineralstoffen und Nahrungsergänzungsmitteln
Klicken Sie hier für weitere Informationen zu Heilen mit Vitalstoffen