Fußpilz oder Tinea pedis ist eine Infektion der Füße, insbesondere der Zehenzwischenräume und Fußsohlen, durch Fadenpilze oder Dermatophyten, die Hornsubstanz wie Haut, Haare und Nägel befallen.
Zu den Symptomen gehören starker Juckreiz, Rötung der Haut, Schuppenbildung und die Bildung nässender Bläschen. Fußpilz wird von Mensch zu Mensch übertragen und tritt häufig auf: In Industrieländern ist jeder Dritte schon einmal von Fußpilz befallen worden.
Drei Faktoren tragen zu einer Ansteckung bei: Ein feuchtes Fußklima, beispielsweise durch das Tragen von nicht atmungsaktiven Socken und Schuhen aus synthetischen Materialien, eine kleine Verletzung oder ein gestörter Säureschutzmantel der Haut, wodurch der Pilz die Haut überhaupt erst durchdringen kann, sowie ein geschwächtes Immunsystem.
Fußpilz sollte rasch behandelt werden, damit er sich nicht ausbreitet und weitere Komplikationen nach sich zieht. So kann er unbehandelt die Nägel befallen, die Haut so schädigen, dass es durch Bakterien und Viren zu unangenehmen Sekundärinfektionen kommt, und sich auch auf den Rest des Körpers ausbreiten, beispielsweise durch verschleppte Partikel, die sich beim Kratzen unter den Fingernägeln festgesetzt haben.
Neben einer sorgfältigen Fußhygiene stehen hierfür diverse Cremes, Salben und Sprays zur Verfügung, die über pilzabtötende Wirkstoffe verfügen und rezeptfrei in der Apotheke erhältlich sind. Ist der Pilz hiermit nicht in den Griff zu bekommen, sollte ein Dermatologe aufgesucht werden.
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