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Eine Gürtelrose kann jeden treffen!

Der Name Gürtelrose leitet sich von dem auffälligen Hautausschlag ab, der häufig von der Wirbelsäule ausgeht. Dabei bildet sich ein- oder seltener beidseitig ein gürtelähnlicher Streifen aus Bläschen, die auch rosettenförmig gruppiert sein können. Die starken Schmerzen, die die flüssigkeitsgefüllten Bläschen begleiten, sind die Folge von Nervenentzündungen, die schließlich auf die Haut übergreifen.

Inhalt

Schuld ist ein Herpes-Virus

Weniger bekannt ist, dass Mitglieder der Herpes-Familie neben der Gürtelrose auch für andere Erkrankungen verantwortlich sind. So haben wir fast alle in unserer Kindheit mit dem Varizella-Zoster-Virus Bekanntschaft gemacht. Es löst die Kinderkrankheit Windpocken aus.

Bei dieser durch Tröpfcheninfektion übertragenen Krankheit bildet sich auf dem gesamten Körper ein roter pusteliger Ausschlag, der etwa nach fünf Tagen wieder abheilt. Die juckenden Bläschen sind mit einer zunächst klaren Flüssigkeit gefüllt, die sich bald eintrübt. Die Bläschen trocknen aus, es bilden sich Schorf und Krusten. Werden die stark juckenden Bläschen aufgekratzt, können dauerhafte Narben entstehen.

Bekommen Erwachsene Windpocken, sollte rasch ein Arzt zu Rate gezogen werden, denn in diesen Fällen kann es zu besonders schweren Verläufen mit ernsthaften Komplikationen kommen. Je älter Sie sind, desto stärker die Schmerzen Gelingt es einigen von den Varizella-Zoster- Viren, sich – trotz heftiger Abwehrreaktion des Körpers – in Nervenknoten einzunisten, kennen diese ebenfalls später wieder in Aktion treten.

Dann lernen wir sie als Herpes-Zoster oder Gürtelrose kennen, jener schmerzende Bläschenreif um die Leibesmitte. Diese Infektion tritt allerdings gelegentlich auch an anderen Körperteilen auf – etwa als Kopfrose. Jeder Fünfte über 50 soll davon betroffen sein.

Die Gürtelrose kündigt sich meist durch ein allgemeines Krankheitsgefühl mit leichtem Fieber an. Danach tritt der Ausschlag auf, der mit heftigen Schmerzen verbunden sein kann. Je älter der Betroffene ist desto stärker sind die Schmerzen. Innerhalb der nächsten sieben bis zehn Tage entwickeln sich immer neue Hautausschläge, die dann nach zwei bis drei Wochen abgeheilt sind.

Symptome einer Gürtelrose

Erst fühlen Sie sich nur angeschlagen und erschöpft, haben vielleicht leichtes Fieber und Kopfschmerzen. Irgendetwas scheinen Sie auszubrüten. Einige Tage später aber treten dann die typischen Gürtelrose-Symptome auf: Ein schmerzhafter, roter Hautausschlag, der sich aus flüssigkeitsgefüllten Bläschen zusammensetzt. In den meisten Fällen heilt die Gürtelrose folgenlos ab, allerdings sind bei manchen Betroffenen noch Wochen später Nervenschmerzen möglich.

Abfolge der Symptome

  • Vorsymptome: Erhöhte Temperatur und Kopfschmerzen
  • Eindeutige Symptome: schmerzhafter Hautausschlag mit Schwellungen und Bläschenbildung
  • Reaktivierungsphase: Nervenschmerzen (bei einigen Patienten)

Schmerz noch vor den Bläschen

Im Allgmeinen kann man sagen, dass sich die Gürtelrose durch ein allgemeines Krankheitsgefühl mit leichtem Fieber ankündigt. Typischerweise tritt zuerst der Schmerz auf, bevor sich die Bläschen bilden. Danach tritt der Ausschlag auf, der mit heftigen Schmerzen verbunden sein kann. Je älter die betroffene Person, desto stärker die Schmerzen. Innerhalb der nächsten sieben bis zehn Tage entwickeln sich immer neue Hautausschläge, die nach zwei bis drei Wochen abgeheilt sind.

Die typische Gürtelbildung der Bläschen ist darauf zurückzuführen, dass sich das Virus von einem Nervenknoten über die von dort ausgehenden Nervenbahnen ausbreitet, die ein begrenztes streifenförmiges Areal versorgen. Genauso wie die Windpocken enthalten die Bläschen bei der Gürtelrose aktive Viren.

Bei Gürtelrose Ansteckung vermeiden

Die Ansteckungsgefahr mit dem Virus ist gering. Gürtelrose ist nur über Tröpfcheninfektion ansteckend, denn die in den Bläschen enthaltene Flüssigkeit ist hoch infektiös. Wer zum ersten Mal damit in Berührung kommt, wird allerdings zunächst von Windpocken befallen. Gerade Schwangere sollten also beim Kontakt mit Infizierten Vorsicht walten lassen.

Gerne befällt das Virus ältere Menschen sowie Personen, die unter einem erhöhten Stresspegel leiden. Patienten, deren Immunsystem durch bereits bestehende Krankheiten angegriffen ist, wie beispielsweise HIV-Patienten, sind ebenfalls häufiger betroffen. Auch wer krankheitsbedingt Immunsuppressiva einnehmen muss, hat ein höheres Risiko, an Herpes zoster zu erkranken.

Da mit zunehmendem Lebensalter die Schutzfunktion des Immunsystems nachlässt, kann für ältere Erwachsene eine Impfung sinnvoll sein.
Mit der richtigen und frühzeitigen Gürtelrose-Behandlung fallen die Symptome weniger stark aus und die Erkrankung ist in drei bis vier Wochen überstanden.

Lesen Sie hier, was sich hinter der Gürtelrose verbirgt, und erfahren Sie mehr über ihre Ursachen, mögliche Auslöser sowie die beste Therapie, sowohl durch konventionelle Methoden als auch mittels Naturheilverfahren. Ein bewährtes Mittel aus der Homöopathie ist Rhus toxicodendron.

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