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Eichenrinde und Kamille helfen bei nässenden Ekzemen

von Sylvia Schneider

Viele Menschen mit Ekzemen scheuen sich davor, zu häufig zu Kortison zu greifen. Unbestritten ist dabei, dass beispielsweise eine Kortisonsalbe rasch helfen kann, die Symptome zu mildern und den Heilungsverlauf zu verbessern. Doch es gibt auch pflanzliche Alternativen, die sehr hilfreich sein können.

Nässende Ekzemen zeichnen sich neben Hautrötung und feuchten Bläschen vor allem durch einen unangenehmen Juckreiz aus. Hier helfen Umschläge aus Kamillenblüten oder Eichenrinde. Ihre Wirksamkeit ist auch wissenschaftlich belegt. Kamillenblüten helfen demzufolge sogar bei superinfizierten eiternden Ekzemen. Auch Eichenrinde hat sich hier bewährt. Sie ist jedoch nicht für großflächige Ekzeme geeignet. Sie sollte zudem nicht länger als zwei bis drei Wochen eingesetzt werden. Salbenzubereitungen aus beiden Heilpflanzen wirken noch im chronischen Stadium. Bei leichteren Symptomen sind hier Zubereitungen aus Hamamelis erfolgreich. Bis auf Eichenrinde eignen sich diese Heilpflanzen für die Langzeitanwendung.

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