Allergien: Diagnose von Nahrungsmittelallergien
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Die Vermutung, dass eine Lebensmittelallergie vorliegt, dingfest zu machen, ist gar nicht so einfach. Dem Allergologen stehen zwar verschiedene Tests zur Verfügung, doch ihre Aussagekraft ist aufgrund verschiedenster Störfaktoren begrenzt. Nur in etwa 50 Prozent der Fälle liefern der Hauttest (Prick) oder der RAST (Antigen-Antikörper-Test im Blut) eindeutige Ergebnisse. Erst mit Hilfe einer Suchdiät lassen sich die auslösenden Nahrungsmittel eingrenzen.
Probleme kann es allerdings geben, wenn erst die Kombination verschiedener Nahrungsmittel zur Allergie führt. Hier kann die Diagnostik von Patientin und Ärztin große Geduld erfordern. Ein einfaches Mittel, verdächtige Nahrungsmittel ausfindig zu machen, ist ein Ernährungstagebuch.
Notieren Sie mehrere Wochen genau, was Sie alles essen (und knabbern) und trinken und natürlich auch, ob und wann nach dem Verzehr Beschwerden auftraten. Kristallisiert sich ein verdächtiges Nahrungsmittel heraus, kann dieses gezielt getestet werden. Das gezielte Austesten eines allergieauslösenden Nahrungsmittels sollte unter ärztlicher Aufsicht und gegebenenfalls in Notfallbereitschaft (in der Klinik) geschehen. Die Möglichkeit eines lebensbedrohlichen allergischen Schocks kann nicht ausgeschlossen werden!