Allergien: Weniger Milben in Federkissen
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Als eine wichtige Ursache für allergisches Asthma gilt die Empfindlichkeit auf die Ausscheidungen von Hausstaubmilben, die sich vor allem in Stoffen und in den Betten mäßig bis stark beheizter Räume finden. Bisher wurde empfohlen, für die Kissen eine synthetische Füllung zu wählen, um die allergieauslösenden Substanzen zu verringern. Jetzt hat man aber eine überraschende Entdeckung gemacht: Federkissen scheinen für diesen Zweck doch geeigneter zu sein.
Die Hausstaubmilbe nährt sich ja nicht von den organischen Substanzen der Federn, sondern von den Hautschüppchen der Benutzer. Sie kann also auch in synthetischem Milieu überleben. In Neuseeland verglich man in einer Studie über ein Jahr lang die Dichte an Ausscheidungen der Hausstaubmilbe in Kissen mit Federund Synsthetikfüllung und stellte fest, daß sich in den Synthetikfüllungen fünfmal mehr allergene Ausscheidungen ansammelten als in den federgefüllten Kissen. Der Grund dafür ist so simpel, daß er bisher kaum erwogen wurde: Es liegt nicht an den Federn, sondern an der Tatsache, daß sie in dichter gewebte Bezüge eingenäht werden müssen. Dichter gewebte Stoffe aber lassen selbst die winzigen Milben schlechter eindringen.