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Achtung: Diese alten Hausmittel haben bei Wunden nichts zu suchen

Jod, Alkohol, Wasserstoffperoxid zum Reinigen und Desinfizieren von Kratzern und Schürfwunden: Diese Mittel töten zwar tatsächlich Bakterien ab, stören aber auch den Heilungsprozess, weil gesunde Zellen zerstört werden. Jod enthält zudem Farbstoffe und Schwermetalle, kann Allergien auslösen. Besser: Verletzungen mit kaltem Wasser auswaschen und  mit einem sterilen Wundverband aus dem Erste-Hilfe-Kasten verbinden. Größere Wunden sollte ein Arzt versorgen. Wichtig: Ist Ihre Tetanus-Impfung noch in Takt?

Butter, Öl, Mehl bei Verbrennungen: Diese alten Hausmittel haben keinerlei positive Auswirkung, sie können im Gegenteil zu Entzündungen führen. Mehl verklebt mit der Wunde und schädigt die Haut. Besser: Halten Sie die verbrannte Stelle – sofern es sich um kleinere Verletzungen an Armen oder Beinen handelt – für maximal 10 Minuten unter kaltes Wasser. Dann decken Sie die Wunde mit einem keimfreien modernen Wundverband ab. Keine Salbe auf die Wunde geben. Brandsalbe ist heute „out“. Brandblasen keinesfalls öffnen. Sie wirken wie eine Art natürlicher Verband. Bei größeren Verbrennungen sollten Sie zum Arzt beziehungsweise den Rettungsdienst rufen.

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Alte Kommentare
  • Steffie Leimert schrieb am 07.09.2011, 08:50 Uhr

    Ein Tipp bei kleineren Verbrennungen: erst mit kaltem Wasser kühlen, dann über Nacht ein Pflaster mit "Wund- und Brandsalbe" von ALDI drauf, am nächsten Tag tut nichts mehr weh, sonst schmerzen die kleineren Verbrennungen doch mindestens 3 - 5 Tage.

  • Maria Mantel schrieb am 07.09.2011, 11:04 Uhr

    Also ich glaube nicht an jedes Hausmittel, aber als ich mich neulich an einem Waffeleisen leicht aber schmerzhaft brannte, steckte ich meine Finger in die bereitstehende Mehltuete....und der Schmerz wich in Sekunden! Bei offenen kleinen Verbrennungen nehme ich das Oel aus einer Vitamin-E-Kapsel direkt auf die Wunde, der Schmerz weicht sofort und die Wunden heilen narbenlos!

  • PEETERS Frans schrieb am 07.09.2011, 12:05 Uhr

    JOD hat KEINE Schwer Metale oder Farbstof ! MERCUROCHROME ist Farbstof und hat Queksilber . Offenen Wunde ...Ohne JOD-vilidon gibt schnel Arterien Entzündung und spater Thrombose !!! In 5-10 Tagen konte Amputaton folgen .

  • Schwitter Dorothea schrieb am 07.09.2011, 15:04 Uhr

    Kaltes Wasser bei Verbrennungen ist genauso Unsinn wie Salben und dergleichen. Was wirklich hilft und heilt ist die einfachste Methode, weil man es immer hat: Die Hitzequelle. Nach einer Verbrennung gehe man mit der verbrannten Körperstelle wieder so nahe an die Hitzequelle heran, bis der Schmerz nachläst (ca 20 Sekunden) dann warte man in dieser Position, bis der Schmerz wieder leicht anzieht. Dann hat die Selbstheilung eingesetzt, man kann sich von der Hitze entfernen. Danach tut es pratkisch nicht mehr weh und es gibt weder Blasen noch Narben. Es klingt zwar unglaublich, funktioniert aber erstaunlich. Kaltes Wasser hingegen ist für das überhitzen Gewebe nochmal ein Schock und die Stelle schmerzt logischerweise nach dem Verlassen des kalten Wassers immer noch. Versuche an Brandopfern haben diese vorzügliche Behandlungsweise mit Wärme bestätigt: man hat bei der gleichen Person versuchsweise an einer Stelle gekühlt und an der anderen mit Wärme behandelt . Die gekühlte Stelle tat viel länger weh und heilte wesentlich schlechter als die gewärmte Stelle. Gewärmt wurde mit Tüchern, die man in 60°C heissem Wasser-Alkoholgemisch getaucht hatte. In Indien versorgen homöopathische Ärtze im Anschluss an die Wärmebehandlung die Verbrennungswunden dritten Grades mit einer "Ersatzhaut": Ein Gemisch aus wenig Olivenöl und Asche aus (ungefärbter) Baumwolle wird aufgestrichen. Das verhindert die gefährliche Austrockung des Menschen. Damit können sie sogar Opfer mit allzugrossen Verbrennungen am Leben erhalten, und die Haut wuchs unter dieser atmungsaktiven Schutzschicht sogar noch ansehnlich nach.

