Allergien: 10 Ursachen für eine Kontaktallergie
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Eine vor kurzem veröffentlichte wissenschaftliche Studie der Mayo Clinic hat die 10 häufigsten Ursachen für eine Kontaktallergie herausgefunden. Die Kontaktdermatitis ist eine Entzündung der Haut, die durch eine allergische Reaktion hervorgerufen oder durch äußere Einflüsse verursacht werden kann.
Etwa 9% der Deutschen, so schätzt der Deutsche Allergie- und Asthma-Bund, leiden an einer Kontaktallergie. Der wiederholte Kontakt mit dem Allergen kann zur Rötung und Schwellung der Haut sowie juckendem Ausschlag führen.
Zur Hitliste der Auslöser einer Kontaktallergie gehören:
Nickel, das häufig in Schmuckverschlüssen oder Knöpfen vorkommt.
Gold, das in der Regel als Schmuck getragen wird.
Balsam oder Perubalsam, die als Duftstoffe in Hautpflegeprodukten und Parfums verwendet werden.
Thimerosal, ein Konservierungsmittel, das in medizinischen Präparaten, zum Beispiel Impfstoffen, verwendet wird.
Neomycitinsulfat, das bei bakteriellen Infektionen als Antibiotikum eingesetzt wird.
Eine Mischung verschiedener Duftstoffe, die häufig in den verschiedensten Produkten verwendet werden.
Formaldehyd, einer der wichtigsten Grundstoffe der chemischen Industrie, der in zahlreichen Produkten verwendet wird, darunter Bindemittel, Klebstoffe, Papierharze, Kunst- und Schaumstoffe, Textilhilfsmittel, Düngemittel, Konservierungsmittel und Medikamente.
Cobaltchlorid, ein Metall, das in medizinischen Produkten, Haarfärbemitteln, Deodorants, Schnaps, Knöpfen und Werkzeugen vorkommt.
Bacitracin, ein äußerlich angewendetes Antibiotikum.
Quaternium 15, ein Konservierungsmittel, das in Kosmetika sowie Industrieprodukten wie Farbe, Poliermitteln und Wachsen verwendet wird.
Wenn der Verdacht auf eine Kontaktallergie besteht, kann ein Hautallergie-Test die Substanzen herausfinden, die zu einer allergischen Reaktion führen.