  • Dorothea Schwitter schrieb am 07.09.2011, 15:32 Uhr

    Über Tetanus sollte man noch folgendes wissen: Ein Wundstarrkrampf entwickelt sich nur in anäroben Stellen (unter Luftabschluss). Bei oberflächlichen Schürfwunden oder blutenden Wunden besteht keine Gefahr für Tetanus. Tetanus kann sich übrigens auch in Geschlossenen Wunde (10% der Tetanus-Fälle) bilden, zB bei Quetschungen ,ohne dass "Tetanus-Bazillen" hätten eindringen können. Der Organismus produziert anscheinend diese Bazillen selber. Nach einer durchgemachten Tetanus-Erkrankung (die meisten überleben dank moderner Medizin) ist man aber leider nicht Immun gegen diese Erkrankung. Ausserdem handelt es sich bei Tetanus um das Gift dieser Bazillen. Und gegen Gift hilft auch keine Impfung. Tatsache ist, dass auch Menschen mit vorschriftsmässiger Tetanusimpfung genauso an Tetanus erkranken wie ungeimpfte. Wenn selbst eine durchgemachte Tetanus keinen Schutzt bietet, wie will eine Impfung dies erreichen. Die hauptfaktoren für das Entstehen von Wundstarrkramp sind eine schlechte Durchblutung der zerstörten Gewebeteile, so dass die kaputten Zellen nicht gut abgebaut und abtransportiert werden könne, wodurch es deshalb zu diesem Krämpfen führt (Vergiftung) Gefährtet sind alte Menschen und Diabetiker. Da hilft nur eines: Wunden einen Moment bluten lassen, Stichwunden drücken bis Blut herauskommt und Prellungen Massieren oder Heisskaltgüsse vornehmen. Und wenn sich immernoch Tetanus einstellt, mit dem typischen krampf um den Mund, das aussieht wie ein Grinsen, ist immer noch Zeit, das Krankenhaus und einen Homöopathen zu alarmieren, denn es gibt bewärte homöopathische Heilmittel selbst bei Wundstarrkrampf, die die Erkrankung stoppen oder zumindest abkürzen und erleichtern. Als wirksame Tetanusprophylaxe hat sich bei offenen Wunden Arnica C30 und bei Stich- und Bisswunden Ledum C30 oder bei Verletzungen an Nervenreichen Stellen (Finger, Zehen) auch Hypericum C30 jeweils eine Gabe (2-3 Globuli) bewärt. Die Tetanusimpfung nützt mit Garantie nur gegen die Angst vor Tetanus und belastet den Organismus unnötig. Es gab sogar schon Tetanuserkrankungen aufgrund der Auffrischimpfung! Ist also nicht einfach nur ein Piks.

    • Christina Tröger antwortete am 10.09.2011, 08:34 Uhr

      Dieser Kommentar ist meiner Ansicht und auch teilweiser Erfahrung absolut richtig. Vielen Dank

  • Elisabeth Fahr schrieb am 07.09.2011, 20:23 Uhr

    Hab bei flächigen, nicht zu tiefen Verbrennungen; - auch Sonnenbrand, beeindruckende Erfolge mit kühlem fetthaltigem Naturjoghurt gemacht. Einfach immer wieder auftragen u. einziehen lassen.

  • viel Erfahrung schrieb am 08.04.2015, 22:56 Uhr

    Sylvia Schneiden--selten so viel Schwachsinn gehört. 3% iges Wasserstoffperoxid ist nicht schädlich. Man kann es bei Fieberblasen oder offenen Wunden anwenden. Tetanus Impfung empfehlen und die anderen Mitteln verteufeln. GEhts noch ?